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„Warmherziger Empfang unter Freunden“

Der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg hat am Montag mit LH Arno Kompatscher über die Corona-Krise und die Zukunft der Südtirol-Autonomie gesprochen.

Es ist Alexander Schallenbergs erster Südtirol-Besuch als österreichischer Außenminister.

Auf einer gemeinsamen PK mit LH Arno Kompatscher dankte Schallenberg dem „lieben Arno“ für den – so wörtlich – „warmen Empfang unter Freunden.“

„Wir haben schwierige Wochen hinter uns. Die vorübergehenden Grenzkontrollen fielen uns nicht leicht. Wir wissen, dass der Brenner eine neuralgische Grenze ist, die Regionen und Menschen trennt“, so der Außenminister. Es sei richtig gewesen, die Grenzen in Europa am 15. Juli zu öffnen, wobei Österreich für Italien einen Sonderweg eingeschlagen habe, indem es zwar die Grenzen aufgemacht, gleichzeitig aber eine Reisewarnung für die Lombardei ausgesprochen habe.

Schallenberg warnte angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen in Österreich vor dem „trügerischen Gefühl der Sicherheit“. „Das Virus ist nicht auf Urlaub, sondern weiter unter uns.“ Jeder solle sich fragen, ob er in dieser Zeit wirklich in den Urlaub fahren oder aus Arbeitsgründen verreisen müsse.

Der Außenminister unterstrich, dass ein „Los von Rom jetzt kein Thema im Europa des 21. Jahrhunderts“ sei. Man dürfe das „vorübergehende Aufflammen an einem der beiden Ränder nicht überbewerten“.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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