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    „Lass mich nicht pflanzen“

    „Lass mich nicht pflanzen“

    Der Wahlsieg von Paul Rösch in Meran hat auch den anderen Bürgerlistlern Auftrieb gegeben: Warum der Eppaner Bürgermeister Wilfried Trettl nun seinen Koalitionspartner SVP vor die Tür stellt.

    Von Matthias Kofler

    Für die SVP entwickeln sich die Gemeinderatswahlen immer mehr zum Fiasko: Nachdem die Edelweißpartei bereits den Verlust von acht Bürgermeistern zu verkraften hatte, muss sie nun auch die erste schmerzhafte Niederlage bei den Koalitionsverhandlungen einstecken:

    Wilfried Trettl, der wiedergewählte Bürgermeister von Eppan, hat nämlich seinen bisherigen Koalitionspartner vor die Tür gestellt.

    „Ich lasse mich nicht pflanzen“, gab der Bürgermeister am Mittwoch selbstbewusst seine Entscheidung bekannt. Eppan wird damit in den kommenden fünf Jahren ohne Beteiligung der Volkspartei regiert.

    Was ist passiert?

    Trettl fuhr bei den Gemeinderatswahlen ein sensationelles Wahlergebnis ein: Der Bürgerlistler erreichte 4.573 Vorzugsstimmen – und damit fast 2.000 Stimmen mehr als seine Bürgerliste. Der wiedergewählte Bürgermeister ging mit dem klaren Ziel in die Koalitionsverhandlungen, seine bisherige Regierung mit der SVP und dem PD aufrechtzuerhalten.

    Klar war aber auch: Aufgrund des Ergebnisses bei den Gemeindewahlen wäre auch eine Regierung ohne die SVP theoretisch möglich. Die beiden Bürgerlisten haben im neuen Gemeinderat nämlich 9 und 2 Stimmen, der PD hat ebenfalls 2 Stimmen. Für die absolute Mehrheit von 14 Mandaten reichte also nur ein einziger weiterer Gemeinderat.

    Die SVP hat diese gefährliche Ausgangsposition verkannt – und offensichtlich zu hoch gepokert. Die Volkspartei forderte drei Sitze im neuen Ausschuss, Trettl gestand ihr aber nur deren zwei ein.

    DIE DETAILS DER GESCHEITERTEN KOALITIONSVERHANDLUNGEN LESEN SIE IN DER HEUTIGEN PRINT-AUSGABE!

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    Kommentare (93)

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    • Hubert

      Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Immer wieder wahr, was vor langer Zeit festgestellt wurde, nicht wahr?

    • johann

      bravo herr trettl!! nachdem die svp in eppan gleich wie in meran die erneuerung nur in den Gesichtern vorgegaukelt hat und dafür meines Erachtens auch zurecht abgestraft wurde, hat sie nichts anderes verdient? wo bleibt da die von achammer gepredigte demut, der respekt des waehlerwillens? liebe svp wenn ihr das nicht versteht dann seit ihr auch in dieser Gemeinde Geschichte und euren Abgang habt ihr euch selbst ausgesucht… mir solls recht sein

    • johann

      herr achammer muessen sie jetzt schnell 3-4 neue posten schaffen damit ihre leute nicht überlaufen? man sieht ja nur zu genau um was es der svp geht trotz verlorenen wahlen will man weiterhin die Mehrheit im gemeindeausschus.. aber jetzt was macht die parteizentrale? gibt es ein köpferollen oder werden ihre schaefchen mit einem posten bedient, damit sie weiterhin bei Laune gehalten werden?

      • Andreas

        Jetzt lass mal die Kirche im Dorf und spar Dir Deine martialischen Kommentare wie „Köpfe rollen“.
        Da rollt keine Kopf, keine Sorge, Schafotts und ähnliches wurden in Eppan meines Wissens schon vor einigen Jahren abgeschafft.

