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„Das wäre der Gipfel“

Neue Zahlen deuten darauf hin, dass sich Frauen in Südtirol zumeist am Arbeitsplatz mit Corona angesteckt haben. Die Grünen wollen nun Klarheit.

Brigitte Foppa schickt voraus:

„Dass Frauen die Verliererinnen der Covid-Krise sind, wussten wir. Sie waren es, die zumeist in die eigenen vier Wände zurückgedrängt wurden, sie waren es, auf deren Schultern Kinder und Homeoffice hauptsächlich ausbalanciert werden wollten, sie waren es, die aus dem öffentlichen und politischen Leben verschwunden sind.“

Auch die verlorengegangenen Arbeitsplätze während der Pandemie betrafen laut ISTAT teilweise über 90 Prozent Frauen!

Nun, so die grüne Landtagsabgeordnete weiter, komme eine ASTAT-Studie zum Ergebnis, dass es auch ca. 77 Prozent Frauen sind, die im vergangenen Jahr aufgrund einer Covid-Erkrankung der Arbeit ferngeblieben sind.

„Diese Zahlen deuten darauf hin, dass Frauen sich zumeist am Arbeitsplatz mit Covid infiziert haben könnten“, so Brigitte Foppa.

Die Grüne Fraktion hat eine Anfrage eingereicht, um in Erfahrung zu bringen, wie viele der krankgemeldeten Frauen in Pflegeberufen tätig waren und eventuell auch mit unzulänglicher Schutzausrüstung ausgestattet wurden.

„Wenn Frauen zusätzlich zu allem anderen auch noch diejenigen sind, die sich in der Arbeit mit dem Virus anstecken müssen, wäre das wirklich der Gipfel“, so Foppa.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (13)

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  • gorgo

    Lasst dieses Opfergetue.
    Natürlich gibt es Bereiche in denen Frauen statistisch ins Hintertreffen geraten und da gehört auch genau hingeschaut. Aufgrund der Krise die Arbeit zu verlieren hängt aber eher mit prekärer Beschäftigung zusammen und kann je nach Branche jeden treffen.
    Wie viel jemand Zuhause „schultert“, muss jeder Zuhause ausmachen.
    Zu diesem Thema wurde eigentlich schon vor 25 Jahren alles gesagt.

    Dass viele Frauen in Pflegeberufen arbeiten und die Ansteckungen in diesem Bereich hoch waren ist ebenfalls bekannt.

  • issy

    Ja, sehr wahrscheinlich haben sich prozentuell in dieser Pandemie mehr Frauen als Männer bei der Arbeit mit Covid angesteckt. Aber wo ist der Skandal?

    Es ist doch allgemeinbekannt, dass Frauen Berufe bevorzugen, die mit Menschen zu tun haben wohingegen Männer lieber Berufe wählen, indenen sie sich mit Dingen beschäftigen können.

    Oder wollen die Grünen unterstellen, dass bewußt schlechtes Schutzmaterial ausgegeben wurde, weil meistens Frauen in den Pflegeberufen arbeiten? Das wäre eine sehr steile These.

    Wo bleibt der Aufschrei der Grünen wenn man sich mal die Statistiken zu Arbeitsunfällen ansieht wo klar ersichtlich ist, dass Männer signifikant öfter bei der Arbeit verunfallen (Bauer mit Traktor, Handwerker auf der Baustelle, etc. ppp.).

    Ständig wird der Gender pay gap angeklagt, aber dass Männer Berufe ausüben, in denen ihre Gesundheit einem größeren Unfallsrisiko ausgesetzt ist, das wird von den Femministinnen gerne unter den Tisch gekehrt!

    Fazit: wieder mal das typisch populistische Geplärre der Grünen bei dem undifferenziert Äpfel mit Birnen verglichen werden!

  • bernhart

    Frau Foppa solch blöde Aussagen können nur von ihnen kommen, habe die Männer nicht auch gearbeitet??
    Sie Männerhasserin hören sie endlich auf Männer zu verurteilen .

  • ronvale

    Soso

    Frauen sind die Verliererinnen der COVID Pandemie

    Kommt darauf an welchen Aspekt man untersucht.
    Da prozentual gesehen mehr Männer als Frauen daran gestorben sind, behaupte ich dass Männer die Verlierer sind.

  • brutus

    Worauf will Frau Foppa hinaus???
    Wenn der Großteil der Angestellten die mit Covidinfizierten in Kontakt kommen weiblich ist und damit auch diese Gefahr laufen infiziert zu werden, ist das nicht der Gipfel, sondern logisch!

  • george

    6 Bla-Bla-Kommentare, die am Thema vorbeigehen.

  • steve

    Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, deiner, wie immer, am allermeisten!

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