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    „Brauchen keine Lehrmeister“

    „Brauchen keine Lehrmeister“

    Der österreichische Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter war auf der 68. Landesversammlung des Südtiroler Bauernbundes zu Gast.

    Die Landwirtschaft produziert Lebensmittel, erhält die Kulturlandschaft und ist ein wesentlicher Teil des sozialen Lebens, kurz: Die Landwirtschaft ist für die Lebensgrundlage der Menschen verantwortlich. Darauf wies der österreichische Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter auf der 68. Landesversammlung des Südtiroler Bauernbundes hin. Die Bedeutung der Landwirtschaft müsse wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt werden, forderte auch Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler.

    Mit knapp 54.000 familieneigenen Beschäftigten und etwa 30.000 weiteren Arbeitskräften ist die Landwirtschaft ein wichtiger wirtschaftlicher Sektor, der etwa zehn Prozent der Arbeitsplätze in Südtirol schafft und für eine Wertschöpfung von 700 Millionen Euro verantwortlich ist.

    „Wesentlich wichtiger als solche Zahlen sind aber die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft: Die Produktion von Qualitäts-Lebensmittel und die Pflege der Kulturlandschaft“, erklärte Obmann Tiefenthaler.

    Er wünschte sich, dass die Gesellschaft diese Leistungen noch mehr anerkennen würde. Die Landwirtschaft sei ein ganz besonderer Wirtschaftssektor, der anderen Spielregeln und anderen Märkten folgen würde. „Die besondere Rolle der Landwirtschaft muss anerkannt werden“, forderte deshalb auch SBB-Direktor Siegfried Rinner.

    Minister Andrä Rupprechter hob vor allem die Pflege der Kulturlandschaft hervor. „Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren, die Landwirtschaft ist die Grundlage dafür. Mit knapp 80 Millionen Nächtigungen sind Nord- und Südtirol die beliebteste Region in den Alpen. Das kommt nicht von ungefähr, sondern ist auch den vielen Bauern zu verdanken, die die Landschaft gestalten.“

    Dennoch werden die Landwirtschaft und besonders die landwirtschaftliche Produktion immer wieder kritisiert. „Besonders der Pflanzenschutz, Almerschließungen, die Almbewirtschaftung usw. standen im letzten Jahr in der Kritik. Und das, obwohl wir in puncto Qualität und Nachhaltigkeit in Europa ganz vorne stehen“, sagte Tiefenthaler.

    Vielfach hätten Menschen ein Bild von der Landwirtschaft und eine Erwartungshaltung, die mit der Realität nichts zu tun hat. „Wir brauchen keine Lehrmeister, die uns sagen, wie wir unsere Tiere und Pflanzen zu pflegen haben“, stellte Rupprechter klar. Die Landwirtschaft brauche Produktionsmittel, wie z. B. Pflanzenschutzmittel. Die Diskussion über den Einsatz müsse daher sachlich geführt werden.

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    Kommentare (120)

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    • Franz I

      Man sollte den Bauern noch mehr unter die Arme „greifen“, damit sich diese vom Land finazierte Almhütten (ohne dazugehörige Weide) als Wochenendhaus leisten können – denn sie leisten sich sonst nix – der Bauernbund wird nie müde zu predigen wie tief in die Taschen der Bauern der Fiskus greift!
      Doch wenn es um Stipendien und dergleichen geht, ist der Bauer immer in der ersten Reihe als Bittsteller zu finden (Einkommen wo bleibst du?)!
      Wie kann ein Bauer der keine Steuererklärung abgibt, Futtterhausbau, Traktor Ankauf uvm. stemmen (mit geringen Einkommen)?
      Oder muss man hier den alten Luis fragen wie es dazu kam?

      • Einereiner

        @Franz !
        jeder Bauer gibt eine Steuererklärung ab, bzw. sein Steuerberater. Woher hast du deine komischen Ideen?
        Und Stipendien kriegen die Kinder von Rechtsanwälten, Hotellieren und anderen Selbstständigen wahrscheinlich noch mehr.

      • Batman

        Franz I wo nimmst du diese Informationen her? Warum verbreitest du Unwahrheiten?