        Das Geschwafel von den von Dir „gefühlten Wählerwille“ ist sowieso Unsinn, es gibt konkrete Zahlen und auf Grund dieser wird verhandelt, Dein emotionales Empfinden und Deine Interpretation des „Wählerwillen“ interessiert nicht wirklich.
        Jeder verhandelt von seiner Position heraus, wenn sich die SVPler verzockt hat, was soll´s, dann müssen sie halt in die Opposition, davon geht die Welt auch nicht unter.

        • greta k.

          Schon den Konter von Karl Zeller gelesen?
          „Jetzt reichts!“
          Der Ebnersche Faccendiere-Sager hat das Fass wohl zum Überlaufen gebracht.

          • Andreas

            Klar, genial der dottore 🙂
            Er stellt sich zwar als etwas weniger einflußreich hin als er ist, aber die Fortsetzung wird sicher lustig.

            • greta k.

              Lustig wird es allemal – für dich, für mich, für den Toni Gögele, aber wohl nicht für Karl Zeller.

              Keine wirkliche Ahnung, was dir der Zeller sagt, Andreas. Ich ordne das unter „Mit den Wölfen heulen“ ein.

            • Andreas

              🙂 Zeller gut zu finden würde ich jetzt nicht wirklich unter „mit den Wölfen heulen“ einordnen.
              Und mach Dir mal keine Sorgen um ihn, so schnell gehen dem nicht die Argumente aus.

        • dana

          Wow! Der sVParteiknecht hat seinen üblichen Senf geschrieben.

            • George

              Andreas, hören Sie endlich mit diesem zweiwertig klingenden „Schätzchen“ auf. Zu ihnen sagt auch niemand „Blödler“. Menschen, die nicht ihrer Meinung sind, haben auch ein Recht auf Respekt.

            • greta k.

              @Gregor Beikircher

              Sie haben recht, aber „SVP-Parteiknecht“ klingt auch nicht viel besser und trifft den Nagel zudem nicht auf den Kopf.

            • Andreas

              Sei Du auch lieb grüner Fundi.

            • Franz

              George,
              der Intelektuelle
              „Menschen, die nicht ihrer Meinung sind, haben auch ein Recht auf Respekt“
              Wie gesagt selbst den Intelektuellen spielen aber anstatt mit Argumenten zu kommentieren, andere als dumm bezeichnen.(„Dummer Franz „) Keine Argumente und keine Bildung. George 🙂

            • Gregor Beikircher

              Andreas, das „grüner fundi“ können Sie sich auch sparen, da ich ja kein Partei-Grüner bin und als Umweltbeauftragter schütze ich ja auch deine Umwelt als Lebensgrundlage mit.

            • Georg

              @Franz
              Wenn Sie solch dumme Kommentare verfassen und sich selbst so gebärden, so sind sie doch selbst schuld, wenn Sie sich als dumm hervortun.

            • Gregor Beikircher

              George möge mich jetzt entschuldigen, dass ich mich zum „grünen Fundi“ gemeldet habe. Nachdem mich „greta.k“ unter diesem Namen zugeordnet hat, wollte ich das klären.

            • Andreas

              Genossen Beikircher, George und Georg, die Dreifaltigkeit in Ihrer Meinung vereint. 🙂

              Fundi ist keine Beleidigung, nur ein Ausdruck für Leute, denen der Blick für die Realität etwas abhanden gekommen ist, was bei manch militantem Weltverbesserer schon mal vorkommen kann.

            • Franz

              George
              Wenn man jemand als dumm bezeichnen darf, der Dummes Zeug ohne sinnvollen Inhalt und ohne zu argumentieren schreibt, dann könnte man Sie also auch als Dummen George bezeichnen. 🙂
              Scheinbar sind Sie nicht nur nicht so intelligent wie Sie sich gerne zeigen würden, ihnen fehlt es anscheinend auch an Bildung..
              Und ganz wie halt wie ein typisch Grüner Okofrick , Wasser predigen und Wein trinken.Gegen Windräder und Wasserkraft, aber selbst nicht auf Strom verzichten, gegen den Autoverkehr wttern, aber selbst fleißig mit dem Auto unterwegs bzw.gratis parken. :-).

