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„Inhaltliche Leere“

Paul Rösch und Madeleine Rohrer haben die neue Meraner SVP-Führung getroffen. Viel mehr als ein Kennenlernen sei es aber nicht gewesen, weil die neue SVP-Spitze sich erst noch einarbeiten müsse, meinte Rösch.

Am Montagmorgen haben Paul Rösch und Madeleine Rohrer die neue Führung der Meraner SVP getroffen. Die Spitze der Liste Rösch/Grüne folgte einer Einladung der kürzlich SVP-intern neu bestellten Katharina Zeller und Reinhard Bauer. Andrea Rossi konnte aufgrund von technischen Problemen nicht teilnehmen.

„Ein faires und offenes Gesprächsklima ist uns wichtig. Da hat sich in die SVP-Führung der letzten Jahre nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Daher nehmen wir diese Gesprächseinladung als ersten Schritt in die richtige Richtung. Viel mehr als ein gegenseitiges Kennenlernen war es aber nicht“, sagt Paul Rösch.

„Über politische Inhalte haben wir kaum gesprochen“, bestätigt Rohrer. „Da weder Zeller noch Bauer bisher in der Gemeindepolitik aktiv waren, müssen sich beide erst noch einarbeiten. Und während unser Wahlprogramm praktisch steht, war die SVP bisher mit Personalfragen beschäftigt. Einzig zur geplanten Standseilbahn zwischen Meran, Dorf Tirol und Schenna haben wir die SVP-Spitze nach ihrer Position gefragt. Aber auch da ist die SVP offenbar noch unsicher, welche Meinung sie vertritt“, so Rohrer.

„Sobald die Wählerinnen und Wähler entschieden haben, sind wir gerne bereit für eine fundierte inhaltliche Auseinandersetzung. Wir hoffen, dass unsere Gesprächspartner den Inhalten dann mehr Raum einzuräumen bereit sind als beim letzten Mal“, so Rohrer.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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