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„Müssen schnell sein“

Die Delta-Variante stellt eine Gefahr dar, sagt die Primaria für Infektionskrankheiten, Elke Maria Erne. Ob auch Südtirol bald zu härteren Maßnahmen greifen muss.

Tageszeitung: Frau Erne, Israel, England, Portugal und viele andere Länder greifen wegen der Ausbreitung der Delta-Variante nun zu härteren Maßnahmen. In Australien gibt es gar wieder lokale Lockdowns. Droht Süüdtirol ein ähnliches Szenario?

Elke Maria Erne: Das Coronavirus hatte bereits viele Varianten. Einige Varianten waren nicht so schlimm, weil sie sich nicht durchsetzen konnten, andere sind dagegen deutlich schlimmer. Beispielsweise hat uns die Alpha-Variante (englische Variante) die dritte Welle gebracht. Wenn man nun bedenkt, dass die Delta-Variante 40 bis 60 Prozent ansteckender ist als die englische Variante, spricht das glaube ich für sich. Erschwerend kommt hinzu, dass es eine Immunescape gibt. Das heißt, Personen, die nur ein Mal geimpft sind, können sich mit der Delta-Variante anstecken. Erst heute kam diesbezüglich ein Rundschreiben vom italienischen Gesundheitsministerium. Weil erst 25 Prozent bei uns den Impfzyklus abgeschlossen haben, sind also 75 Prozent derzeit noch gefährdet und könnten sich damit infizieren. Zudem haben wir bei den 60- bis 70-jährigen viele, die noch nicht geimpft sind. Wenn das so bleibt, könnte die Bettenbelegung schnell wieder stark ansteigen.

Ist es mittlerweile erwiesen, dass die Delta-Variante für eine höhere Hospitalisierungsrate sorgt?

Ja, die Hospitalisierungsgefahr ist zwei Mal so groß wie bei der englischen Variante. Auch die Krankheitsbilder sind deutlich aggressiver. Voraussichtlich wird die Delta-Variante bis Ende August oder Anfang September dominierend in ganz Europa sein. Experten nehmen an, dass 90 Prozent aller Fälle Delta-Varianten sein werden. Wir stecken derzeit also mitten in einem Wettlauf zwischen der Delta-Variante und der Impfung. Wenn wir jetzt schnell genug sind, können wir noch ohne großen Schaden davonkommen.

In Großbritannien und Israel waren große Teile der Bevölkerung bereits geimpft, dennoch mussten nun die Maßnahmen verschärft werden. Wie konnte es so weit kommen?

Die Gefahr auf Intensiv oder prinzipiell ins Krankenhaus zu kommen, ist zwar vor allem für ältere groß, aber nimmt mit der Delta-Variante auch bei Jüngeren zu. Das eigentliche Problem ist aber, dass sich das Impfgeschehen vor allem bei den Jüngeren abspielt. So war es zumindest in Großbritannien. Dort kam es beispielsweise in den Schulen zu Infektionen und die Jungen haben es in ihre Familien hineingetragen. Dadurch wurden dann auch Personen ältere Personen angesteckt. Jüngere waren also nicht geimpft und haben dadurch ältere Personen angesteckt, was zu einem Bettenanstieg geführt hat. In Großbritannien hat man vor allem auf die Erstimpfung gesetzt und diese vorangetrieben. Auch in Israel war man bei den Zweitimpfungen zu langsam.

Wie stark hat sich die Delta-Variante in Südtirol bereits verbreitet?

Ich kenne nur den Stand der letzten Erhebung, die vor wenigen Tagen durchgeführt wurde. Da waren wir bei zwölf Prozent. Das heißt nicht, dass zwölf Prozent aller Positiven mit der Variante infiziert wurden, sondern dass bei zwölf Prozent aller Sequenzierungen die Delta-Variante nachgewiesen wurde. Sequenziert wird aber nur, wenn es den Verdacht gibt.

Weiß man derzeit noch, wer Kontakt mit den Personen hatte, die sich mit der Delta-Variante infiziert haben? Wie viel wird derzeit sequenziert?

