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Seppi im Viertelfinale

Andreas Seppi

Andreas Seppi ist am Mittwochabend ins Viertelfinale des ATP-Challenger-Turniers in Mouilleron-le-Captif eingezogen.

Der 37-jährige Kalterer setzte sich im Achtelfinale gegen den Tschechen Tomas Machac, Nummer 141 der Welt, in dreihartumkämpften Sätzen mit 7:6(3), 4:6, 6:4 durch.

In der Runde der besten Acht trifft Südtirols Tennis-Ass am Freitag auf Ricardas Berankis aus Litauen, der sich gegen Lokalmatador Quentin Halys (ATP 158) behaupten konnte.

Seppi hat schon vier Mal gegen den Weltranglisten-106. gespielt und führt in den direkten Duellen klar mit 3:1-Siegen. Zuletzt standen sie sich 2016 in der Qualifikation des Masters-1000-Turniers von Paris-Bercy gegenüber, wo Seppi in zwei Sätzen das bessere Ende für sich hatte.

Der Überetscher bezwang Berankis auch das Jahr zuvor in Zagreb sowie 2011 in Mons. Der 31-jährige Litauer feierte hingegen im Jänner 2016 in Doha den einzigen Sieg gegen den Kalterer.

Seppi, der im ATP-Ranking an Position 93 geführt wird, kam vom souveränen 7:5, 6:1-Auftaktsieg gegen den Spanier Fernando Verdasco. Im Achtelfinale traf der Kalterer zum ersten Mal überhaupt auf den 17 Jahre jüngeren Machac. Heute feierte Seppi seinen insgesamt 132. Sieg im 201. Match auf der Challenger-Tour, das ist bärenstark.

Bei Seppi, der beim mit 66.640 Euro dotierten Hallenturnier in Mouilleron-le-Captif als Nummer 4 gesetzt ist, erwischte einen Auftakt nach Maß und ging gleich mit 2:0 in Führung, kassierte im Gegenzug aber das Rebreak zum 2:1. Bis zum 6:5 aus Sicht von Seppi nahmen sich beide Spieler noch einmal den Aufschlag ab, im zwölften Game vergab der „Azzurro“ dann sogar – auf Aufschlag von Machac – zwei Satzbälle.

Somit musste dieser erste Satz im Tiebreak entschieden werden. Hier bewies Seppi Nervenstärke, zog auf 2:0 davon und verwandelte nach 61 Minuten Spielzeit seinen insgesamt dritten Satzball zum 7:3.

Im zweiten Spielabschnitt war es Machac, der gleich auf 3:0 stellte. Seppi gelang im neunten Spiel zwar das Rebreak zum 4:5, verlor dann aber postwendend erneut seinen Service an den Tschechen. Die Partie ging somit in den dritten Satz, wo der Überetscher sich das frühe Break zum 2:1 sicherte. Machac steckte aber nicht auf und holte sich das Rebreak zum 3:3.

Im neunten Spiel fiel die Entscheidung: Seppi erkämpfte sich zwei Breakchancen, die erste ließ er noch aus, die zweite verwertete er zum 5:4. Auf eigenen Service ließ der Südtiroler nichts mehr anbrennen und setzte sich, nach über zweieinhalb Stunden, mit 6:4-Punkten durch.

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