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Der Appell

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Der Dachverband für Soziales und Gesundheit ruft in Absprache mit anderen Organisationen des Dritten Sektors die Bevölkerung eindringlich dazu auf, die Corona-Schutzregeln zu respektieren und einzuhalten.

Die neue Welle der Corona-Pandemie hat Südtirol voll erfasst.

Bei einem erweiterten Treffen der Sozialpartner hat sich der Landeshauptmann mit Wirtschafts- und Gewerkschaftsverbänden sowie verschiedenen repräsentativen Organisationen des Dritten Sektors beraten, welche Maßnahmen nötig und vertretbar sind, um diese neuerliche Infektionswelle unter Kontrolle zu bringen.

„Als Organisationen des Dritten Sektors ist es für uns selbstverständlich, im Rahmen unserer Tätigkeiten als Vereine, Dienstleister und Netzwerke die Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten und einzufordern. Es ist unser Anliegen, weitere Erkrankungen zu vermeiden und das Gesellschaftsleben so gut als möglich aufrecht zu erhalten. Jeder und jede von uns kann und muss dazu beitragen“, heißt es in der Aussendung des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit.

Inzwischen sollte allen Menschen in Südtirol bekannt sein, welche gravierenden Auswirkungen eine Vernachlässigung der Schutzmaßnahmen mit sich bringt. „Dennoch erleben wir im Alltag, dass immer noch viele Menschen die Gefahren weiterhin ignorieren und bei der Arbeit, in der Freizeit und im Privatleben die einfachsten Schutz-Regeln außer Acht lassen“, so der Dachverband.

Gemeinsam rufen die Sozialverbände deshalb alle Menschen in Südtirol auf, vorsichtig und rücksichtsvoll zu sein, damit die Pandemie endlich überwunden werden kann.

„Das bedeutet, die geltenden Regeln zu respektieren und auch andere dabei zu unterstützen. Abstand halten, die Hygieneregeln beachten und die Maske korrekt tragen gehören ebenso dazu wie regelmäßiges Testen und Vorsicht bei Menschenansammlungen. Das Einhalten der Regeln schützt jeden einzelnen selbst und unsere Mitmenschen.“

Ansonsten müssten wieder tausende Menschen in Quarantäne gehen, Krankhausabteilungen zu Covid-Stationen umfunktioniert werden, die Mitarbeiter/innen der Sozial- und Gesundheitsdienste außerordentliche Anstrengungen unternehmen – und die übrigen Dienste zurückfahren, mit Auswirkungen, die jede und jeden von uns treffen können: Vorsorgeuntersuchungen müssen verschoben werden, Therapien fallen aus, die Wartezeiten verlängern sich, manche Eingriffe können nicht mehr gemacht werden.

Im Sozialbereich wiederum funktionierten bestimmte Dienste nur mehr eingeschränkt. All das habe  problematische Folgen für die Betroffenen und ihre Familien. Auch dem gesellschaftlichen Leben und der Wirtschaft drohten neuerliche Einschränkungen, so der Dachverband.

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