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Vergessene Kinder

Psychologen und Eltern schlagen Alarm: Die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen werden ignoriert. 

von Eva Maria Gapp

„So kann es nicht mehr weitergehen“, betont die Psychologin und Psychotherapeutin Lydia Scherer Überbacher, die im Namen von weiteren zehn Psychologen und Psychotherapeuten spricht: „Kinder und Jugendliche werden momentan schlicht und ergreifend übersehen und vergessen. Ihre Bedürfnisse spielen so gut wie gar keine Rolle.“

Kinder würden nach wie vor allem als potenzielle Virus- und Gefahrenüberträger angesehen werden, vor denen sich die Gesellschaft schützen muss. Auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen werde zu wenig Rücksicht genommen: „Während die Wirtschaft wieder in vollem Gange ist, wenn auch mit deutlichen Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen, haben die Kinder und Jugendlichen nach wie vor keine Perspektiven für eine Rückkehr in einen halbwegs „normalen“ Alltag bekommen“, kritisiert die Psychologin.

Dabei seien Kinder und Jugendliche ausgerechnet diejenigen, die am wenigsten mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch eine Infektion mit Covid-19 zu rechnen haben. „Sie müssen aber am längsten auf ein ganz normales Leben verzichten.“ Für Überbacher und ihre Kollegen unverständlich.

Weil sie nicht länger tatenlos zusehen wollen, haben sich Überbacher und zehn weitere Psychologen und Psychotherapeuten dazu entschieden, einen offenen Brief an die Politik zu schreiben. „Verlieren Sie keine Zeit mehr!“ lautet der Titel ihres offenen Briefes, der an den Landeshauptmann Arno Kompatscher, Bildungslandesrat Philipp Achammer und Soziallandesrätin Waltraud Deeg, gerichtet ist. „Wir fordern von der Politik, dass sie mehr Rücksicht auf die Kinder nimmt, auf deren Bedürfnisse und Wünsche“ – so die Psychologen.

Die massive Beschränkung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen habe bereits negative Auswirkungen: „Wir hören immer wieder von Eltern, dass ihre Kinder sich stärker zurückziehen und sich nicht mehr mitteilen wollen. Andere werden weinerlich oder aggressiv. Sie leiden darunter, dass sie ihre Freunde nicht sehen können, nicht in die Schule dürfen“, erzählt Überbacher.

Hinzu kommt: Durch die Schließung von Schulen, Kitas und Kindergärten fehle den Kindern und Jugendlichen die Voraussetzungen für ihre körperliche, geistige und seelische Entwicklung. Nur ein Bruchteil der Kinder darf in die Notbetreuung. Ein Umstand, den die Psychotherapeuten und Psychologen kritisieren:

„Die Notbetreuung für eine Gruppe von Kindern mutet wie ein Feigenblatt an. Die Kriterien für die Auswahl dieser Gruppen sind diskriminierend, sowohl für die „Außerwählten“ als auch für jene, die den vorgeschriebenen Kriterien nicht entsprechen.“ Diese Diskriminierung müsse aufhören.

Und auch der Fernunterricht sei keine optimale Lösung – wie die Psychologen und Psychotherapeuten in ihrem Brief betonen: „Das Lernen im Sozialen, das neben der Wissensvermittlung nachweislich mindestens genauso wichtig für eine gesunde Entwicklung ist, fällt auf diese Weise total durch den Rost, ebenso ein ganz natürliches Bedürfnis von Kindern mit Gleichaltrigen in Kontakt zu sein.“ Außerdem würden fehlende Tagesstrukturen in den Familien und wegfallende Hilfsangebote die Gefahr von Vernachlässigung erhöhen.

