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Der Sozial-Gipfel

In Masatsch kamen die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit mit dem Ausschuss zusammen, um über aktuelle und künftige Herausforderungen zu diskutieren.

Am Wochenende hat sich der Dachverband für Soziales und Gesundheit zu einer Klausur getroffen. Im Inklusions-Hotel Masatsch der Lebenshilfe in Kaltern kamen die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen mit dem Ausschuss zusammen, um über aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu diskutieren.

Es war das erste Mal seit Beginn der Corona-Krise, dass man sich nicht nur Online am Bildschirm, sondern in Präsenz in so großer Runde getroffen hat. Für den Ausschuss bot sich zudem die Möglichkeit, mehrere neue Mitarbeiter/innen im Team kennenzulernen, denn zum einen sind verschiedene Arbeitsbereiche, wie der Dienst für Patientenorganisationen oder die Selbsthilfe aufgestockt worden, zum anderen gibt es bedingt durch erfolgte bzw. bevorstehende Pensionierungen bisheriger Mitarbeiterinnen einige neue Gesichter im Team.

Die ganztägige Klausur ermöglichte eine eingehende Reflexion der aktuellen Situation und der Auswirkungen der Corona-Pandemie in unserem Land. Es zeigt sich deutlich, dass soziale und gesundheitliche Themen sehr eng miteinander verwoben sind und transversal auch Wirtschaft, Arbeit, die Forschung und die Mobilität betreffen.

Es wurden auf der Klausur einige spannende Ideen für Pilotprojekte entwickelt, nun weiterentwickelt werden sollen. Die Klausur endete mit der Formulierung konkreter Perspektiven für die Weiterarbeit. Im Fokus wird dabei die sozialpolitische Arbeit an zentralen Zukunftsthemen stehen, die in engem Austausch mit den Mitgliedsorganisationen diskutiert und vorangebracht werden sollen.

Dazu gehören die Absicherung der Pflegesicherung, die Partizipation der Betroffenen- und Patientenorganisationen (Nichts über uns ohne uns!), die Umsetzung des Gesetztes zur Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die Reform des Dritten Sektors mit der Ausrichtung zur verpflichtenden gemeinsamen Programmierung der Sozialdienste (sog. Co-Progettazione), die Absicherung gesundheitlicher Leistungen trotz Corona-Pandemie, sowie der Ausbau von territorialen und wohnortnahen Rehabilitationsleistungen.

Besonders wichtig wird auch in Zukunft die bereits jetzt intensive Netzwerkarbeit des Dachverbandes mit den Partnern der öffentlichen und privaten Einrichtungen und Organisationen sein. Es gilt den kontinuierlichen Austausch und die Zusammenarbeit mit den aktuell 60 Mitgliedsorganisationen zu pflegen und zu intensivieren, ebenso wie gemeinsam mit anderen gemeinnützigen Einrichtungen, mit der Politik, Behörden und Institutionen daran zu arbeiten, dass die Bedürfnisse und Nöte von Menschen in Bedarfssituationen klar artikuliert und vorgebracht werden.

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