      • Batman

        Franz I warum glaubst du warum z.B ein Weinbauer 1-3 € pro Kilo Trauben erhält, 50 Cent für einen Liter Milch oder 30 Cent für ein Kilogramm Äpfel? Zum Beispiel habe ich erst kürzlich eine Flasche Biowein um 9,15 € gekauft. Ich weiß, dass der Bauer dafür ungefähr 1,20€ Brutto erhält, abzüglich 6% MWST und 1,9% IRAP.
        Ich weiß, dass jeder Bauer das Modell Unico einreichen muß. Ich Frage mich warum Leute wie du hier Unwahrheiten verbreiten? Willst du deine Mitbürger gegeneinander ausspielen?

    • THEMA

      Der gute Minister hat noch nie gesehen wie die Hagelnetze die Landschaft verschönern.

      • @THEMA

        Tja mein lieber Thema, ich schlage einfach einmal vor, dass du, wenn es das nächste Mal hagelt 70% von deinem Jahresgehalt gestrichen bekommst. Ach ja, arbeiten musst du aber trotzdem dafür und die anfallenden Spesen tragen.

        • THEMA

          Ja so passiert es in anderen Branchen. Wenn kein Schnee ist, gibt es keinen Umsatz.
          Und wer zahlt dafür ? Es gibt auch Versicherungen gegen Schaden, aber da hören die Bauern nicht hin, einfacher und billiger ist es auf Kosten der Allgemeinheit zu leben. Keine Steuern und Landschaftverschandelung, alles gut für die eigene Brieftasche.

          • @THEMA

            Zitat von Henry Ford:
            “Das einzige Ziel dieser Finanziers ist Weltkontrolle durch die Schaffung von unauslöschlichen Schulden.“
            “Es ist gut, dass die Menschen (wie z.B. hier THEMA) des Landes das Bankensystem und das Geldsystem nicht verstehen, wenn sie dies täten, so glaube ich gäbe es eine Revolution vor morgen früh.“ 

            Es gibt Leute wie die Bauern die bei der Arbeit noch dreckig werden, aber es gibt auch sehr viele Leute die von einer Universität kommen und sich in ihrem Leben ihre Hände bei der Arbeit noch nie dreckig gemacht haben!

          • huhu

            so einfach ist das leider nicht mein guter Thema. Heute versichere ich und erhalte einen Teil des Geldes wegen verhagelter Äpfel. Morgen habe ich (bzw. meine Genossenschaft) keine Kunden mehr, da wir den Markt nicht konstant mit guter Ware in gewisser Menge beliefern können.
            So ist das in anderen Branchen auch und um mich dagegen langfristig abzusichern, montiere ich ein Hagelnetz. Genauso wie auch in anderen Branchen gewisse Investitionen getätigt werden, um langfristig den Umsatz zu sichern.
            Schade, dass dein Argument nicht wirklich hilft.

    • mike

      Tiefentaler wünscht sich dass die Leistungen der Bauern anerkannt werden. Ja aber nur mit schönen Reden ist es nicht getan . Die Bauern sind stink sauer auf ihre politischen Vertreter. Seit Jahren bemühen sich die Obstbauern umweltfreuntlich zu produzieren. Sie verzichten auf Insektizide und setzen dafür auf die Nützlinge oder auf die Verwirrungsmethode . Sie behandeln die Obstbäume mit der bestniedrigsten Dosierung der Pflanzenschutzmittel. Sie halten die Karenzzeiten um das Doppelte ! als vom Gesetzgeber geforderte ein . Jede Behandlung mit Pflanzenschutzmittel muss vom Landwirt genauestens dokumentiert werden und wird 2 mal im Jahr kontrolliert .Sie investieren z.B. dieses Jahr ungefähr 8.000.000 Euro – achtmilionen ! in dieverse Schutz und abdriftmindernde Maßnahmen ( ca 8.000 Betriebe sind verpflichtet, dieses Jahr ca 1.000 Euro zu bezahlen für neue Düsen , Abdeckschienen und das dazugehörige Filtersystem usw.). Afgrund des Einsatzes von Nützlingsschonenden Pflanzenschutzmittel leben in den Gräben wieder Unmengen von Fischen . Es nisten wieder Singdrosseln in den Obstwiesen . Leider kommen Jedes Jahr Vogeldiebe aus dem Rest von Italien um sie zu aus den Nestern zu nehmen weil es andeswo eben nicht so viele gibt wie in Suedtirol. Jeder Bauer ist verplichtet mindestens 2 Nistkästen pro Hektar aufzuhängen ,in denen jedes Jahr Meisen oder Gartenrotschwänze nisten . Es leben wieder in jeder Obstwiese Maulwürfe die die Mäuse in schach halten. Man sieht jeden Morgen Mäusebussarde und Turmfalken . Alles Dienge die sehr sehr erfreulich sind und eigentlich Respekt und Dank vedienen sollten, denn das kommt alles der Algemeinheit zu Gute. Aber was passiert.? Irgend ein Filmemacher aus dem Ausland ( von einem Suedtiroler APOTEKER verpflichtet ) macht eine Film der sehr subiektiev gehalten wird und darauf abzielt den Obstanbau und seine Bauern extrem schlecht ausehen zu lassen . Leider wirt von unseren Bauernvertreter Tiefentaler und Schuler nichts unternommen dies zu verhindern. EINE SCHANDE !