Mit Sorge beobachten die Psychologen aber auch die zunehmende Anzahl von Eltern, die mit der jetzigen Situation maßlos überfordert sind. Denn das habe auch erhebliche Auswirkungen auf die Kinder: „Wenn Eltern überfordert und gestresst sind, überträgt sich das auch auf das Kind. Erst vor kurzem hat mir eine Mutter unter Tränen erzählt, dass ihr Kind ein Störenfried geworden ist, weil sie nicht mehr die Kraft hat, das Ganze alleine zu schaukeln. Sie war total verzweifelt und erschöpft.“

Dass es so nicht mehr weitergehen kann, wissen auch die beiden Mütter Barbara Bussani und Francesca Monorchio. „Unsere Kinder können nicht ständig in Angst leben. Es ist Zeit, dass sie wieder ein normales Leben führen können.“

Die beiden Mütter sind Teil einer Gruppe von Eltern, Lehrern, Mitarbeitern des Gesundheitspersonals und Bürgern, die sich zusammengeschlossen und nun eine Unterschriftensammlung gestartet haben. Sie möchten auf die Nöte der Kinder und Jugendlichen aufmerksam machen:

„Nach monatelangem Fernunterricht und sozialer Distanzierung zeigen Kinder und Jugendliche zunehmend Unbehagen. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ihm das spontane Erleben von Beziehungen und persönlichen Kontakt zu anderen bereits in jungen Jahren derart zu verweigern, hat schwerwiegende und dauerhafte Auswirkungen auf das Wohlbefinden.“ Es sei beschämend, dass die lebenswichtigen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen völlig ignoriert werden.

Bauschmerzen bereitet ihnen aber vor allem, wie der Unterricht ab Herbst aussehen soll. Mit Maske und Abstand. Kinder und Jugendliche dürften sich also nicht einander nähern. „Wir möchten nicht, dass unsere Kinder die ganze Zeit entfernt voneinander sitzen, vielleicht durch Plexiglasscheiben getrennt und dass sie dabei viele Stunden am Tag eine Maske tragen sollen“, erklären sie.

Vor allem Monorchio beunruhigt diese Tatsache: „Das lange Tragen einer Maske kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen, nicht nur körperliche, auch emotionale, soziale und psychologische. Außerdem erschwert sie die Atmung und die Kommunikation. Die Maske ist eine Schutzvorrichtung, die in bestimmten Kontexten eingesetzt werden muss, sie kann aber weder in einem Klassenzimmer noch im Freien zur Auflage gemacht werden.“

Sie fordern deshalb die Maskenpflicht zu überdenken und neue Wege auch im Hinblick auf den Unterricht einzuschlagen. Denn eine solche Vorstellung von Schule könnten die Mütter nicht akzeptieren. „Wir sind damit nicht einverstanden. Wir können keine Vorstellung von Schule akzeptieren, in der Beziehungen durch Bestimmungen geregelt werden, die es unseren Kindern verbieten, sich einander zu nähern und frei zu spielen“, betonen sie.

Die beiden Mütter hätten auch bereits einige Ideen, wie der Unterricht im Herbst stattfinden könnte: So könnte etwa eine Didaktik ins Auge gefasst werden, die in kleineren Gruppen stattfinden kann, Geld könnte in neue Räumlichkeiten und Außenbereiche investiert werden und gewisse Themenbereiche könnten in Museen, Gärten usw. erarbeitet werden.

Ihr abschließender Appell an die Politik: „Es ist an der Zeit, die Situation anders anzugehen. Ein Nullrisiko hat es nie gegeben und wird es auch nie geben. Kehren wir zum gesunden Menschenverstand zurück und lassen wir Kinder und Jugendliche wieder leben und wachsen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (47)

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  • vinsch

    Sehr geehrtes Team der Tageszeitung, das ist seit 3 Monaten der beste Bericht, den ich lesen durfte. Vielen Dank an die Psychologen und Psychotherapeuten, die diesen Brief unterzeichnet haben. Ich hoffe, die Politiker lesen ihn ebenfalls und handeln dementsprechend, denn ansonsten haben diese die Verantwortung für die Opfer der CoronaMAßNAHMEN zu übernehmen.

    • watschi

      vinsch, ganz deiner meinung. lasst die kinder wieder ein normales leben fùhren. wer angst hat.und sich als risikiopatient fùhlt, soll zu hause bleiben. aber was will man von diesen regierenden schon erwarten? kinder dùrfen ja nicht wàhlen.

      • kirke

        Beispiel Dänemark: Seit 6 Wochen Kindergärten und Schulen wieder offen, seit 3 Wochen Gastronomie, von einer Maskenpflicht keine Rede weil laut Experten sinnlos.
        Und wir Helden der Angst verkriechen uns in unseren Höhlen und verstecken uns hinter dem Maulkorb.
        Das Ergenis: Auch in Dänemark finden sie nur mehr 2- 3 Leute pro Tag die positiv getestet werden, die aber noch lange nicht krank sind.

    • bernhart

      Vinsch , Sie haben vollkommen Recht,mit der Situation sind alle überfordert, sogar die P.olitiker.
      Frau Eva Maria Gapp hat einen informativen Bericht verfasst,dieser regt zum nachdenken an.
      Hat diese Epidemie,die Menschen derart verunsichert,das sie den grössten Blödsinn glauben und nicht mehr klar denken.Ich möchte allen Personen Danken, welche in irgend einer Weisse,Menschen geholfen haben,man spricht immer von Pflegepersonal und Ärzten, Lehrer und Lehrerinnen und Eltern wurden meist vergessen und gerade diese Personen haben grosses geleistet, wenn jemand keine Kinder hat kann er es auch nicht verstehen, was es heißt Kinder zu unterrichten, Haushalt zuführen, eine Doppelbelastung für die Eltern.Noch schlimmer ist die Unsicherheit, was kommt im herbst , wie geht es weiter,keine klaren Aussagen von der Politik.Nur mit schönen Worten und Versprechen allein kann man diese Kriese nicht gemeinsam bewältigen.

  • heinz

    Worauf wollen diese Psychologen hinaus? Einfach so wie früher wird zur Zeit nicht gehen. Laut Drosten sind Kinder gleich ansteckungsgefährdet wie Erwachsene. Also, wenn Kinder nicht stundenlang Masken tragen wollen, bietet sich der Fernunterricht an. Im Herbst startet der reguläre Schulbetrieb, allerdings mit Sicherheitsauflagen, wie in allen anderen Bereichen sonst auch.
    Gruppenunterricht ohne Schutz wäre angesichts der Situation völlig unverantwortlich.

    • watschi

      Heinz, was bist du nur fùr ein angsthase? gleich wie die politiker, die du wàhlst. und drosten? lieber nicht kommentieren. diese psychologen haben total recht

      • heinz

        @watschi
        Ich habe überhaupt keine Angst, sondern vertraue den Studien, die Hunderte von Wissenschaftlern, Virologen und Mediziner verfasst haben und glaube, dass wir uns in der Alltagsbewältigung davon leiten lassen sollen.
        Richtig übel wird mir nur, wenn ich den Senf und totalen Quatsch von Realitätsverweigern und selbsternannten Experten wie von dir und n.g. lesen muss.

        • watschi

          heinz, was wissen denn die schon? nichts, wie es aussieht

        • n.g.

          Dann leben in Dänemark alles Realitätsverweigerer! Die haben die selben Studien und sind dennoch anderer Meinung . Alles, aber auch alles was du schreibst zeigt deine Angst, sonst nichts. Den mutigen gehöhrt die Welt!

        • n.g.

          Heinz, du bist genau das richtige Opfer für die Politik! Angepasst, glaubt auch jeden Scheiss ohne einmal zu hinterfragen ob das alles auch so seine Richtigkeit hat! Aber wrnn man daran glaubt, ist man wenigstens auf seine Weise glücklich!
          Wenn im Nachjnein alles aufgearbeitet wird, auch alle Fehler die gemacht wurden, dann sprechen wir uns wieder. Und glaub nicht das Virologen oder Politiker die Weisheit gepachtet haben! Auch die machen Fehler!

          • heinz

            Ach was, nur weil ihr mal dreieinhalb Wochen zu Hause sitzen müsst, heult ihr rum, als ob es euch an den Kragen ginge.
            Eure Eltern/Großeltern mussten einen total sinnlosen Weltkrieg miterleben, der so viel Leid und Menschenopfer gebracht hat und haben den Kopf sicher weniger in den Sand gesteckt als ihr es tut. Ich würde mich schämen, so rumzuplärren!

          • n.g.

            Der, der hier rumjammert bist DU! Wir sind es die keine Angst haben und du und ermelin scheissen sich in du Hosen! weil sie denken alles was ihnen gesagt wird muss auch getan werden! Wenn alle so Obrigkeitshöhrig ihr wären dann hätte sich in den letzten 1000 Jahren nichts getan!

    • n.g.

      Hast du persönlich Fernunterricht gesehen, weisst du wie der bei Volksschülern abläuft? Da bekommst du ne Seite vorgesetzt, die Kinder machen ihre Aufgaben, die schlauen unter ihnen haben in 15 Minuten den Dreh raus wie man es überlistet und die richtigen Antworten ohne was zu wissen rausfindet und das Beste dran, es gibt da In App Käufe, dann kannst damit deinen Alias etwas ausrüsten.
      Schöne neue Schulwelt!

      • n.g.

        Ich will damit nicht alles schlecht machen und das niemand vorbereiten war versteht jeder. Die Lehrer bemühen sich aber einfach zu sagen dann machen wir Fernunterricht… na ja!

      • n.g.

        Genau du Heinz sprichst von Krieg…Der Krieg ist passiert weils zu viele Leute gab die glaubten was die Pokitiker sagten!

        • heinz

          @n.g.
          Es geht hier nicht primär um Politiker, die Politik hat diesmal die Ratschläge der Wissenschaft befolgt. Bei anderen Themen, wie beim menschgemachten Klimawandel, handelt sie nicht danach. Ich finde, Politiker sollten mehr nach den Erkenntnissen von Wissenschaftlern walten und nicht nach dem Bauchgefühl der Menschen.
          Würden alle Menschen so wie du die Ergebnisse der Forschung anzweifeln, würden wir heute noch glauben, die Erde sei eine Scheibe.

    • lillli80

      @heinz: drosten sagt, dass sie in kindern die gleiche viruslast im rachenabrstrich gefunden haben, wie in erwachsenen. den rest hast du dir dazugereimt.

  • andreas

    Da scheinen die Mütter aber weit panischer als die Kinder zu sein.
    Die Aussagen dieser Francesca Monorchio sind nebenbei Unsinn, denn wenn die Masken so schädlich wären, müssten tagtäglich Chirurgen, welche die Masken manchmal den ganzen Tag nicht abnehmen können, tot umfallen.
    Jede Wette die gute Frau ist auch Impfgegnerin und hat ein abgeschlossenes Medizinstudium auf You Tube.

  • carlotta

    Hauptsache unser “ Tuttologo” Andreas weiß das besser!
    Du willst doch nicht wirklich behaupten, dass Masken bei einem ausgewachsenen Mann und einem Kind die gleichen Auswirkungen haben?!

    • n.g.

      andreas weiß alles. Du hast das noch nicht verstanden! Mal abgesehen das er sein wahres Gesicht in Bezug alte Menschen hier vor einiger Zeit schon gezeigt hat, zeigt er in dem Komentar was er von Kindern und Kinderpsychologie versteht. Ein Egomane wie er im Buche steht!

    • mannik

      Er hat bezüglich des Mundschutzes aber recht. Aber die „mamme informate“ wissen es wieder besser als Mediziner. Ob Erwachsene oder Kinder ist unerheblich, es geht genau genommen um Physik und Chemie.
      Genau solche Typinnen – Sie gehören offensichtlich auch dazu – sind eines der Probleme bei der Bewältigung dieses außerordentlichen Zustandes. Dabei geht es ihnen offensichtlich viel mehr um sich selbst als um die Kinder. Diese haben nämlich weit weniger Probleme im Umgang mit den persönlichen Schutzmaßnahmen als ihre Eltern, wenn damit der Kontakt mit Freunden sichergestellt ist.

      • n.g.

        Das ist genau das wovon ICH spreche! Physik, Chemie… das soll wichtig sein.. was in ner Kinderseele zur Zeit passiert interessiert euch nicht! Denk mal über den Tellerrand hinaus!

  • n.g.

    Als ich genau Das hier vor wenigen Tagen anprangerte wurde ich als Möchtegernexperte abgetan! Hat ein bischen gedauert, aber siehe da, jetzt hab ich offiziell Recht bekommen!

  • noando

    „… die kriterien für die auswahl dieser gruppen sind diskriminierend …“ war doch alles absicht. wenn nach zwei monaten tiefschlaf sich jede familie zum notdienst gemeldet hätte, wäre noch offensichtlicher geworden, dass frau sozialrätin es verabsäumt hat, ihre arbeit zu tun – homeoffice auszuschließen ist wohl das beste beispiel für diesen blöds… schachzug der regierung, oder dass freie stellen nicht von ausgeschlossenen kindern genutzt werden konnten. genau das zulassen von der nutzung von freien stellen wäre eine soziale hilfestellung für kinder gewesen, denn viele eltern wollten ihre kinder einfach wieder unter gleichaltrige in den kindergarten schicken.

    dass kinder psychisch probleme bekommen können mit der covid-gschicht – welch eine überraschung. ja wenn bei uns erwachsenen jeder zweite angstzustände hat, zum verschwörungstheoretiker wird oder zum volksaufstand aufruft.

    heute höre ich in meinem umfeld weitestgehend: eine zweite welle? egal, wir müssen lernen mit dem virus zu leben. lockdown? wird es keinen mehr geben. deshalb schließe ich mich an: „ein nullrisiko hat es nie gegeben und wird es auch nie geben. kehren wir zum gesunden menschenverstand zurück und lassen wir kinder und jugendliche wieder leben und wachsen.“

  • n.g.

    Oh, ermelin ist wieder da! Sein Komentar, wie immer :Wichtig ist, dass viele andere hier alles wissen…
    Besser eine Meinung zum THEMA haben als nie eine äussern!

    • ermelin

      Meine Meinung ist, dass man nicht alles wissen kann, dass jeder Fehler machen kann, dass im Nachhinein immer alle alles besser gewusst haben und dass Medizin und in diesem Fall Epidemiologie keine exakte Wissenschaft ist….in vielen Kommentaren hier wird die eigene Meinung als der wissenschaftliche Goldstandard hervorgehoben…..schreiben Sie mal , in welchem Bereich Sie tätig sind….ob Sie Virologe, Psychologe, Psychiater, Gesellschaftsforscher, Anthropologe, Lehrer, Arzt, Politiker, Verschwörungstheoretiker sind…..anscheinend alles in einer Person……

      • n.g.

        Verstehst du das nicht? Jetzt echt nicht? Du schreibst nur wir sollten uns nicht als Experten ausführen… Jetzt nochmal zum mitlesen… viele die hier schreiben geben EXOERTENMEINUNGEN nur wieder! Als ich vor Tagen genau das selbe Problem ansprechen wollte wars MEINE Meinung… ja, aber wie in dem Bericht, wird mir Recht gegeben! Ermelin, fang endlich an hier deine Meinung zu sagen, egal ob Experte oder nicht aber kritisier nicht dauernd ohne selbst was zu sagen was andere schreiben! Du schlägst dich nicht mal auf eine Seite… nein, du kritisierst das die Leute überhaupt schreiben!

        • ermelin

          Und was macht es für einen Sinn „Expertenmeinungen“ ohne die Quelle zu zitieren, abzuschreiben und hier zu posten wenn schon im Artikel die Sachlage zu diesem Thema richtig beschrieben wird? Momentan ist alles eine Abwägung zwischen den Problematiken und alles relativ, jetzt braucht es wieder mehr Freiheiten auch besonders für die Kinder, wenn das Virus zurückkommt, wird halt wieder die Handbremse gezogen werden…ich habe 7 Menschen an Corona sterben sehen und meinen 4 Kindern gehts genauso gut wie vor der Krise….wer hat also absolut Recht? Niemand….es hängt immer vom Augenblick und Blickwinkel ab….und in die Hosen geschissen habe ich zum Glück seit meiner Kindheit nicht mehr….anderen scheissts halt dafür ins Hirn….

