Du befindest dich hier: Home » News » Direktor Langfinger

Direktor Langfinger

Foto: 123RF.com

Ein ehemaliger Angestellter eines Alm-Restaurants muss wegen Unterschlagung von 35.000 Euro vor Gericht.

von Thomas Vikoler

Das Geschäft lief offenbar gut im Vor-Corona-Jahr 2019 auf dem Bergrestaurant in einem Seitental des Pustertals. So gut, dass sein Eigentümer erst gegen Ende der Sommersaison bemerkte, dass sehr viel Geld fehlte. Rund 35.000.

Bei einer Überprüfung der Kassabewegungen im Oktober fehlten 34.719 Euro einschließlich der Beträge, welche laut Einzahlungsbelegen in den Nachttresor eingelegt worden waren. Immerhin 21.000 Euro.

Die Überprüfung ergab, dass ein leitender Angestellter des Restaurants für das Verschwinden der Beträge verantwortlich sein musste. Der Inhaber erstattete Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft erhob inzwischen Anklage wegen Unterschlagung gegen den Ex-Angestellten – es handelt sich um einen 51-Jährigen aus dem Ort.

Nun wurde am Landesgericht die Einleitung eines Hauptverfahrens verfügt, das im kommenden Herbst beginnt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine leitende Funktion im Betrieb ausgenutzt zu haben, die in seiner Verfügung stehenden Gelder abzuzweigen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (9)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • hilti

    armer Almwirt, wenn er erst im Herbst bemerkt hat, dass so viel Geld fehlt.
    von was hat er zuvor die Einkäufe getätigt???
    Ach ja von den ganzen Beiträgen, die er über den Bauerbund geholt hat?????
    So was passiert nur, wenn er keine Steuern bezahlen muss, sonst müsste ihm schon früher ein Licht aufgegangen sein, dass da was untern „Strich“ nicht stimmen kann.

  • pingoballino1955

    Da sollte die Finanzwache mal ein Auge draufwerfen!!! Wer weiss,was da dann noch unklar wäre??

  • yannis

    Bargeld Zahlung abschaffen und schon kann keiner mehr am Chef und den Staat (MwSt.) vorbei wirtschaften.
    Dänemark macht es vor wie sowas geht, dort bekommt man mit Bargeld so gut wie nichts mehr…
    Spart den Geschäftsleuten Kassensysteme, Panzerschränke, all, abendliche Kasse Abrechnung und schützt sie vor Betrug.

  • hilti

    wird in Italien sicherlich nit passieren, denn dafür wird schon der Vatikan sorgen, oder glaubt ihr wirklich, dass die Kirche auf die Klingelbeutel Einnahmen verzichten wird??????
    Oder soll dort auch die Kreditkarte gezückt werden??????
    Sicher nicht, denn genau diese lassen sich nicht in die Karten schauen, wieviel dort , bei jeder Messe- Taufe- Beerdigungen in ihre Kassen gespühlt wird.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen