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Verschiebung auf 2035?

(Foto: LPA)

Die langsame Zuglinie Meran-Bozen wird laut aktuellem Entwicklungsszenario erst bis zum Jahr 2035 zweigleisig und schneller sein.

von Heinrich Schwarz

Die Zahl der Pendler, die den Zug zwischen Meran und Bozen nutzt, steigt kontinuierlich an. Doch am Ärger vieler Fahrgäste hat sich nichts geändert. Für 32 Kilometer benötigt der Zug 45 bis 50 Minuten. Verzögerungen gehören zur Tagesordnung.

Pläne, die Bahnlinie zu begradigen und zweigleisig auszubauen, gibt es schon lange. Damit soll ein 15-Minuten-Takt möglich sein. Und jeder zweite Zug könnte dann ein Express-Zug mit nur zwei Zwischenhalten sein, der von Meran nach Bozen lediglich 26 Minuten benötigt.

Die Fortschritte beim Ausbauprojekt lassen aber sehr zu wünschen übrig. Im Jahr 2016 etwa war davon die Rede, dass die Bauarbeiten im Idealfall im Jahr 2023 abgeschlossen sein werden. Im Jahr 2018 gab die Landespolitik 2025 als realistisches Fertigstellungsjahr an. Im Jahr 2019 wurde dann 2026 als Bauende-Ziel deklariert.

Inzwischen taucht bereits das ferne Jahr 2035 auf. Und zwar in der Antwort auf eine Landtagsanfrage des Team-K-Abgeordneten Paul Köllensperger.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • hannelore

    Das zeigt wieder einmal, wie wenig die Meraner Politik über die Stadtgrenzen hinausdenkt. Keine akademischen Strukturen, ja nicht einmal eine effiziente Verbindung nach außen durch den öffentlichen Personen Nahverkehr ist von Interesse. Hauptsache Weinfestival – Anreise mit dem SUV und Parken in der Kavernengarage.

  • marcel

    Ja, offenkundig wurde der Ausbau der Zugverbindung verschlafen. Schnelle, zumindest teilweise Abhilfe: direkte Busverbindung Bozen-Meran über MEBO.

  • reinhard_bauer

    Das zweite Zuggleis von Meran nach Bozen ist sehr wohl ein Thema, welches uns in Meran und im Bezirk Burggrafenamt beschäftigt. Wir stehen diesbezüglich laufend in Kontakt mit LR Alfreider und der STA.

    Die Angelegenheit ist jedoch komplex. Nach der technischen Machbarkeit folgen viele weitere Schritte bis es zu den tatsächlichen Arbeiten kommt. Auch Ankäufe, Tausch und eventuelle Enteignungen werden das Projekt eben verzögern.
    Nichtsdestotrotz wird bereits daran gearbeitet und das ist die wesentliche Info.

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