      • Batman

        Neben der relativ offenen
        Monopolisierung und Zentralisierung 
        des Schulsystems hat der moderne demokratische Staat im 
        BERUFSPOLITISCHEN Bereich nach
        Goodmans Einsicht (unter anderem) ein
        weiteres, sehr produktives Instrument 
        geschaffen: Die PROFESSIONALS werden Regeln unterworfen, die sie 
        sich selbst gegeben haben. Dabei heißt
        „sich selbst gegeben“, dass eine zentrale
        Instanz der Vertretung geschaffen 
        wird. Der Berufsverband erscheint noch
        als Organ der Freiwilligkeit und Selbst-
        ständigkeit, verändert aber sofort seine
        soziale Funktion: Er wird zu einem 
        Zwangsverband im Rahmen der Verstaatlichung. Aus dem freiwilligen
        Verband wird ein lizensiertes Monopol,
        das die Mitglieder nicht vertritt, sondern kontrolliert, und insbesondere,
        das die Macht hat, nach willkürlichen
        Gesichtspunkten zu benachteiligen, sei
        es nach Geschlecht, Rasse, Religion, 
        Kultur und beruflicher Auffassung.

        Aus dem Buch von Stefan Blankertz 
        „Gestalt begreifen“
        Peter Hammer Verlag

      • THEMA

        Mir kommen die Tränen. In den Obstwiesen gibt es sogar wieder Leben. Es wurden gar Tiere gesichtet, nachdem sie jahrzehntelang von den Landschaftspflegern ausgerottet wurden.
        Dafür müssen wir wirklich dankbar sein und die Beiträge erhöhen. Denn von was soll der Landwirt denn leben, wenn nicht vom Geld seiner Mitbürger ? Diese Leute möchten auch noch in unseren Wiesen spazieren gehen und frische Luft einatmen. Und das ohne zu zahlen. Eine Frechheit.
        Aber denen werden mir es schon zeigen. Der 6Uhrluis geht uns zwar mächtig ab, aber wir werden
        schon irgendiwe zum Rubel kemmen.

        • mike

          THEMA
          Die Bauern verbieten es die durch die Wiesen zu gehen denn das ist Privatbesitz . Ganz einfach ist das in Zukunft !

          • THEMA

            Ja, ganz einfach. Von unserem Privatbesitz aus vergiften wir die Umwelt.Und lass niemand dabei zuschauen.

            • mike

              THEMA
              Sel nit , ober die loss di nimmer durch meine Wiesn wondern nimmer mitn Radl durchfohrn und im Winter nimmer mit die schi über die Pischte fohrn oder mit die Schneeschuach durch mein Wold wondern. Hosch mi jetz verstondn.Glab jo nit dass über den nit schun konkret diskutiert werd !

        • @THEMA

          Zitat THEMA: DENN VON WAS SOLL DER LANDWIRT DENN LEBEN, WENN NICHT VOM GELD SEINER MITBÜRGER? Ich nenne sowas eine Frechheit und eine Schweinerei!
          Warum isst (eigentlich müßte ich sagen frisst) du dann nicht dein Geld?
          Geh doch zum Bancomatschalter um hole dort dein Frühstück! Als Beilage empfehle ich dir, einen Ausdruck deiner geistreichen Texte (ist ja auch nur Papier). Leute wie du brauchen keine Bauern die Lebensmittel produzieren.
          Und zweitens, würdest du etwas nachdenken, gehört das Geld der Bank und es ist nicht DEIN Geld!
          Außerdem solltest du dich einmal fragen was Geld einmal war und heute überhaupt noch ist.

      • Robby

        Mike, Mike,
        Hosch in an zu hoassn Spritzmittel gebodet dass so an Senf verzapfsch?

    • Gegen das Fördersystem

      und sie verschönern die Almen indem sie die Naturlandschaft mit den hochalpinen Gräsern, Büschen und Sträuchern in intensiven Wiesen verwandeln! Sie bringen den Mist auf den Weiden der Almen aus, damit noch mehr Tiere aufgetrieben werden können. Sie nehmen den Lebensraum von vielen artenspezifischen Lebewesen in den hochalpinen Lagen. Sie entfernen Hecken und Sträucher, damit immer weniger Vögel und andere Lebewesen dort Schutz finden!
      Sie unterstützen die Jagd, sodass kein einziges Tier ungestört leben kann und jedes Grundstück ein Massengrab für die Tiere wird.
      Sicher bekommen die Bauern den Ehrenorden, sobald alles Leben zerstört und nur noch Gräser oder Pflanzen wachsen, welche bestimmte Chemikalien vertragen.
      Wir Arbeiter fördern die Eigentümer, welche im Besitz von Millionen von Euros sind! Oder ist auch nur ein etwas gut gelegener Hof etwa unter 1 Million Euro zum Kauf zur Verfügung?

      • Einereiner

        @gegen das Fördersystem
        wenn die Bauern den Mist nicht auf den Almwiesen (und teilweise Weiden) ausbringen würden, sollte man ihnen Auslaugen der Almen vorwerfen! Den Mist auszubringen heißt viele Nährstoffe zurückzugeben.
        Weißt du, wo du Arbeiter herkommst? Südtirol war ein Bauernland, deine Vorfahren waren Bauern und haben in Südtirol ein Land zum Leben gefunden. Du ernährst dich von Bauernhand Arbeit!
        Lebensmittel aus andern Ländern essen ist okay, aber hör auf auf unsere Bauern ungerechtfertigterweise zu schimpfen.

        • THEMA

          Ach Gott, schon wieder einer ! Wenn wir von dem leben müssten das die Bauern bei uns
          produzieren ,wären wir alle schon verhungert. Und wenn ich denke wieviel uns diese Leute
          kosten an Beiträgen die sie verfressen und die mit unserem Geld finanziert werden, dann
          würde ich einmal mit dem eisernen Besen dreinfahren. Steuern kassieren auf das Einkommen wie bei allen anderen Bürgern und endlich aufhören mit der Beitragsmast. Aber da machen sich alle in die Hosen, denn austeilen bringt Stimmen.

        • Meister

          Wow, so viel Pathos … mir kemmen foscht die Tränen.

      • THEMA

        Ja sind Sie wahnsinnig. So können Sie sich doch nicht über unsere lieben Landwirte, die Landschaftsschützer und Giftsparer auslassen. Sie riskieren dass man Sie nicht mehr die gute
        Chemieluft in den Obstwiesen einatmen lassen wird. Die Obstbarone sind ja alles arme Schlucker,
        müssen von den Beiträgen leben, und könnten sich nie leisten so wie alle anderen auf ihr Einkommen Steuer zu zahlen. wo käme man da hin. Da wär doch der neue Mercedes und der
        Wintergarten für die Pension (pardon, Urlaub auf dem Bauernhof, natürlich steuerbegünstigt) nicht mehr drin.

      • mike

        Es Neidhammel hobs jo olle koan Hirrrrrrn !