Die ersten 20 Fälle konnten wir glücklicherweise sehr schnell isolieren. Bisher haben wir das Geschehen noch im Blick, wenn die Infektionen aber weiter zunehmen, wird die Nachverfolgung nicht mehr machbar sein, weil man jeden einzelnen Test sequenzieren muss. Wie lange das noch so bleibt, kann ich allerdings nicht sagen. Denn es kann schnell passieren, dass sich die Anzahl der Fälle verdoppelt. Dann wird es schon schwieriger. Derzeit sequenzieren wir dann, wenn es einen Verdachtsfall oder einen Cluster wie in Lüsen gibt. Außerdem gibt das Ministerium in Rom eine Mindestanzahl an Sequenzierungen vor.

Zeigen sich bereits erste Auswirkungen der Delta-Variante in Südtirol?

Ja, das kann man so sagen. Die Patienten in meiner Abteilung haben in dieser  Woche leicht zugenommen. Vorher haben wir zwei Patienten behandelt, jetzt sind es sechs beziehungsweise sieben. Zwei davon haben einen schwereren Verlauf. Es handelt sich derzeit allerdings nur um einen langsamen Anstieg. Alle Patienten, die derzeit im Krankenhaus behandelt werden, sind aber ungeimpft.

Sie haben gesagt, mit der Impfung könne Südtirol schlimmeres noch verhindern. Wie viele Personen müssten dazu geimpft sein?

Wir haben derzeit genügend Impfstoffe zur Verfügung und könnten schärferen Maßnahmen noch ausweichen, wenn sich jetzt genügend impfen. Denn derzeit sind die Schulen geschlossen und viele sind noch im Freien. Daher lautet die Devise, dass wir jetzt so viele wie möglich impfen müssen. Wie viele wir impfen müssen, bis wir sicher sind, ist schwer zu sagen. Je höher die Infektiosität ist, desto mehr Geimpfte braucht es. Derzeit müssten 88 Prozent aller Personen geimpft sein, damit wir nicht Gefahr laufen, ein höheres Infektionsgeschehen mitzuerleben.

Viele Südtiroler wollen mit ihrer Impfung bis zum Herbst warten, da die Infektionslage derzeit entspannt wirkt…

Das ist das Schlimmste was man machen kann. Wenn man sich jetzt nicht impft, dann ist man im Herbst der Infektion ausgesetzt, man steckt andere Leute an und läuft Gefahr selbst schwer zu erkranken. Das ist ein Teufelskreis. Entweder man impft jetzt so schnell wie möglich, um diesen Wettlauf zu gewinnen, oder eine vierte Welle kommt auf uns zu. Die Experten gehen davon aus, dass das Ende August oder Anfang September so sein wird. Wie groß diese Welle sein wird, wissen wir noch nicht. Das hängt insbesondere davon ab, wie viele Personen sich impfen lassen.

In Israel sind Personen trotz Impfung mit der Delta-Variante verstorben. Gibt das Grund zur Beunruhigung?

Ganz grundsätzlich gilt: Wer zwei Mal geimpft ist, ist gegen die Delta-Varianten geschützt. Das ist inzwischen klar. Bei den Toten in Israel handelt es sich um ältere Personen. Dass ältere Personen trotz Impfung am Virus verstorben oder schwer erkrankt sind, kommt leider vor, da das Immunsystem nicht besonders stark ist. Wenn diese Personen bereits im Februar oder März geimpft wurden, kann es gut sein, dass die Antikörper sich bereits wieder abgebaut haben. Wenn man aber ein gesundes Immunsystem hat, ist man vor schweren Verläufen auch durch die Delta-Variante geschützt. Das ist mittlerweile erwiesen.

Die Impfquote in Südtirol liegt derzeit bei rund 50 Prozent und will nicht mehr richtig ansteigen. Wie kann man die Leute von der Impfung überzeugen?

