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Bär reißt Schafe

Am Flatscherhof in Marling hat ein Bär in der Nacht auf Montag mehrere Schafe und Ziegen gerissen.

In der Nacht auf Montag hat ein Bär am Flatscherhof in Marling mehrere Ziegen und Schafe gerissen. Der Angriff ereignete sich gegen 22.30 Uhr. Schockierend dabei: Der Bär stand nur wenige hundert Meter vom Wohnhaus entfernt.

Der Besitzer der Tiere, Peter Raich, bemerkte den Angriff als er die Tiere auf einem Haufen stehen sah. Er hatte sogar noch versucht, den Bär zu verscheuchen, allerdings zunächst ohne Erfolg: „Wir haben einige Steine geworfen, um den Bär zu verjagen. Später ging der dann in den Wald. Den Tieren konnte man nicht mehr helfen.“

Sechs bis sieben Schafe und Passeirer Ziegenböcke hat der Bär in Marling gerissen. Weitere sieben Tiere werden derzeit noch vermisst. Vermutlich handelt es sich um jenen Bär, der in den letzten Tagen in Ulten mehrfach gesichtet wurde.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (13)

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  • itler

    Entfernt diese Raubtiere bitte endlich! Mir egal ob die eingefangen werden und in einen Zoo kommen oder ob sie abgeschossen werden.
    Denn früher oder später sind es nicht mehr Nutztiere sondern Kinder.
    Aus Sicht eines Tourismuslandes wäre es auch schlimm wenn ein Bärenangriff (egal wie er endet) auf einen Touristen durch die Presse gehen würde. Dann kann die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Anfgriff noch so klein sein, Touristen werden fern bleiben. Und Touristen braucht das Land nun mal! Von einem Bären kann man sich nicht lange ernähren!

    • yannis

      >>>>Touristen werden fern bleiben

      so viele Touristen können gar nicht von einen Bär angegangen werden als dass durch die Corona-Hype schon weg bleiben MUSSTEN…..

    • ilove5g

      Wie viele Touristen sind in den letzen sagen wir mal 10 Jahren in Südtirol wegen Bär oder Wolf umgekommen? Genau, keine. Die Wahrscheinlichkeit ist deutlich höher, dass man von einem Hund, einer Schlange, einer Biene oder ja, einem anderen Menschen getötet wird. Ich will jetzt nicht pietätlos erscheinen, aber rein statistisch sind in Südtirol mehr Touristen wegen eines einheimsichen Alkolenkers umgekommen als durch ein Wildtier. Und anstatt immer nur zu lamentieren könnte man diese Wildtiere auch monetisieren, in Schweden und Finnland werden z:B. Wolf Touren angeboten. Auch in Kanada hat man gelernt mit Bären zu leben. Aber in Südtirol gilt ja immer noch, was der Bauer nicht kennt frisst er nicht.

      • andreas

        Im Norden Europas und Kanada ist die Besiedlungsdichte aber weit niedriger als in Südtirol, das kann man wohl nicht bestreiten.
        Dass es bis jetzt zu keinen Übergriffen auf Menschen kam, liegt wohl an der eher niedrigern Anzahl an Tieren, doch diese wird sich ohne Eingriffe erhöhen.
        Würdest du z.B. deine 7-8 Jahre alten Kinder alleine in den Marlinger Wald gehen lassen?

  • robby

    @ itler, auch du würdest dich in einen Zoo gut machen. Als Vertreter einer selten arroganten Spezies.

  • peet

    Man muss den Bären halt so wieder ansiedeln das er den Menschen nicht zu nahe kommen.
    Wir haben den Tieren ihren Lebensraum genommen , nicht umgekehrt ( wie immer )
    Ich lebe nun auch schon einige Jahre in Südtirol und es ist traurig wie alles nur noch zugebaut wird.

    • hallihallo

      na dann kannst du ja wieder zurückkehren , wo du herkommst.
      dann müssen wir eine wohnung weniger für die einheimischen bauen.
      der bär wurde übrigens im trentino angesiedelt und der projektleiter ist damals von höchstens 40 bären ausgegangen, da mehr für das territorium zu viele wären.
      jetzt ist man bei über 100 ( zu deiner aussage bezüglich richtig ansiedeln).

  • cesco76

    [email protected] in die steadte und dorfer wird jo dazugebaut, und das wird gebraucht, hat fruher Der wolf in brixen gelebt?????? Ich glaube nicht das jetzt auf die almen so viel gebaut wird, jo es werd alles modernisiert aber leider sudtirol lebt von tourismus. Manche schreiben so an blòdsinn, seht ihr nicht welchen schaden diese wild tiere machen, bear und wolf sind nicht geeignet hier bei uns und diese menschen was das behaupten wunsch ich ihnen eine begegnung mit Herr wolf und frau bear. Wieso muss Der bauer diesen schaden hinnehmen. Heer Peet wen ihnen das zu voll sudtirol wird gehen sié nach russland, sybierien und leben sié mit die wòlfen

    • freitag

      der Bauer krieg des „Schaden“ ersetzt. Wo liegt das Problem?
      Vielleicht halten sich weniger Menschen im Wald auf.

      Zum Tourismus, Südtirol lebt auch vom Tourismus, aber da sind wir schon 5 nach 12. dh zu viel. Die guten Bauern wollen ja jede Alm zu Tourismusbetreibe umbauen. Was zu viel ist, ist zu viel.

  • paul1

    @ freitag…. was sind sie eigentlich welcher Mensch?? Es geht hier um Lebewesen, um Tiere die bei lebendigen Leibe zerrissen werden und nicht um eine Schadenvergütung. Viele Tiere leben noch tagelang bis sie erlöst werden können und sie schreiben einen solchen Unsinn! Ein Mensch ohne Herz!!!!

  • andreas

    @peet
    Bären sind nicht so patriotisch, als dass sie Südtirol zurückerobern möchten, da wir ihnen laut dir ja den Lebensraum weggenommen haben.
    Es würde reichen sie dort anzusiedeln, wo die Bevölkerungsdichte es zulässt.

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