            • greta k.

              Sorry, Gregor B. Das war ein Versehen. Natürlich bring ich Sie nicht mit ‚grüner Fundi‘ in Verbindung.

              Wenn einer ein Fundi ist, dann der Herr @Franz, der hier unfundiertes Wissen als fundiertes verticken will 🙂 .

              Lieber Herr Franz, bitte antworten Sie nicht mehr auf diesen Kommentar, da das Thema ein anderes ist und wir hier nicht den Unmut der sachlich Diskutierenden auf uns ziehen wollen.

            • Franz

              @greta k.
              Ja wie sieht er aus ein grüner Fundi.
              So sieht er aus ein grüner Fundi
              Sein Outfit signalisiert::selbstgestrickter Rollkragenpulover natürlich echt Schafwolle, mit der Aufschrft, keinen Sex bitte, ich verdaue gerade. So grob wie sein Frühstücksmüsli sind eben auch auch seine Pullover.. Die Klamotten, die er beim Sport vollschwitzt, taugen, über Nacht auf dem Balkon ausgelüftet, am nächsten Tag fürs Büro. Alles Natur.

              Das hat er im Kühlschrank
              Für diesen Typus ist Ernährung Kampf. Gegen Konsum, gegen Gentechnik, gegen Denaturierung. Im Kühlschrank hat er alles, was bei der Darmflora für Kirmes sorgt, aber weder für ein romantisches Dinner zu zweit noch für einen rustikalen Männerabend taugt. Jede Menge Kulturen, aber nix zum Essen: Der selbst gestampfte Sauerkrautsaft, der pilzbehelmte Kefir und das grob gemahlene Dinkel-Amaranth-Brot locken höchstens Ernährungsabenteurer, die im Flachmann die nötigen Umdrehungen mitbringen, um das Zeug runterzuspülen.

              Gegen Winkraft und Wasserkraft aber für seiner Kaffemaschine ein bisschen Strom braucht er halt doch.
              Die Mebo soll jetzt sogar zu einen Radweg zurückgebaut werden nachdem in Meran ein grüner Bürgermeister eingezogen ist.
              Auf’s Auto verzichtet man trotzdem nicht, geparkt wird möglichst gratis. 🙂

            • George

              @Franz
              Sehr schön ‚Franz‘: Passender hätten Sie sich selbst gar nicht beschreiben können, somit haben Sie mich so gesehen. Sie haben sich selber die Selbstbestätigung für ihre Dummheit geliefert. 😀

        • Sarnar

          @Andreas…. Mach uns einen Gefallen und verschone du uns mit deinem SVP Geschwafel – Danke.

    • Einereiner

      Bravo Herr Trettl, der SVP fehlt die Erfahrung in der Opposition zu leben. Die Möglichkeit diese Erfahrung zu machen sollen wir Südtiroler ihr noch viel öfter geben.

    • Walter Mair

      Endlich werden Nägel mit Köpfen gemacht. Schon bei den letzten Wahlen ließ sich Trettl von der SVP massiv in die Enge treiben! Entscheidend war auch, dass einige Wichtigtuer nicht mehr für die SVP kandidiert haben . Solche, die mehr Schaden als Nutzen gemacht haben und auch dafür verantwortlich waren, dass in Eppan NICHTS aber gar NICHTS weiter ging. Alles Gute Herr Bürgermeister!

    • AlexS

      Guten Morgen,
      ich habe nur eines nicht verstanden… Der Eppaner Gemeinderat setzt sich aus 27 Personen zusammen, d.h. um die Mehrheit zu haben müsste Herr Trettl 14 Stimmen zusammenbekommen.. So weit, so gut… Der Haken daran ist aber (und da hoff ich wirklich dass die Tageszeitung falsch recherchiert hat, denn wenn Herr Trettl dies so gesagt hat mach ich mir wirklich Sorgen um die Grossgemeinde) dass: die Bürgerliste 9 Sitze erhalten hat, der PD 2 und Pro Eppan ebenfalls 2 (siehe auch folgenden Link http://www.gemeindewahlen.bz.it/17504/council_ld_vg.htm), was nach meinen bescheidenen mathematischen Fähigkeiten nur 13 Stimmen ergibt, als 1 weniger als er für eine Mehrheit benötigen würde.. Man könnte dann ja auch sagen „ok, muss er halt mit STF oder FH koalieren“ aber das wird schon mit dem PD und erst recht mit ProEppan schwierig; vor allem letztere haben in den Bürgermeisterkandidatenvorstellungen klar gesagt dass diese nicht mit diesen Parteien „können“…..
      Dies nur so als „Zwischenruf“ und als kleine Info 😉

      • Andreas

        Und wenn sich alle 5 zusammentun und auf 15 zu 12 Stimmen kommen, ist dies sicher keine stabile Mehrheit.
        Trettl würde am Tropf der 4 Koalitionspartner hängen, welche ihm wegen jeder Kleinigkeit die Gefolgschaft kündigen könnten.

        • AlexS

          Ganz genau, ganz unabhängig davon dass die Bürgerliste dann mit 5 Koalitionspartner dann sowieso von ihren 2+1 Referenten (also 2 Referenten und Bürgermeister) abrücken müssten, den bei 6 zu vergebenden Positionen sind bereits fix: Bürgermeister, italienischer Vizebürgermeister und dann noch die restliche 4, welche auf die übrigen 3 aufgeteilt werden sollen, wobei ich mir gut vorstellen kann dass jeder Koalitionspartner auf einen Posten als Referent besteht; d.h. de facto: 1x ProEppan, 1x STF, 1x FH, 1x PD, 1x Bürgerliste + Bürgermeister…..

        • johann

          das Problem ist der Gemeindeausschuss… dort will die svp die Mehrheit… ich finde es nicht schlecht wenn die Politik dadurch nicht mehr im kleinen Kämmerlein gemacht wird und der gesamte Gemeinderat aufgewertet wird… und die svp kann es auch nicht erlauben gegen alles zu stimmen wenn sie nächstes mal nicht weiter an Zustimmung verlieren will…

          • AlexS

            Mit 3 Sitzen im Gemeindeausschuss hat die SVP keine Mehrheit….. Bei einer Patt-Situation, wie sich ohne weiteres ergeben könnte, zählt die Stimme des Bürgermeisters doppelt….. Und ich könnte mich nicht erinnern das die SVP immer gegen alles gestimmt hätte in den letzten 5 Jahren….

      • Felix

        „können“ schon…“wollen“ nicht 😉

    • AlexS

      Sorry, nicht falsch recherchiert und nichts falsches gesagt sonder zu schnell gelesen was die Resultate der Gemeinderatswahl angeht, der Rest kann aber so stehen bleiben ;-)!

    • lousamol

      Jaaa, Posten für die Pfosten!

    • Peter.g

      Was mich bezüglich Bericherstattung der TZ wundert ist dass sie noch keinen Arikel darüber brachte dass die Fraktion Vezzan in Schlanders keinen SVP Vertreter im Gemeinderat sitzen hat, weil ihr neuer Sekretär Massl ebenfalls aus Vezzan nicht mehr zur Wahl zu Verfügung stand und Andere durchsausten. Auch über Koalitionsverhandlungen des wiederbestätigtigten Bürgermeisters Pingger( von Wahl kann man nicht sprechen, weil nur er zu Verfügung stand) und Ortsobmanns SVP hört man nix. Wieso wohl?

    • vinschgau

      Bravo Herr Trettl, die Bürgerlisten müssen sich für die Landtagswahlen formieren und zusammenschließen, sind doch mit Sicherheit 10-20 % drin.

    • johann

      peter das Wahlergebnis ist zu akzeptieren… ich kenne die Verhältnisse zwar nicht genau, aber wenn die Kandidaten zu wenig Stimmen erhalten haben, ist sicher nicht der Wähler Schuld?? und zudem muss ja nicht zwingend jede Fraktion im Gemeinderat vertreten sein sondern die besten Kandidaten, welche sich fuer das Wohl der GESAMTEN Gemeinde einsetzen oder?

    • Martin S.

      Liebe Freunde von der Eppaner SVP
      1. Genießt die fünf Jahre Opposition und tut alles, um dem Bürgermeister das Leben schwer zu machen (natürlich konstruktiv)
      2. Wann hört ihr endlich mit dieser Postenhascherei auf? Wir in Bozen sind mit zwei Stadträten zufrieden, diese vertreten mehr als doppelt so viele deutschsprachige Bozner als Eppan deutschsprachige Einwohner hat!

      • Gregor Beikircher

        @Martin S
        Sie sind immer noch im alten SVP-Parteidenken verhaftet. Die Aufgabe eines Gemeinderates ist es nicht dem Bürgermeister das Leben schwer zu machen, sondern sich für die Belange der Bevölkerung einzusetzen. Dieses absolute Machtgehabe bestimmter SVPler muss endlich aufhören, wenn wir etwas gemeinsam weiterbringen wollen.

        • AlexS

          Es geht nicht darum sondern vor allem dass der Gemeindeausschuss ein Spiegelbild des Gemeinderates sein sollte, was er aber unter diesen Umständen nicht ist…. Und apropos Machtgehabe: während auf der ganzen Welt dem Koalitionspartner den Posten des Vize zugesprochen wird hat die SVP in Eppan – des Guten Willen willens – darauf in der letzten Legislaturperiode verzichtet… Von Machtgehabe etc. kann hier wirklich nicht mehr länger die Rede sein….

    • Peter.g

      Ist mich auch in Ordnung weil ich sowieso kein SVP Wähler bin. Mich wunderts aber trotzdem weil nicht nur Massl aus Vezzan kommt sondern auch ExSenator Pinzger, ebenfalls aus Vezzan, sich zwar als SVP Gemeindekoordinator aufspielt aber anscheinend weil er selbst als HGV Präsident ist keine Zeit findet hier zu zaubern.

    • eheamaliger svp funktionär

      eppan an der handwerkerstrasse! unsere parteifunktionäre haben es zugelassen dass eppan zubetoniert, zersiedelt und verstädert wird!
      hoffe herr trettl wird dieser entwicklung einhalt gebieten!!!!

      • Wähler-mit-Wille

        In Gemeindeausshuss von Eppan hatte in den letzten Jahren BM Trettl mit seiner Bürgerliste die Mehrheit (3 plus 3, bei Stimmengleichheit entscheidet jene des BM). Bitte sachlich bleiben. Aber man könnte es auch so verstehen, dass du – als ehemaliger SVP Funktionör – mit „unsere Parteifunktionäre“ deine jetzigen Parteifunktionäre meinst!

        • achso

          Da vertust du dich ziemlich. In den letzten 5 Jahren waren 3 von der Bürgerliste, 5 (!) von der SVP + Cleva im Ausschuss. Also hatte sie da sehr wohl die Mehrheit.

          • achso

            Und zwar:
            Trettl, Hofer, Kager;
            Faller, Waldthaler, Pardatscher, Kössler, Troger;
            Cleva

            • Wähler-mit-Wille

              Super, sigsch, nocher kannet vielleicht epper a Groaßtoal fun „der guaten Orbet dei in di letzten Johr geleistet wurde“ (relata refero) dechtersch a von die SVPler geleistet worden sein!
              Des hätt man vor die Wohln in die Leit sogn kennt! Und wenn nuie Hondwerksbetriebe entstean isch sell woll positiv. Denk dir es tatn viele zua!

    • wipptoler

      Gut wenn in Eppan frischer Wind bläst!

