Du befindest dich hier: Home » Chronik » „Einzigartige Testreihe“

„Einzigartige Testreihe“

Gröden war einer der ersten Corona-Infektionsherde in Südtirol. Nun startet der Sanitätsbetrieb eine großangelegte Testung, um die tatsächliche Durchseuchung zu ermitteln. 

SEHEN SIE SICH DAS VIDEO AN.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (21)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • covid

    Warum nur Gröden, wo so viele Infizierte waren? Gerade deshalb, weil dort anscheinend einer der Hotspots von Südtirol war, ist das Ergebnis meiner Meinung nicht auf ganz Südtirol übertragbar. Besser wäre z.B. 500 Menschen nach dem Zufallsprinzip aus jedem Bezirk.

    So ist die Studie leider gleich wenig aussagekräftig für ganz Südtirol, wie jene von Heinzberg für ganz Deutschland.
    Aber das muss nicht ich denen Großkopfeten sagen. Das könnte auch deren Berater einfallen. Oder hat die Studie möglicherweise andere Gründe warum sie gerade in Gardena gemacht wird?

    • meinemeinung

      @covid – Geld regiert die Welt, ist so , war immer so und wird immer so sein !!

    • besserwisser

      @covid: das problem ist dass die verantwortlichen nicht jeden anonymen forumsteilnehmer nach ihrer meinung fragen können. auch wenn sie ein experte sein mögen ist das leider nicht möglich.
      ich vermute dass die dame und herren derzeit so unter druck sind dass sie versuchen alles so gut wie möglich zu tun, also kann es nicht ganz falsch sein.

      • covid

        @besserwisser wo steht geschrieben, dass die Verantwortlichen mich fragen müssen?? Das was ich geschrieben habe, ist meine subjektive Meinung!
        Für mich als Leihe ist es unverständlich, warum man einen solchen Test gerade auf ein Hotspot-Gebiet begrenzt, nach dem ernüchternden Ergebnis in Deutschland, wo die Heinzberg-Studie mittlerweile auch nicht als rapresentativ für ganz Deutschland angesehen wird.

    • gredner

      Blödsinn! Wenn man eine kleine Auswahl Fische aus einem grossen Teich fischt, dann kann man keine Hochrechnung machen, da man die Zahlen nicht kennt. Hochrechnungen kann man nur machen, wenn man das Verhältnis von symptomatischen, und asymptomatischen Infizierten, Dunkelziffer und Sterberate kennt. Daher MUSS von einem Dorf möglichst die gesamte Bevölkerung getestet werden. Und zwar von einem Dorf, wo es viele Infizierte gibt, denn sonst sind die Zahlen nicht relevant genug. Daher ist die Wahl auf Gröden genau richtig.

      • covid

        Diesen Vergleich verstehe ich nicht. Im Teich kennt man natürlich nicht die Zahl der Fische, aber die Bevölkerungszahl Südtirols kennt man wohl. Warum soll dann eine Hochrechnung nicht aussagekräftig sein, wenn man von jedem Bezirk im Verhältnis zur Bevölkerung X Menschen testet? Nur so werden Hochrechnungen gemacht. Wenn ich die Testreihe begrenzt auf ein sehr betroffenes Gebiet mache, kann ich das Ergebnis nicht auf wenig betroffene Gebiete wie z.B. dem Obvervinschgau übertragen. Das wird dir wohl einleuchten???

        • gredner

          @covid: man kennt die Zahl der Infizierten nicht. Weder der asymptomatischen noch jener mit Symptomen. Man kann aus einer kleinen Anzahl von positiv Gemessenen keine Hochrechnung machen, wieviele Leute infiziert sind, da man keine vergleichbare Statistiken hat.

          Wenn man z.B. weiss, dass die Sterberate 0,5% beträgt und man hat 11 Tote, so müssen etwa 2200 Personen infiziert gewesen sein. Aber wir kennen die Sterberate nicht. Daher diese Untersuchung.