Ich glaube, die Delta-Variante sollte Warnung genug sein. Man sieht es ja in anderen Ländern. Zudem ist die Infektion, selbst wenn sie nur mild verläuft, nicht ohne. Eine Infektion mit der Delta-Variante hat abgesehen von den Symptomen nichts mehr mit einer normalen Grippe zu tun. Viele leiden während dieser Zeit und 20 Prozent aller Erkrankten leiden an Post-Covid. Auch das sollte ein Warnung sein. Manchen Leuten kann man freilich erzählen was man will, die werden einem nie glauben, aber alle unsichere Personen sollten sich nun der Gefahr bewusst werden und sich impfen lassen. Der Sanitätsbetrieb tut dazu bereits sein Bestes. Wir impfen in den Tälern, beziehen die Hausärzte mit ein und klären auf. Jetzt braucht es nur noch die Bereitschaft.

Was passiert, wenn wir bis Ende August oder Anfang September bei dieser Impfquote bleiben?

Man kann das unmöglich genau vorhersagen, aber wenn wir nicht mehr impfen, dann kann ich garantieren, dass die Bettenbelastung steigen wird. Ich hoffe, dass sie nicht so sehr steigt wie in anderen Ländern, aber ein Anstieg wird unvermeidbar sein, wenn die Impfquote auf diesem Niveau bleibt. Daher lautet die Devise: Impfen, impfen und nochmal impfen.

Interview: Markus Rufin

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (96)

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  • cesco76

    Genau, deswegen ungeimpfte sollen die kosten selber tragen und wer nicht geimpft ist soll Im herbst zuhause bleiben beim einen lockdown. Wieso sollen alle geimpfte fur diese alleswisser drauf zahlen. Und Der staat soll einschrenkungen fur alle novax. Verstehn diese menschen nicht das in Der ganzen welt geimpft wird und Das notwendig ist um diesen virus zu milder, achtung Der virus wird nicht verschwienden sondern nur nicht so gefeahrlich gemacht

    • emma

      der geist der angstgeimpften, dieses volk glaubt auch das autofahrer an den unwettern schuld sind

      • steve

        Emma wenn Wissenschaft so Scheisse ist wieso funktioniert dann dein Handy mit dem du so viel Blödsinn schreibst?!

        • leser

          Steve
          Maria erne ist keine wissenschaftlerin, sondern eine bürolistin des systems, die einen medizinabschluss hat
          Das ist doch ein kleiner unterschied oder
          In den seltesten fällen holt man die meinung von richtigen wissenschaftlern ein

          • steve

            Hab ich mit einem Wort geschrieben dass Maria Erne Wissenschafterin ist?!
            Was Bürolistin: der übliche Kas vom Leser!

          • mannik

            Erstens ist Sie Spezialistin für Infektions- und Tropenkrankheiten und zweitens richten sich Mediziner nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Selbst wenn sie selbst nicht forschen, sind sie aber in der Lage Forschungsergebnisse auf ihrem Gebiet zu verstehen und anzuwenden. Im Unterschied zu Ihnen.

        • hubertt

          steve, den größten blödsinn schreibst du.

    • leser

      Cesco76
      Der verschwörungstheoretiker scheinst du zu sein
      In der schweuz sind 280 positive pro woche, due sich haben impfen lassen
      Was sagst du dazu?
      Übrigens wer sollte deiner meinung zahlen für den zwangsgeimpften, der sich einen wirkstoff reingezogen hat der nicht mal getestet wurde?

    • hubertt

      cesco76, … dann müssten ja die Geimpften auch die Behandlung der Nebenwirkungen bezahlen, die wegen der Impfung entstanden sind. Die Impfung ist notwendig um die Menschen zu reduzieren — siehe Georgia Guidestones….. es ist viel zu tun, lass dich impfen.

  • criticus

    Aha, und genau diese Frau Elke Maria Erne hat im Jänner 2020 in einem Tagesschau Interview der Rai zum Thema Virus in China folgendes gesagt: Wir in Südtirol können unbesorgt sein, der Virus ist weit weg. Und Monate danach ist diese Person Fachperson im Virologen-Team für Südtirol. Ja, so schnell kann es gehen im Zeitalter der Globalisierung!

    • mannik

      Das dachte damals fast jeder, auch Burioni und der ist ein ausgezeichneter Fachmann.

      • unglaublich

        Sie vergessen aber einen Fachmann der Superklasse. Sie sind es, der allen Hirngespinsten der Impfverweigerer mit wissenschaftlichen Fakten entgegentreten, die es noch gar nicht gibt. Respekt!
        Aber ich mach mal einen Vorschlag, vielleicht können Sie mir da mal mit ihrem wissenschaftlichen Durchblick eine Rückmeldung geben. Wie wär’s alles aufzusperren und den „schwedischen“ Weg zu gehen. Für alle Geimpften gibt es ja die 100ige Sicherheit und um alle anderen ist es nicht schade, selber schuld. Bitte um Ihre fachliche Expertise.

        • steve

          Wenn sie die Zahlen Schwedens mit denen seines Nachbarlands Norwegen vergleichen sehen sie wie erfolgreich der schwedische Weg war.
          Aber jetzt finde ich ist offen halten kein schlechter Weg denn man kann sich ja mit einer Impfung schützen.

          • unglaublich

            Stimmt, aber Spanien, Frankreich, England, Belgien, Tschechien, Italien und besonders Südtirol waren, was die Todeszahlen pro 100.000 Einwohner anbelangt, zum Teil weitaus schlechter als Schweden, trotz massiver Lockdowns. Und das nicht, weil die Schweden wie Erimiten in der Wildnis leben, die allermeisten Schweden leben ziemlich gedrängt in Städten. Die oft bei uns so sträflich vernachlässigten Kollateralschäden mal nicht mitgerechnet.

          • steve

            @unglaublich vergleichen sie Schweden doch mit seinem Nachbarland Norwegen: ähnliche Bevölkerungsdichte, ähnliche Struktur, Mentalität ecc.:
            Norwegen: 145Tote/Mill. E.
            Schweden: 1436 Tote/Mill. E.

            Südtirol, Italien ecc. war schlechter weil wir hier den Ausbruch bereits hatten bevor wir wussten was Covid ist. Außerdem haben wir ganz eine andere Bevölkerungsdichte!

        • mannik

          Ihre Behauptung ist zwar Bullshit, aber egal.
          Der schwedische Weg war ein Reinfall. Das geben die Schweden mittlerweile selbst zu (außer Tegnell natürlich, aber der wird sich sicher nicht selbst ins Knie schießen), aber das werden Sie nicht einsehen wollen.
          Zur Richtigstellung: Für Geimpfte gibt es keine 100%ige Sicherheit, das hat kein Hersteller jemals behauptet. Im besten Fall 95%. Ist zwar auch sehr gut und definitiv besser als gar kein Schutz, aber eben kein totaler Schutz. Falls es Ihnen nicht aufgefallen ist, es gibt keinen Lockdown mehr, Geschäfte und Restaurants sind offen, Ausgangssperren total aufgehoben: wir sind also mitten auf dem „schwedischen Weg“.

          • cicero

            Die Schweden geben überhaupt nicht zu dass der Weg falsch war, sie haben nur eingestanden in der Anfangsphase die Altenheime nicht besser geschützt zu habe, wo teils unmögliche Zustände geherrscht haben, DAFÜR hat sich der König entschuldigt. Wobei es andernorts auch nicht besser war, in Südtirol hat es z.B. im Verhältnis zur Bevölkerung mehr Todesfälle gegeben als in Schweden. Ansonsten steht Schweden wirtschaftlich besser da als andere Länder z.B. vergleichsweise Österreich, von der erhalten gebliebenen Bürgerrechten mal ganz abgesehen. Die schwedische Verfassung verbietet Lockdowns, völlig zu Recht, denn diese sind mit einer freien- rechtsstaatlichen Menschenbild nicht vereinbar und bringen auch nichts.
            Die Begründung für den Lockdown war ja das zusammenbrechende Gesundheitssystem. Das wird man jetzt wohl aufgestockt haben, weil ich denke recht viele Lockdowns werden wir uns wohl nicht mehr leisten können.

      • vinsch

        @mannik Burton ist ein ausgezeichneter Fachmann. Mit dieser Meinung stehen Sie komplett im Regen, finden Sie mir einen angesehen Arzt in Italien, der dies bestätigt. Burton ist ehr die Witzfigur von Rai3 geworden, wo er wöchentlich bei Fazio aufgetreten ist und dabei Irrsummen kassiert hat….

  • goldie

    Delta war gestern!
    Epsilon ist auf dem Vormarsch.
    Und dagegen hilft weder die Impfung noch Antikörper durch die überstandene Coronakrankheit.

  • sukram

    Es wäre nun an der Zeit endlich den 20% Impfunwilligen Pensionisten die Pension zu kürzen oder zu streichen. Diese Maßnahme würde in der Pandemiebekämpfung viel mehr bringen als Mitarbeiter im Gesundheitspersonal zu suspendieren, die vor wenigen Monaten verzweifelt eingestellt wurden.

    • waldhexe

      @sukram
      Du hast null Solidarität gegenüber der älteren Generation, die sich den Arsch ausgerissen hat um zum jetzigen Wohlstand zu gelangen. Am liebsten würdest du allen Nichtgeimpften die Luft abdrehen.

      • sukram

        Da die Gefahr bei älteren Menschen für Hospitalisierung nachgewiesen ist, ist es unverantwortlich und unsolidarisch sich nicht impfen zu lassen. Nach Impfung von 100ten Millionen älteren Menschen sind keine Impfschäden nachgewiesen. Ausnahmen können immer noch ärztlich begutachtet werden. Darüber hinaus ist es von uns äußerst solidarisch ihre Pension und Hospitalisierungskosten bei Corona mit Steuerabgaben zu bezahlen. In sehr vielen Ländern der Welt ist dies nicht der Fall.

        • waldhexe

          Anscheinend hast du bis jetzt nicht verstanden was eine Impfreaktion und und ein Impfschaden ist.

          • cif

            waldhexe, bei dir gibt es nix zu schädigen, also zack zack zur Impfung!

          • mannik

            Offenbar haben Sei den Unterschied nicht verstanden.

          • sukram

            Liebe Waldhexe,
            1)wenn das Pensionssystem100% beitragsbezogen wäre, würde das Inps keine jährlichen Schulden aufnehmen müssen. Sie haben Recht das ein Umwandlungsprozess im Gänge ist.
            2) Notzulassung,erkläre ich Ihnen gerne. Wir haben einen Notstand, alle Gremien und Behörden sehen dafür Not protokolle vor. Nachdem die zum ersten Mal seit 1945 passiert, bin ich froh dass die Freigabe nicht nach dem Tagesgeschäft funktioniert und es noch 3 Jahre Lockdown gibt, nur um Statuten zu folgen, welche in anderem Kontext geschrieben wurden. Hier wurden Milliarden in Versuchsreihen und Entwicklung investiert (wo der Umfang deutlich mehr Sicherheit gibt als ein Protokoll), ich bin mir sicher, liebe Waldhexe, sie haben noch kein Medikament konsumiert, welches schon sovielen Menschen sicher verabreicht wurde.

      • ermelin

        Die, welche sich den Arsch aufgerissen haben, waren die Generation davor…..

        • sukram

          Ermelin, ich weiß nicht wie es bei Ihnen ist, aber ich reiß mir den Arsch auf um die Steuern zu bezahlen, mit welchen die Pensionen bezahlt werden. Zur Belohnung muss ich dann in den Lockdown, weil ein paar vergipste Köpfe der Meinung sind, besser zu verstehen, ob ein RNA Impfstoff der bei einer Milliarde Menschen verimpft wurde sicher ist.

          • waldhexe

            Vielleicht ist zu dir noch nicht vorgedrungen,dass Renten seit 1996 beitragsbezogen berechnet werden.
            Ach, nebenbei kannst du mir sicher auch erklären wieso all diese Impfstoffe eine Notfallzulassung haben ,die bis zum 31.12.2022 andauert. Von wegen sicher.

          • cicero

            Du gehst umsonst in den Lockdown, denn das Alter der Todesfälle liegt bei 84 Jahren. da wirkt die Impfung so und anders nicht mehr, auch wenn sich alle jüngeren impfen lassen. Der Lockdown verhindert den Tod nicht und wenn das Spital keine Kapazitäten hat, dann ist dort anzusetzen und nicht beim Lockdown. Oder glaubst du das ist der letzte Virus gewesen oder die letzte Variante, da hilft auch keine Impfung vor allem nicht gegen den Tod. Sich einmal bettenmäßig zu rüsten können wir uns leisten, noch mehrere Lockdowns aber nicht.

    • oltr

      20 % sein geimpft hosch gwellt sogen?
      dein demoktratieverständnis isch extrem demokratisch. hosch des woll vom südtiroler ein parteien systemein geimpft kriagt.

      • sukram

        @Oltr: Können Sie mir den Zusammenhang zwischen Virenausbreitung und politischen Parteien erklären?

        • oltr

          Deine forderung pensionen zu kürzen odr streichen ,von pensionisten die ihr leben lang dafür gearbeitet haben ist an Überheblichkeit nicht zu topen. ( Undemokratisch) du führst dich hier auf wie einige politiker unserer gegend,die praktisch ihre Gesetze selber schreiben und umsetzen..
          Und zur virenausbreitung, auch geimpfte können Superspreader sein. Scheinbar sogar extrem gute.

          • sukram

            Oltr, ich weiß nicht wie sehr sie sich mit unseren Pensionssystemen beschäftigt haben. Wir haben ein Umlagesystem (nicht wie die Schweizer), das führt dazu, dass die meisten mehr erhalten, als sie eingezahlt haben. Die Hospitalisierungskosten sind nicht wie in der Schweiz selbstversichert, sondern werden aus den öffentlichen Einnahmen und der Verschuldung gedeckt. Beides wird sozial geboten, daher wäre es angebracht, wenn sich die Hochrisikogruppen, die am meisten davon profitieren, impfen lassen müssen. Die wissenschaftliche Faktenlage ist bei älteren Menschen dabei eindeutig. So wie der Hausarzt die Blutdruckmedukamente verschreibt, sollte er auch für Covidimpfung verschreiben.

      • mannik

        Ca. 49% sind mindestens erstgeimpft, über 28% haben auch die zweite Impfung erhalten.

  • asterix

    @sukram, isch hätte noch einen besseren Vorschlag: Allen Jungen ungeimpften könnte man die Bankkonten sperren und die Handys blockieren. Das würde verhindern dass so viel Blödsinn verbreitet wird.

    • nadine06

      Jaaa. Und nicht nur den Jungen .

    • sukram

      @Asterix, dafür kenne ich keine wissenschaftliche Begründung.

      • asterix

        @sukram, aber den impfunwilligen Pensionisten die Pension kürzen, wie von dir weiter oben vorgeschlagen, das lässt sich wissenschaftlich begründen? Mir scheint, da wird ziemicher Blödsinn verzapft.

        • sukram

          @Asterix, ja das lässt sich auf drei Wege begründen.
          1) Wenn es ums Geld geht, lassen sich innerhalb von wenigen Monaten fast alle impfen und das Mittel erfüllt den Zweck.
          2) Zweitens erzeugen diese Personen selbstgewollt im Ansteckungfall extrem hohe Hospitalisierungskosten für die Allgemeinheit, womit diese Aufwändeetwas kompensiert werden können.
          3) Drittens macht es keinen Sinn das Gesundheitspersonal, welches wir verzweifelt benötigen, zu bestrafen, nur um die Impfunwilligen Pensionisten zu schützen.

  • goggile

    nachdem im januar vorgien jahres katastrophale nichtgefahr vorausgesagt wurde frage ich mich wieviel jahresgehlat mit zuckerlen jahrjàhrlich eingesteckt wird, in UNKUENDBAREN POSTEN, DA SICH ALLE GEGENSEITIG SCHUTZEN

  • cesco76

    [email protected] frag, du hosch sicher dein sicheres gehalt, apropo wenn du eines tages an Krebs erkrankst soll test, und an alle novax, Dann bitte meidet ihr auch die chemotherapie oder??? Den sie ist 100 schaedlicher als ein impfstoff.dann spar a in die neachsten jahre an haufen geld und dazu seimo does gsiendel los

    • batman

      Cesco76

      Frag dich einmal selber, was sollte jemand auf deinen Kommentar noch antworten?

      • cesco76

        Brausch net antworten, es werd nur gebeten das zu tun was in diese zeit zu tun ist, und Das Weare sich zu impfen was von Der sanitet und von staat angeordet ist. Logisch ist jeder Frei das zu tun aber er sollte mit einschrenkungen rechnen, das wirst du schon verstehn das die was die impfung gemacht haben konnen jetzt nicht von die novax abheangen Weil sie eine schwerere krankheit durchmachen und ins spital mussen. Zum lockdown kommt es wenn krankenhauser voll sind und da 80% nicht geimpfte sind Dann kannst , was soll man noch sagen!!!!!!!!!! Antworten. Ich mochte gerne wissen was dein kommentar ist wenn es so kommt!!!!!

      • mannik

        Sie könnten beispielsweise antworten, ob Sie im Fall einer Krebserkrankung auf Chemotherapie verzichten würden, wenn Sie schon die Impfung als Gift bezeichnen.
        Die Tatsache, dass Sie der Frage ausweichen, sagt eh schon alles.

        • cicero

          Bei einer Krebserkrankung sich Gift spritzen zu lassen ist ein Unterschied als sich als gesunder Gift spritzen zu lassen gegen eine Krankheit die man mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bekommt.

          • mannik

            Nach der ganzen Zeit, haben Sie es immer noch nicht verstanden, dass es darum geht, möglichst gar nicht zu einer Krankheit kommen zu lassen. Hopfen und Malz verloren bei Ihnen. So giftig kann der Impfstoff nicht sein, wenn nach über 3 Milliarden verabreichten Impfdosen keine 3 Milliarden Menschen gestorben sind. Das geht nicht in Ihr Hirn was?
            Dass sie Covid19 mit größter Wahrscheinlichkeit nicht bekommen haben sich auch die über 170 Millionen Infizierten gedacht, Dunkelziffer gar nicht mitgerechnet.

          • steve

            Sie werden sich noch wundern: entscheiden sie sich gegen die Impfung haben sie sich für Covid entschieden!

          • cicero

            @mannik
            Ihre Kritik geht am Punkt vorbei. Ihre Frage war warum man sich in einem Fall (Krebserkrankung) Gift spritzen lässt, im anderen Fall (Impfung) nicht. Meine Antwort war, dass die Ausgangslage eine total verschiedene ist unabhängig davon woraus die Substanz besteht.

          • steve

            @cicero die Giftigkeit einer Impfung mit einer Chemotherapie zu vergleichen ist von vornherein ein Witz!
            Aber sie müssen sich nicht Impfen lassen, werden aber dann zwangsläufig früher oder später Covid bekommen: 10% der Erkrankten haben Monate später noch gesundheitliche Probleme. Wünsch ihnen viel Glück!

  • sukram

    Menschen boshaftig zu bezeichnen, welche die Sachverhalte differenziert darlegen, zeugt nicht von einer objektiven Herangehensweise an einen Sachverhalt, welcher die Welt und unser Leben so extrem erschüttert hat.

  • alsobi

    @sukram und mannik……..genießt es noch. Langsam wird es eng!!

  • mannik

    @cicero – Sie können sich in Ihre Traumwelt flüchten wie Sie wollen und wie ein störrisches Kind die Realität leugnen. Sie bleibt doch Realität. Sowohl der schwedische Ministerpräsident als auch der König haben offen zugegeben, dass der schwedische Weg doch nicht das Wahre war.
    Los, stampfen Sie bloß auf den Boden, das passt zu Ihnen.