    • Luis

      Eppan Auer Toblach Innichen Sterzing Meran und viele mehr werden zeigen dass es auch mit weniger oder ohne Svp geht

    • johann

      am Ende wird die Ort-SVP genauso die Hosen runterlassen, wie die landesSvP wenn sie mit Rom verhandelt… sie muss nur noch einem den verzicht des versprochenen referentenpostens schmackhaft machen? man hat sich verzockt da man dachte am laengeren hebel zu sein… aber jetzt muss man sich entscheiden ob mitbestimmen was passieren soll oder Opposition…

      • achso

        Das denke ich auch. Der Wilfried hat jetzt deutlich gemacht, dass man mit ihm nicht alles machen kann. Jetzt werden die Svp-ler nach regen internen Diskussionen einlenken, und am Ende wird er Ausschuss „wie geplant“ aus Trettl, Cleva, Hofer-Larcher, + 1 Bürgerlistler + 2 SVPler bestehen.
        Einziges Problem: es brauch noch eine Frau. Bei der BL ist wohl keine in Sicht (Donat und Egger werden es wohl kaum werden) und es wird vermutlich der Schwarz gesetzt sein, bei der SVP gäbe es sogar zwei konkrete Möglichkeiten (Plazotta und Mahlknecht-Ebner), aber da wären ja eigentlich Waldthaler und Faller gesetzt.

    • Wähler-mit-Wille

      Wenn man fair verhandelt, ist das dann Pflanzerei? Wäre wohl eher „falsch“, wenn mann versuchen würde, die Mitlieder des Verhandlungspartners einzeln abzuwerben. Als Wähler mt Wille erkennt man den Willen des Wählers wohl klar: Bürgermeister = OK, Aufteilung der Referentensitze bei 9 zu 12 Räten: 2,5 (runden wir halt auf 3 auf, BM hat ja einen großen Teil der Stimmen von den SVBürgern bekommen) und 3,4 (eine Abrundung auf 3 geht in Ordnung).
      So kann Eppan auch in den kommenden Jahren vernünftig regiert werden.
      Wir wohl nicht so sein, dass der Wähler mit Wille – bei einer ca. 15.000 Einwohnergemeinde – einen Vize bzw. Referenten mit ca. 80 bis eppes 100 Stimme wollte? Und St. Pauls, Frangart und Girlan nicht im Ausschuss vertreten? Soll das der Wille-des-Wählers-mit-Wille sein?
      Es könnte dann wirklich zu einer Pflanzerei kommen, zur Pflanzerei des Wählers.
      Da wünscht sich der Wähler-mit-Wille doch lieber einen andern BM.

      • Patrick

        So viel zum thema „eppan kann mehr“! Dann soll die svp eben auf beleidigte leberwurst machen. Auf jeden fall wird sie den größten Teil an den möglichen und so schwarz an die wand gemalenen stillstand tragen. Hoffentlich märken sich die bürger jede gegenstimme der neuen oppositionspartei in den nächsten 5 jahren.

        • Andreas

          12 von 27 Sitzen und die 15 Sitze auf mindestens 4 eher 5 Parteien aufgeteilt um die Mehrheit zu haben, ist jetzt wirklich kein Grund für die SVP vor jemanden zu kuschen.
          Anscheinend haben hier manche das Prinzip noch nicht wirklich verstanden.
          Der BM kann keine stabile Mehrheit ohne die SVP haben, wenn er meint es geht trotzdem, soll er probieren, er wird scheitern, was dann aber an seine Koalitionspartnern und nicht an der SVP liegt.
          Comprende?

          • Patrick

            Comprendo, bin auch gern für neuwahlen, dann soll die svp frisch die absolute verlieren und es wird ohne sie regiert. Schade um einige kompetente und nette kandidaten…

            • Andreas

              Neuwahlen wären sicher besser als eine unstabile Mehrheit mit Parteien, welche ihn sozusagen in der Hand haben.

    • dana

      Trettl pflanzt in Eppan eher Weinreben Edelvernatsch, als „Edelweiße“.

    • Wähler-mit-Wille

      St. Pauls und Girlan braucht es unbedingt! Eppan und Frangort isch schun stork vertreten.

      • johann

        @waehler mit wille du behauptesch die 10% stimmenverlust deiner partei sein lei wegn der geringeren Wahlbeteiligung? woher hobn donn die onderen an stimmenzuwochs bei weiniger waehlenden? i glab kaum de kennen zaubern oder schwindeln? ober wos regsch di so auf? fakt isch der Bürgermeister hot die aufgobe an Ausschuss zommenzustellen… derzue hot die svp jo a no ihren Partner pd mit im boot und donn seits zu dritt im Ausschuss oder? 2 svp und 1 pd und 3 vom rest der mitorbeiten will…

    • Campei Goffredo

      Was bei den letzten Wahlen geschehen ist ,ist ein Zeichen, daß die S V P,an Glaubwürdigkeit viel verloren hat,und warum,weil sie mit IHREM diktatorischen Auftreten,die Leute langsam des Allen satt haben.Die Rentenskandale,die Schließung der Spitäler und die untertänische Unterwerfung an Renzis Regierung,macht die Leute müde un stuff.Mit diesem Vorgehen,wird die S V P immer mehr Mitglieder und Genossen verlieren.

      • Wähler-mit-Wille

        Die Zahlen anschauen! Bei einer geringeren Wahlbeteiligung von ca. 10%, hat die SVP in Eppan real nur geringfügig Stimmen eingebüßt und die andere Bürgerliste nur marginal mehr Wähler motiviert. Die SVBürgerpartei hat 12 Gemeinderäte und die Trettlbürgerliste nein. Trettl hat anscheinend fast 2.000 Stimmen von SVBürgern erhalten, die den Waldthaler nicht wollen. Wenn schon, dann sollte dieser sich überlegen was mann machen würde. Wer stehen bleibt verliert, sag ich da nur!

    • Felix

      …i bin bei leibe koan svp’ler, ober a poor von enk sollen sich iatz schun amol entscheiden: geat die svp in a regierung, hoaßts sie sein mochtgeil…geat sie ober in opposition, hoaßts sie sein beleidigt…jo wos sollen sie mochen??? sich auflösen? Es absurde bei ins in eppan wor, dass a KOALITION sich zur wiederwohl gstellt hot und beade so getun hoben, als hatt der ondere alloan olls verbockt…und der wähler hots der bürgerliste holt besser ogekaft als der svp..sel wors..
      i find, besser a guate minderheitsregierung als a schlechte koalition! donn gibs in 5 Johr koane ausreden mehr!!

      • Wähler-mit-Wille

        A Minderheitsregierung? Zem warsch lei du „glücklich“ in der Regierung. Wos war denn sell nocher? Wenn man sich selber gern in der Regieung sigg. Beleidigt oder epper dechtersch sou wia du moansch.
        I glab net, dass der BM guat fohrt mit 5 Radlen. Tres faciunt collegium (SVP,BL,PD). Und nocher sein miar olle „glücklich“ .

        • Felix

          …mit a Minderheitsregierung moan i net 5 radlen, sondern max. zwoa (also BL+PD … wegen Vize)…schunsch tat jo die „Minderheit“ fahlen 🙂 Schaug, 3/4 von die Entscheidungen trifft der Ausschuss…und die restlichen (ok, a sehr wichtigen) kannet man demokratisch im Gemeinderot diskutieren!

          • Wähler-mit-Wille

            Der Willfried kimmp – glab i – fun Hondwerk und desweign woas ear a genau, wia guat a Tisch mit 3 Fiaß steat.
            Und sou demokratisch schätz i ihn schun ein, dass er in Wählerwillen onerkennt und net lei in Wähler-mit-Willen.