      • @gegen das Fördersystem

        Wenn der Bauer das System verstehen würde, dann würde er es mit Sicherheit ablehnen. Die Aufgabe des Bauernbundes wäre, sich dafür einzusetzen, dass der Bauer von seinem Produkt leben kann. Aber der Bauernbund setzt sich für die Förderungen ein. Frage: Warum wohl? Der Politiker hat ein Interesse am Fördersystem nicht der Bauer.

    • Kunigunde

      Nur weiter so, immer auf dem hohen Ross, ganz nach dem Motto: „Miar sein miar“. Viele Vorteile genießen. Aber dreinreden soll niemand, beim Planieren, Betonieren, Spritzen, usw. Wenn der SBB meint, sie können so weitermachen, dann wird man eines Tages schön dreinschauen. Arme Landwirtschaft. Zum Glück haben immer mehr Menschen in Südtirol den Mut, auf die vielen Missstände hinzuweisen und dazu gehören auch Filme, die Südtirol nicht nur von der Schokoladenseite zeigen, sondern so wie es wirklich ist, mit all seinen Problemen. Und dass Pestizide sehr oft vorhanden sind wo sie nicht hingehören, wie auf Schulhöfen, Kinderspielplätzen, Wasserläufen, Fahrradwegen, in Biotopen, im Tierfutter, in privaten Hausgärten, im Bio-Futter, in toten Bienen, usw. ist eben eine Tatsache. Da hilft auch eine groß angelegte Image-Kampagne nichts, wenn alle so weiter geht wie bisher. Es geht hier überhaupt nicht darum, die Landwirtschaft zu kritisieren, sondern einzig und allein darum, wirkliche und dramatische Missstände anzuprangern. Nehmt doch einfach diese Sorgen vieler Bürger, darunter auch Bauern, Biobauern, Eltern und Touristen ernst.

    • Steuerzahler

      Subventioniert und steuerprivilegiert, da bleibt die Wertschätzung natürlich auch der Strecke.

    • Klaus

      „Wir brauchen keine Lehrmeister, die uns sagen, wie wir unsere Tiere und Pflanzen zu pflegen haben”… nur ordentlich Subventionen zahlen dürfen wir, sonst müssen wir das Maul halten. Wer für einen Teil des Lohnes der Bauern aufkommt (=der Steuerzahler) hat auch das Recht mitzureden!

    • Bartl

      Wenn koan Beitrog in Aussicht isch, werd die Sense nicht gewetzt. So gian di Gäng.

    • LuKas

      Der Titel „Brauchen keine Lehrmeister” ist sicher passend zum Thema, denn in den bäuerlichen Kreisen werden die die EU-Gelder seit Jahrzehnten ohne Skandale eingeheimst.

    • @THEMA

      Es ist eine Tatsache, dass der Untertan eines Diktaturstaates seiner individuellen Freiheit beraubt ist, und es ist eine weitere Tatsache, dass wir von dieser politischen Entwicklung bedroht sind und der richtigen Abwehrmittel nicht sicher sind. Daher stellt sich uns die Frage in allerUnmittelbarkeit:
      Wollen wir uns der individuellen Freiheit berauben lassen?

      Die großen politischen Organisationen sollen nicht Selbstzweck, sondern temporäre Notmaßnahmen sein. Wie die Vereinigten Staaten sich genötigt sahen, die großen Trusts zu zerschlagen, so wird sich die Tendenz zur Zerstörung von Riesenorganisationen mit der Zeit als Notwendigkeit erweisen, weil sie als ein Krebsübel die menschliche Natur zerfressen, sobald sie Selbstzweck werden und Autonomie erlangen. 

      Politiker wie Rupprechter arbeiten für den Zentralstaat EU und gibt sich gleichzeitig als Freund der Bauern aus. 😀
      Bauern, wann wacht ihr endlich auf?

    • @THEMA

      Quelle: Aus einem Buch von C.G.Jung

    • Kunigunde

      Das Dilemma der Bauern: Sie ertragen nicht die Realität und sind immer mehr abhängig von ihren Lobbys und der Pestizidwirtschaft. Von Neid kann hier keine Rede sein, ganz im Gegenteil. Ich schätze jeden Bauer sehr, der seine Arbeit macht, ohne Mensch und Natur rücksichtslos zu schädigen. Habe selber auch auf dem Bergbauernhof gearbeitet und weiß was es heißt. Die Bauern sollten ernsthaft nachdenken, wieso ihr Ansehen heutzutage nicht mehr das ist, was es einmal war. Die Kritik richtet sich nicht aus Neid gegen die Bauern, sondern aus Sorge um die Zukunft und um unsere Umwelt. Liebe Bauern, ohne Umwelt geht gar nichts.

      • mike

        Kunigunde
        Wieso sprichsch du von Pestizidwirtschoft ? Als wenn die Bauern Summer wia Winter , Tog und Nocht ,nichts onders af ihre Felder tatn als Pestizide spritzen. Wieso sogsch du dass die Bauern rücksichtslos Menschen und Natur schädigen ? Des isch olles nit wohr . Genau es Gegenteil isch wohr. Die Bauern gean sehr wohl rücksichtsvoll mit der Natur um den sie es entspricht immene Philosophie . Onziger Grund dass du soviel Unwohrheiten schreibsch isch dass du Ongscht und Hoss schüren willsch und an Keil zwischen Bauern und Nichtbauern treiben willsch . Wenn du noch Mols aui fohrsch und mit der Bevölkerung reden tasch nocher tasch draukemmen wiaviel Schoden Leit wia du orichten.

        • Sugar

          @ mike

          Nicht die Kritiker der Privilegien der Landwirtschaft treiben einen Keil zwischen Bauern und Nichtbauern, sondern die von der Bauernlobby höchstselbst in jahrelanger politischer Kleinarbeit erreichte Ungleichbehandlung der Menschen.

      • Knut

        kunigunde
        dr kunde steuert den markt.
        wenn die leit äpfel unterschiedlicher grössen und mit flecken kafen tatn, tat sich dr bauer a die oan oder ondere spritzung drsparen…

    • sonit

      die halbe hofvilla und vieles mehr mit steuergeldern der arbeiter bezahlt bekommen; kindergärten, schulen und krankenhäuser, stipendien, familiengeld nutzen aber von der einkommenssteuer befreit, … und sich nor nou getrauen sich zu rechtfertigen

    • Nana

      Kunigunde schreibt: Liebe Bauern, ohne Umwelt geht gar nichts.

      Liebe Kuigunde, genau das hat Tiefenthaler damit gemeint, wenn er sagt wir brauche keine (unqualifizierten) Lehrmeister. Wenn jemand etwas belehren will, dann sollte er etwas verstehen von der Materie. Der Bauer weis nicht erst seit gestern, dass es ohne gesunde Umwelt nicht leben kann , denn er lebt davon schon seit Jahrtausenden davon Qulitative Kritik ist immer angebracht, aber unqualifiziertes Gesülze bringt niemandem etwas.

    • Oberwind

      Nur zur Information. Würden alle Lebensmittel aus der Landwirtschaft die weltweit produziert werden gerecht verteilt und nicht teils aus marktstrategischen Gesichtspunkten vernichtet werden, bräuchte es die gesamte europäische Landwirtschaft überhaupt nicht, und wir alle hätten trotzdem genug zu essen, und das weltweit.

    • Susi Q.

      Die Pestizide sind die „Visionen“ von Lehrmeister Rupprechter?.

    • josef.t

      Durch Steuermilliarden wird Überproduktion gefördert, ein Drittel davon wird mit weiteren Steuermilliarden entsorgt, ob das der Sinn von der Freien-Sozialen-Markwirtschaft sein soll ?
      Wenn man schon für Regen betet, vielleicht fallen dadurch auch Euroscheine vom Himmel, denn irgendwo müssen sie ja herkommen ?
      Ob die Natur Landwirte braucht, um die Umwelt zu erhalten, ist sie doch „sehr“ lange Zeit ohne menschliches Zutun ausgekommen…….
      Vielleich fragt sich der eine oder andere Bergbauer, wie lange Er arbeiten muss, um einen von denen zu bezahlen, die ihnen das alles erzählen…….Sind die alle ehrenamtlich unterwegs???

    • Angelo

      @sonit,

      seit Deinen Eintrag „hebens iatz die Pappn“ diesen ewigen Plärrer die aller Welt glauben machen wollen sie würden sich an den größtenteils Unsinnigen u. Wirtschaftsverzerrenden
      Subventionen und Steuervorteilen nicht reichlich bedienen.

    • x19

      Gott sei dank, bekommen die Bauern Beiträge und das viel von uns bezahlt wird.
      wen das nicht wehre, würden wir keinen fremden Grund mehr betreten dürfen.

    • Franz I

      @ Batman,
      @ Einereiner,

      also sind die Zeiten dieser nicht aufhörenden Förderungen vorbei?
      Um es auf den Punkt zu bringen:
      Lebt der Bauer, lebt das Land.
      Stirbt der Bauer, stirbt das Land?
      Also arbeitende Steuerzahler, mit Luisns Weitblick wurden die Bauern gerettet?
      Warum sind die Katastererträge so niedrig angesiedelt – Obstbau usw.?

      • mike

        Franz I
        Weil der Obstbauer so wie z.B. dieses Jahr immer wieder auch Verlust macht und trotzdem eine blühende Landschaft und eine gesunde Umwelt garantiert ! So wie unsere Väter und deren Väter auch schon. Aber früher wurde das geschätzt im Gegensatz zu heute. Wahrscheinlich werden bestimmte Personen ,zu denen ich auch sie zähle , erst draufkommen wie schön es in unserem Land war ,wenn die Bauern nicht mehr die Umwelt pflegen sondern sie verwildern zu lassen .

        • THEMA

          Wenn der Bauer Verlust macht, braucht er auch keine Steuer zu bezahlen, so wie jeder Unternehmer , was soll also ihr Geschreibsel.

          • Dada

            Kleine Berichtigung: wenn der Unternehmer Verlust macht zahlt er keine Einkommenssteuer. Wahrscheinlich bekommt er aber ein schönes Mehrwertsteuerguthaben ausbezahlt. Der Bauer darf die Mehrwertsteuer nicht abschreiben und somit kann er auch keine entsprechenden Guthaben aufbauen.
            übrigens, Sie kennen schon die immer wieder veröffentlichten Statistiken mit den Einkommen: viele Arbeitnehmer haben laut Steuererklärung mehr Einkommen als der Handwerker/Unternehmer für den sie arbeiten.

      • Batman

        Franz I frag dich doch selber, wenn zum Beispiel für EIN KILO Trauben soviel bekommt
        wie in der Bar ein Cappucino kostet und du für EIN Gläschen Wein 3,4, oder gar 5€ kostet.
        Wer sackt die Differenz ein?

    • Kunigunde

      Schon allein die Kommentare der Tiefenthaler-Jünger zeigen, wie blind man das eigene Handeln sieht. Ohne jegliche Selbstkritik. Jede Anmerkung von außen wird als neidvolle und unqualifizierte Kritik heruntergespielt. Auf konkrete und reale Beispiele geht man erst gar nicht ein. Macht einfach nur weiter so liebe Tiefenthaler- und Monsanto-Jünger, die Natur wird euch letzten Endes schon zeigen, ob ihr mit chemischer Technik unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit langfristig überleben könnt oder nicht.

    • Nana

      @Thema du hast eigentlich gar nicht verdient beachtet zu werden, Neid ist dein ständiger Begleiter. Ich wette du bist ein kleines Nichts in einer grossen Firma und sucht Aufmerksamkeit durch lautes Geschreie und erwartest auch noch Mitleid was du von mir gerne bekommst.

      Neid musst du dir erarbeiten, Mitleid bekommst geschenkt.

    • Spaltpilz

      Man will keine Lehrmeister, man will Zahlmeister!