  • drhonz

    Sehr lobenswerte Initiative. Bestätigung und Unterstützung für die Worte von Frau Scherer Überbacher und die mittragenden Psychologen und Therapeuten! Kinder wurden und werden in dieser Krise einfach übergangen. Herausgerissen aus Tagesabläufen, haltgebenden Strukturen, Vereinen, Sozialkontakten. Eltern und Familien sind in diesen ohnehin Sorgen- und Stressvollen Ausnahmezeiten oft zusätzlich überfordert. Und anscheindend keine Änderung in Sicht.
    Ich persönlich kenne einige Teenager, denen – obwohl in ihrer Entwicklungsphase ohnehin schon oft Kopf- und Orientierungslos – durch diese Corona-Auszeit komplett der Boden unter den Füssen weggezogen wurde. Mal schauen, wie (und ob) die irgendwie wieder in die Spur zurück finden und was dieses Vergessen der Kinder und Jugend für die Gesellschaft längerfristig noch für Folgen mit sich bringen wird…
    Bei aller Vorsicht und Umsicht bzgl. Covid19 – es ist höchste Zeit die Bedürfnisse und Entwicklungsanforderungen der Kinder und Jugendlichen wieder in grösseren Zusammenhängen wahrzunehmen!

  • heinz

    @drhonz
    Die meisten Kinder und Jugendliche kommen mit den coronabedingten Veränderungen sehr gut zurecht.
    Hier geht es vielmehr um eine überholte Erziehungs- und Betreuungsanschauung, wo Kinder einfach ständig abgeschoben werden, Väter sich berufsbedingt gar nicht an der Erziehung beteiligen und Mütter mit einer Doppelbelastung Beruf/Familie leben müssen. Solchen Eltern geht es primär darum, sich beruflich zu verwirklichen und sie haben weder Lust noch Geduld, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen.

  • n.g.

    Zum Glück haben wir noch Meinungsfreiheit! Denn bei Leuten, alles voran andreas, heinz und Konsorten, wäre die schon lange abgeschafft. Da gibts nur eine Wahrheit und das ist Ihre!

  • n.g.

    Hat Heinz überhaupt Kinder? Wohet weiß Heinz das es den meisten Kundern gut geht. Merkwürdig! Kann sich Heinz vorstellen das es Lebensweisen, wie bei Meiner, gubt ei sich Eltern fie Kindererziehung teilen, sich gleichberechtigt um ihre Kunder kümmern, genug kümmern und es doch Kinder, viele Kinder gibt die kein Sozialleben mehr hatten und haben! Der komplette Komentar ist auch nur voller Vorurteile und dazu wird nich unterstellt das es den meisten tern um was Anderes ginge. Woher weisst du das heinz?

  • n.g.

    Seit nun 24 Jahren bin ich nun in diversen Foren, da wusste wahrscheinkich hier die Hälfte nicht mal was Internet ist und darum kann ich sagen, die Dummheit nimmt zu, Die Leute die sich hinter irgendwelchen Nicknames verstecken, sich wichtig machen weil sie sonst ein Nirmand sind, nimmt zu und nicht zuletzt noch Diejenigen die glauben sie können sich im Netz alles leisten! Es war mal besser!

    • ermelin

      Wieder eine neue Expertenmeinung….auch abgeschrieben? Um wieviel hat die Dummheit denn zugenommen und wie messen Sie das? Und jemand der einen anderen einfach so Dummkopf nennt, sollte besser die Klappe nicht zu weit aufreissen bezüglich Bildung und Umgangsformen….abgesehen davon, nicht mal einen fehlerfreien Satz hinzukriegen…..

      • n.g.

        Ich könnte ja Facebook Slang schreiben, ginge auch. Ach mit den Fehlern… wems wichtig ist… vor Tagen musste ich nicht abschreiben. Die Psycholgen bestätigen in dem heutigen Bericht nur meine Meinung. Also anders rum. Vor 20 Jahren gabs auch schon, sagen wir mal, recht seltsame Leute, aber nicht so viele wie heute. Ganz einfach. Über mangelnde Umgangsformen beklage ich mich bestimmt nicht, wie erwähnt, im Netz ist es eben so, ich kenn das.. Bildung beweist im übrigen noch lange nicht das man intiligenter als Andere ist. Glauben zwar manche aber dem ist nicht so!
        Um die Dummheit einiger hier zu erkennen muss man selbst nucht unbedingt schlau sein.

  • novo

    Es sind doch in erster Linie die Eltern die große Probleme haben. Teils weil beide berufstätig sind, teils weil sie vom Fernunterricht überfordert werden.

    • heinz

      @n.g.
      Ich weiß, dass ich nichts weiß, aber viele wissen nicht, dass sie nichts wissen.

      • n.g.

        Du und Deinesgleichen gbt hier Komentare über Themen ab die euch weder bestreffen noch ne Ahnung habt. Das stört mich!
        Wir könnten hier noch Stundenlang Zitate austauschen…!
        Das Problem . mit eucht ist, dass ihr keine anderen Meinungen zulässt, ausser euren! Und das ist es was ich Dummheit nenne. Denn niemand, auch nicht ich, bezweifeln, dass ihr in einigen Punkten sicher Recht habt. Es kommt nur drauf an wie ihr hier den Besserwisser spielt!
        Ein seht gutes Beispiel der letzten Tage waren Komentare von Leuten, über Schule usw. Soweit man das bei denen die da ihren Senf dazu geben mussten waren die dümmsten Komentare derer die entweder keine haben oder 60 Stunden arbeiten bzw. irgend welchen Betriebsinhabern die, wie man weiß, aus Mangel an Zeit sowieso alles den Frauen überlassen. Genau so wenns um Covid geht.. die die Geld haben interesieren die Sorgen anderer nicht aber genau die schreiben hier! Und dann noch Andere als dumm hin zu stellen …
        Politik genau das Selbe… nicht Einer von denen würds wahrscheinlich besser machen! Darum gehts nicht mal, es geht darum das da einer wie Andreas den ganzen Tag nichts anderes macht als das Haar in der Suppe zu suchen und dann den Schlaumeier macht. Typisch.. bei den psychologischen Spätfolgen bei Kindern… Nur weil die gute Frau eventuell Impfgegnerin ist, wird unterstellt der Rest ist auch nicht richtig. Weils einige gibt die natürlich aus Faulheit oder einfach als Eltern inkompetent sind ihre Kinder lieber in der Schule sehen ist jedem klar aber genauso wurde das veralgemeinert!
        Der Unsinn der dann in einigen Komentaren, auch in einigen von dir verewigt wurde stört mich dann!

  • n.g.

    Da sind nur Leute die ein Podium suchen um zu beweisen das sie es anscheinend besser wissen! Egozentriker. Das Problem liegt darin das sie nur Statements abgeben und der Rest wird nieder gemacht anstatt zu diskutieren!

  • heinz

    1. Habe ich im Unterschied zu dir nie von Dummheit gesprochen und würde das bei einer sachlichen Diskussionen auch nicht tun.Im Gegenteil, ich finde es wichtig, wenn Personen, die verschiedener Meinung sind, miteinander diskutieren.
    2. Woher willst du wissen, dass das Thema mich nicht betrifft? Ich bin zweifacher Vater, praktiziere überzeugt die wirkliche gleiche Verteilung von erzieherischen Aufgaben und von Hausarbeit und habe auch beruflich immer wieder mit Kinder und Jugendlichen zu tun. Eine allgemeine Untergangsstimmung, wie im Artikel beschrieben, konnte ich dabei nicht feststellen und daher war es mir wichtig, diese Meinung auch darzulegen. Ich habe auch öfters festgestellt, dass viele Kinder zur Ruhe kamen und die Zeit mit der Familie genossen haben. Weiters bin ich überzeugt, dass auch diese Krise ihre Chancen hat und man nicht alles negativ über einen Kamm scheren kann.
    3. Habe auch ich meine finanziellen Einbußen erlitten, hoffe aber, dass dies sich wieder bessert. Dies ist jedoch für mich noch kein Grund, deswegen auszuflippen.

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