            • Felix

              …a tisch mit drei Fiaß steat bekonntlich besser als oaner mit 4 🙂 🙂 🙂

      • achso

        Tagesordnungspunkt 3 bei der Sitzung vom 3. Juni heißt: „Diskussion und Genehmigung des Vorschlages des Bürgermeisters über die Zusammensetzung des Gemeindeausschusses.“
        Wo sollen bei einer Minderheitenregierung die Stimmen zur Genehmigung des Vorschlages herkommen? BL und PD haben zusammen nur 11 Stimmen… Glaubst du im Ernst, die anderen Parteien stimmen für einen Ausschuss, in dem sie nicht vertreten sind?

        • Felix

          Warum sollen sie das nicht? aus Prinzip, um Neuwahlen zu provozieren?? Trettl hat als BM Kandidat 70% der Wählerstimmen erhalten…d.h. die Eppaner wollen Ihn als ihren Bürgermeister und auch die SVP wird sich diesem klaren Votum nicht widersetzen können.

          • Wähler-mit-Wille

            Genau sind es 68,9% und – man kann annehmen – davon kommen eine relevante Menge von den SVP Wählern.
            Bei den Listenstimmen sieht es schon ganz anders aus. Da haben 3.134, also 42,9% die SVP gewählt und nur 2.569 die BL – wären nur mehr 35,2% aller Listenstimmen. (Quelle: http://www.gemeindewahlen.bz.it).
            Ist es hier schwierig den Wählerwillen zu erkennen?

            • Felix

              …i glab die Zohlen kennmer olle…BL+PD= 41,8%…wenn die jetz bei dem 1,1% aufhängen mogsch…Miaßen sich die SVP Wähler holt es nägschte Mol genauer überlegen, ob sie in Kandidaten von a ondern Partei wählen… 🙂 … der Wähler wollt in Trettl als BM und hot der SVP net die Mehrheit geben…also olls klor…net?

    • Erwin

      Die SVP wollen Neuwahlen. Sehr wahrscheinlich, dass sie diese auch bekommen oder vielleicht auch nicht. Wenn andere doch klüger sind als SVP meinen.
      Frage: Wie stark mischt die SVP Zentrale in Bozen und Typen wie Achammer, Dorfmann, Brugger, Zeller, ecc. bei den Koalitionsverhandlungen in den Gemeinden mit? Niederdorf hat bereits alleine ohne SVP einen Gemeindeausschuss und Bürgermeister. Ohne SVP geht es besser als mit?

      • Wähler-mit-Wille

        Weiter oben im Forum wird behauptet, dass Dank der SVP-Funktionäre das Handwerk in Eppan prosperiert (Stichwort: „Handwerkerstrasse!“) und es eine rege Bautätigkeit mit respektiver Ansiendelung gibt. Die Konklusio überlasse ich gerne Dir!

    • seppl

      niedo mit do SVP und achhammer zurück treten

    • duna

      jawohl ohne SVP geht’s besser!!!!!

    • achso

      Frage: sind 6 Ausschussmitglieder (also BM+5) die gesetzliche Zahl und man könnte noch um einen aufstocken (unter Reduzierung der Gehälter der anderen), oder wären es eigentlich 5 und der sechste ist schon aufgestockt?
      Weil falls man noch aufstocken könnte, wäre die Lösung des Streites simpel: 3 Sitze an beide.
      Antwort bitte von jemand, der das WEISS, und nicht von jemand der nur Vermutungen anstellt. Danke!

      • achso

        ok, Antwort selbst gefunden. Das Regionalgesetz sieht für Gemeinden von 10.000 – 30.000 Einwohnern Bürgermeister + 5 Ausschussmitglieder vor. Und man kann noch um einen aufstocken, unter Reduzierung der Gehälter der anderen.
        Und ich denke, das wird dann auch der Kompromiss sein (denn dass die keinen Kompromiss finden, kann ich mir nicht vorstellen).
        Nur müsste man jetzt noch ausrechnen, ob es bei 7 Mitgliedern nicht sogar 3 Frauen braucht…

    • genugistgenug

      Bravo Hr. Trettl, die habens immer nioch nicht kapiert anscheinend

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