    • Engl Meinhard Terenten

      Ich finde es schade, daß keiner so viel Mut hat seinen Namen unter seine Meinung zu setzen. Ich finde es Traurig das manche Leute Kopflose Kommentare abgeben. Wer es nicht begriffen hat welche Leistung die Bauern für das Land bringen sollte sich mal überlegen was wäre Wenn: wenn die Wiesen und Felder nicht mehr bewirtschaftet würden. Wie schnell solche Freiflächen von Sträuchern und Bäume eingenommen werden. Würde das dem Gast noch gefallen? Dem Wanderer? Wäre das Anziehend? Wer hat je ein Tier gesehen das die Wiesen und Weiden ohne Menschliches Einwirken vor Verstrauchung und Verwaldung offen hält. Was würde es der Allgemeinheit wohl kosten, müsste unsere jetzige Kulturlandschaft von bezahlten Landschaftsgärtner gepflegt werden. Heute arbeiten Zweidrittel der Bauern in einen Beruf um sich das Hobby des Bauern leisten zu können, und der Rest hat ein Nebeneinkommen. Was ist wohl billiger? Das Asphaltieren der Straßen, Verbauen von Grund und Boden für Wohnbauzonen und Freizeitanlagen ist das Umweltfreundlich? Oder was würden wohl die Wildtiere sagen, wenn man sie fragen könnte, ob es Tierfreundlich ist die ständige Präsenz von Mountainbiker, Wandern, Bergsteiger? Jeder sollte sich selber an die Nase fassen bevor er so verächtliche Äußerungen von sich gibt. Aber zumindest so viel Mut haben sich nicht selbst zu verleugnen.

      • Richard

        Welch ein Selbstlob! Da muss man ja ehrlich gesagt noch einige Euros drauflegen, wohlgemerkt von der Arbeiterschaft, welche selbst kaum zum Leben hat!
        Jedem sein Geld, das er verdient, und nicht jenes der anderen, die es selbst benötigen.

        • Engl Meinhard Terenten

          Hallo Richard, absolut jeden sein Geld was er verdient und jeden sein Selbstmitleid das er sich selbe macht. Weniger Handys in der Familie, weniger Vereisen und ganz wichtig weniger Neid und mehr Arbeiten. Übrigens ich zahle als Privatperson sicher gleichfiel Steuern als du. ‚Als Unternehmer (Bauer) zahle ich sicher mehr den du hast ja kein Unternehmen. Würde dir von Herzen wünschen das man dir einen Bauernhof schenkt oder vererbst (hoffentlich kostenlos) . Dann hättest du ein tolles Leben mit deiner Familie, könntest das Geld der Arbeiter verprassen. Ach herrlich.

    • Franz I

      @ mike,

      wenn du auch nur einen Funken Ahnung hättest, wie die Landwirtschaft in den 70iger Jahren lief… Mitten in den Blumenreichen Talwiesen usw. und nicht in den monotonen gelben Teppichen wie man sie heute erlebt!
      Ich war selbst zugegen, habe selbst Hand angelegt, habe also alles miterlebt.
      Der Roggen wurde noch mit der !“Sichel“ geschnitten, dann zu Garben gebunden und als Hoger aufgestellt.
      Damals war die Natur noch intakt.
      Ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen, nicht wie heute im „Landwirtschaftlichen Betrieb!“

      • mike

        Franz I
        Ja früher war auf den Dächern auch noch Stroh und nicht diese unansehnlichen Dachziegel. Früher ist man auch gemütlich mit dem Ochsengespann gefahren. Früher ist man auch noch mit richtigen Holzschi die Piste hinuntergefahren . Früher gabs auch noch die schönen Eisblumen an den Fenstern . Früher hat man Socken mit den KLEINEN Löchern nur am Sonntag anziehen dürfen. Früher als es noch kein Internet gab musste die Menschheit nicht Ihre überflüssigen Komentare lesen!

      • Engl Meinhard Terenten

        Hallo Franz I, es ist immer toll wenn Leute von Früher schwärmen, wie toll es doch Damals war. Alles schöner, besser und wenn sie dann gefragt werden ob sie, wenn sie könnten, wieder leben könnten wie Damals sagen alle nein. Ich finde es auch immer Toll wenn ich alte Landschaftsbilder sehe. Ganz verstreut einige Bauernhöfe um eine Kirche mit Gasthaus, Hohlwege die Dörfer und Höfe verbunden haben. Zerschundene Menschen die nicht wissen wie sie ihre Familien über den Winter bringen weil der Sommer zu trocken oder zu nass war. Oder sich freuten wenn sie einmal im Jahr wieder einen neuen Schuh oder Bekleidung erhielten. Menschen mit 50 schon alt waren wenn sie es als Kind überhaupt überlebt hatten. Ach herrlich die alte gute Zeit.

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