    • vinsch

      die Schweden selber stehen jedoch hinter der Regierung und würden niemals mit uns tauschen. Denn im Vergleich steht Schweden x-mal besser da und dies ohne lockdown!!!!! Denn was uns diese Wirtschaftskrise und die ganzen Kollateralschaden dieser stumpfsinnigen lockdowns in der Zukunft kosten werden, dafür „mannik“ muss man kein Wirtschaftsexperte sein, um das zu verstehen.

      • sukram

        Es hilft wenig über die Vergangenheit zu diskutieren, wir müssen schauen, dass es keinen neuen Lockdown gibt. Das lässt sich mit der Impfpflicht für über 60 Jährige erreichen. Da die einzige Sprache, welche die Impfgegnern verstehen, ist leider das Geld. Daher fordere ich Pensionskürzungen für Impfverweigerer.

        • cicero

          Und deswegen sterben die über 80igjährigen nicht mehr? Denn durchschnittliches Todesalter bei Covid ist 84 Jahre, weil das Immunsystem versagt und da auch keine Impfung hilft. Die werden weiterhin sterben.
          Da können sich alle jüngeren impfen lassen soviel sie wollen , das wird den Virus und seine Varianten nicht ausrotten und sonst kommt ein neuer Virus, wie es in der Geschichte der Menschheit immer gewesen ist. Nachdem dies nicht der letzte Virus war und Menschen immer wieder an versch. Viren erkranken, darunter an so gefährlichen für alte Leute wie die Influenza, ist es an der Zeit die Spitalskapazitäten aufzustocken. Das wird billiger sein, als immer neue Lockdowns. Ich glaube nicht dass wir und noch mehrere davon leisten können.

        • waldhexe

          Wer glaubst du wer du bist um sagen zu können „Daher fordere ich Pensionskürzungen für Impfverweigerer“.

  • ahaa

    Ungarn ist frei. Alles erlaubt mit wenigen Einschränkungen.

  • sukram

    @Cicero, Covid hospitalisiert nicht nur über 80 Jährige.

    • cicero

      Gestorbene aber fast ausschließlich, wie gesagt Durschschnittsalter der Corona-Toten 84 Jahre, 2 Jahre über der durchschnittlichen Lebenserwartung in Europa. Schwere Verläufe gibt es in jedem Alter und bei allen Krankheiten, die sind statistisch aber irrelevant, schon gar um Maßnahmen wie Lockdowns zu rechtfertigen.

  • sukram

    @Cicero, die Lockdown Maßnahmen hängen genauso wie mit den Todesfällen auch mit den Hospitalisierungszahlen zusammen. Daher appelliere ich so intensiv jetzt proaktiv zu agieren und nicht auf den Herbst zu warten.

    • cicero

      Ja stimmt WEGEN der Maßnahmen gibt es Todesfälle und Hospitalisierungen, halt andere. Und was da noch alles auf uns zukommen wird, schon rein wirtschaftlich das passt auch auf keine Kuhhaut.

  • ralf

    Was die Pandemie gezeigt hat, ist wie krass Menschen drauf sein können.
    Beide Seiten haben extrem kranke Gedanken.

    Ist nur gut, dass sich die Menschheit selbst durch Umweltzerstörung, Gier, Neid etc. ausrottet.

    Schade ist es um eine so arrogante Spezies wirklich nicht.

  • hubertt

    und schon wieder der Mannik der Untergangsprophet. Diejenigen Staaten mit den schärfsten Lockdowns haben am Schlechtesten abgeschnitten. Mannik lerne mal lesen und ein wenig denken du kleiner Lügenprophet.

  • hubertt

    Der Mannik informiert sich mit der FAZ….. dem schmuddeligen Lügenblatt.

  • hubertt

    so eine Primaria für Infektionskrankheiten, Elke Maria Erne ist die größere Gefahr für die Bevölkerung als ein Virus. Sie soll mal erklären ob die Impfung vor einer Infektion schützt. Ich denke mir der Covid befindet sich in den Brieftaschen so mancher Leute.

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