          • covid

            Ist wohl klar dass man die Zahl der Infizierten nicht kennt, sonst würde man ja nicht die Untersuchung durchführen. Was hat das mit asymtomischen oder symptomischen Infizierten zu tun?
            Beispiel: ich untersuche nach dem Zufallsprinzip von den 80.000 Einwohnern aus dem Pustertal insgesamt 1000 Leute. Anhand der Zahl der gefundenen Infizierten kann ich doch in etwa hochrechnen wieviel Leute im Pustertal mit dem Virus in Kontakt waren – mit oder ohne Symptome. So mach ich das im Vinschgau, Unterland, Eisacktal, Burggrafenamt und Bozen (immer im gleichen Verhältnis zur Einwohnerzahl). Mit diesem System werde ich wohl ein genaueres Bild von Südtirol bekommen, als wenn ich nur den Hotspot der Grödner untersuche.

          • n.g.

            Genau das predige ich hier seit Wochen! Wenn man die Zahl derjenigen kennt die positv waren ohne es zu bemerken, dann kann man Statistiken über die Todesraten führen! Da die niemand kennt, wahrscheinlich sehr hoch ist, relativiert sich da Einiges!

    • n.g.

      Gröden wird gerade deshalb genommen weils ein Hotspot war. Früher oder später wird jeder infiziert werden. Covid lässt sich nicht, wie viele meinen, aufhalten, sondern nur verlangsamen. Am Ende würde der Gesamtstatus dem Grödens entsprechen. Was wenn in Gröden raus kommt es haben 60% schon Antikörper? Zieht man dann die Positiv getesteten und Toten ab, wenn willst du dann noch infizieren.? Das Ergebnis kannst du dann auf alle Länder übertragen. Wird überall gleich sein.

      • covid

        Ich würde Haus und Hof verwetten, dass in Gröden nicht mehr als 15% infiziert sind! Das ist immerhin das doppelte der Weißkreuz Infizierten. Absurd 60%!!

        • n.g.

          In der deutsxhen Kleinstadt, die um einiges mehr Einwohner hat, also representativer als Gröden, wurden 65% mit Antikörper gefhnden. Die aktuell positiven bzw. vorher Positiven nicht ejngerechnet. Dann sind wir mit den aktuell erkrankten bei 85% die es hatten. Wie sieht dann die Todesrate aus… rechne mal! 0.37%! Sehr gefährlich!

          • covid

            Um den Test von Heinzberg ist es mittlerweile auch ruhig geworden. Man hat verstanden dass es wenig Sinn macht, einen absoluten Hotspot zu testen der sonst auf keinem anderen Bezirk übertragen werden kann. Was nützt dir die Kenntnis der Mortalität in Gröden?
            Wichtiger wäre die Infektionsrate von ganz Südtirol hochzurechnen.
            Ein Hinweis gibt der Test vom Weißen Kreuz, wo 7,7% der Mitarbeiter Antikörper gebildet haben. Deshalb glaube ich nie, dass in Gröden mehr als 15% der Bevölkerung Antikörper haben. Aufgrund der Erfahrungswerte mit dem Weißen Kreuz glaube ich, dass in ganz Südtirol auch nicht mehr als die 7% Antikörper gebildet haben. Es ist aber müßig darüber zu spekulieren, wenn man nur die Grödner testet.

  • gestiefelterkater

    Alle Politiker und Experten auf ihre geistige Zurechnungsfähigkeit testen!
    Anschließend impfen und einen RFID Chip verpassen, nur so kann der Arbeitgeber, der gewöhnliche Bürger und Steuerzahler die Gesundheit und das Wohlergehen seiner Angestellten sichern.

  • prof

    Wäre es nich einfach jene Gemeinden zum testen auswählen welche je nach Einwohnerzahl die meisten Infizierten hatten?

  • gestiefelterkater

    Corona, die neue Weltreligion. Die hohen Priester aus Politik und Wissenschaft verarschen die Untertanen nach Strich und Faden. Angst war schon immer das beste Mittel die Menschlein aus zu beuten. Angst macht die Sklaven gefügig und handzahm.

    • ronvale

      Sie sind sicher ein Arzt oder Pfleger, der zwei Monate lang ununterbrochen Menschen an Beamtmungsgeräte angeschlossen hat, sie versorgt hat und zusehen musste, wie sie langsam und qualvoll starben.

      Wie man so realitätsfremd sein kann ist mir ein Rätsel. Die meisten Patienten in unserem Krankenhaus waren zwischen 45 und 60 Jahre alt, also fühlen Sie sich nicht zu sicher in ihrer Haut.

      Anstatt hier so einen Quatsch zu verbreiten, reden sie doch mal mit den Überlebenden, und bilden sich eine objektive Meinung, anstatt hier so einen Stuss von sich zu geben.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen