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Das Talentcenter

Alfred Aberer, Armin Gatterer, M. Ebner, Herbert Ritter, Josef Herk. Karl-Heinz Dernoscheg, Andreas Herz

Nach dem Vorbild des Grazer Talentcenters errichtet die Handelskammer ein Talentcenter als Berufsorientierungseinrichtung in Bozen.

Nachdem im Juni des heurigen Jahres bereits ein Kooperationsvertrag zwischen der Wirtschaftskammer Steiermark und der Handelskammer Bozen zur Errichtung eines Talentcenters in Südtirol unterschrieben wurde, war jüngst eine Delegation aus Graz zu Besuch in Bozen.

Auf dem Programm standen neben dem Austausch zur Bildungs- und Berufsorientierung sowie zum Lehrlingswesen auch die Initiativen zur Gewinnung von Fachkräften.

Die Delegation bestand aus folgenden Vertreter/innen der Wirtschaftskammer (WKO) Steiermark: Josef Herk, Präsident, Andreas Herz und Herbert Ritter, Vizepräsidenten, Karl-Heinz Dernoscheg, Kammerdirektor, Martin Neubauer, Leiter des Wirtschaftsförderungsinstituts (WIFI) sowie Konstantin Umdasch, Referent Talentcenter.

Bei dem Treffen ging es um die Bildungs- und Berufsorientierung sowie das geplante Talentcenter in der Handelskammer Bozen.

Martin Neubauer berichtete von den Erfahrungen aus Graz und Barbara Moroder von der Handelskammer Bozen stellte das Südtiroler Projekt vor.

Nach dem Vorbild des Grazer Talentcenters errichtet die Handelskammer ein Talentcenter als Berufsorientierungseinrichtung in Bozen.

Der Talentcheck der WKO Steiermark bietet durch den Kooperationspartner der Universität Graz ein Berufsorientierungsangebot auf höchstem wissenschaftlichem Niveau. Eine teilweise Neu- und Weiterentwicklung bestimmter Testverfahren erfolgt in Zusammenarbeit mit der Universität Graz sowie der Freien Universität Bozen. Von dieser gemeinsamen Weiterentwicklung profitieren sowohl die steirischen als auch die Südtiroler Jugendlichen bei ihrer Berufsorientierung.

„Für die Wirtschaftskammer Steiermark und die Handelskammer Bozen stellt der gegenseitige Austausch eine große Bereicherung dar. Die Erfahrung aus Graz im Bereich Talentcenter kommt Südtirol zugute, von einer Verbesserung profitieren beide Partner – deshalb möchten wir die Kooperation auch in Zukunft fortführen“, unterstrich Josef Herk, Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark.

Auch stand eine Diskussionsrunde zum Lehrlingsaustausch Südtirol – Steiermark mit Beteiligung des Präsidenten des Wirtschaftsverbands Handwerk und Dienstleister lvh.apa, Martin Haller, auf dem Programm.

Danach widmeten sich die Teilnehmer/innen den Initiativen, um Fachkräfte für die heimische Wirtschaft zu gewinnen. Dabei wurde auch eine Studie des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen zum Brain-Drain (Talentabwanderung) vorgestellt.

 

 

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