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„Weniger Abstand“

Ulli Mair

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair fordert von der Landesregierung weiter am Weg der Lockerungen festzuhalten und die Abstandsregel von zwei Metern auf einen Meter, wie im restlichen Staatsgebiet, umzusetzen. Viele kleinere Bars und Restaurants kämpfen ums Überleben und brauchen nun einen Rahmen, in dem sie trotz der noch geltenden Einschränkungen arbeiten können.

„Die strengen Regeln, die im Rahmen des Südtiroler Sonderweges zur Eindämmung des Coronavirus eingeführt wurden, hatten ihren Sinn, damit das wirtschaftliche Leben wieder hochgefahren werden konnte. Nun gilt es jedoch weitere Schritte in Richtung Normalität zu unternehmen und die strengen Regeln zu lockern. Insbesondere die Abstandsregel von zwei Metern darf nicht länger aufrechtbleiben, wenn der Staat lediglich einen Abstand von einem Meter vorsieht“, hält die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung einleitend fest.

„Die Stoßrichtung des Südtiroler Sonderweges war richtig und darf jetzt nicht nachlassen und in der Ausgangsposition verharren. Wir brauchen keine strengeren Regeln als der Staat und sollten die geplanten Lockerungen übernehmen, damit Bars und Restaurants wieder wirtschaftlich betrieben werden können“, betont Mair.

„Der Unmut in der Gastronomie und bei Bars wächst. Das Festhalten an Abstandsregeln, die in dieser Phase nicht mehr nachvollziehbar sind, ist nicht im Sinne eines Neustarts in Südtirol. Die Landesregierung ist aufgerufen, jene Sicherheitsregeln, die mit dem Südtiroler Sonderweg eingeführt worden sind und sich nun als restriktiver als jene des Staates erweisen, entsprechend anzupassen“, fordert die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (15)

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  • mannik

    Eine Meldung aus der Reihe „Die verzichtbaren Presseaussendungen von UM“.

  • watschi

    einerseits hat ulli recht, anderseits halte ich zu den linken und ihren freunden seit jeher schon mindestens 5 m abstand und deswegen ging es mir immer gut

  • drago

    Offen gesagt, ist das Verhalten des Staates bei der Lockerung kaum von einer überlegten Handlung diktiert gewessen. Der Staat hat gelockert, weil der Druck durch die Regionen zu groß wurde. Der Staat hat die Reisebeschränkungen aufgehoben, weil der Druck der Wirtschaft und die Angst vor den fehlenden Touristen zu groß wurde.
    Zu glauben, dass 1 m Abstand ausreicht, weil der Staat jetzt plötzlich großzügig geworden ist, ist eher blauäugig; andrerseits gibt es m.W. keine klare wissenschaftliche Aussage, die diese Abstände (1 m oder 2 m) für sicher erklärt. Je gößer, desto besser. Südtirol hat 2 m gewählt, um besser als der Staat dazustehen (im Falle des Rekurses gegen das LG) und will jetzt nicht zu schnell von diesem Prinzip abrücken.
    Südtirol hat eine Woche Vorsprung gegenüber den anderen Regionen und so sollte gegen Ende dieser Woche/anfang nächster Woche ein klareres Bild bezüglich der Auswirkung der Lockerung auf die Neuinfektionen da sein. Sollte die Anzahl der Neuinfizierten dann immer noch niedrig oder null sein, wird Südtirol auch die Abstände reduzieren. Außer natürlich für Bozen; da wird Caramaschi in seiner Weisheit sicher andere Abstände festlegen. 🙂

  • nix.nuis

    Vielleicht sollte jemand der Frau Mair mal erzählen, dass diese Handschuhe für die „normale“ Bevölkerung unsinnig sind…

  • emma

    also i versteh nix von politik, rechts, links, oben, unten,
    aber diese frau ist die einige mit weitblick, wusste schon vorher von dem theater,
    dswegen hot sie sich kurz davor die Haare schnell kurz schneiden lassen.

  • goggile

    WEG MIT ALLEN EINSCHRENKUNGEN! EIN WAHNSINN DIESE POLITIKER! WEG MIT PAPPNVERMUMMUNG, DIE GRAUSIGE GEFÄHRLICHE BAKTERIEN UND SACHEN EINATMEN ZWINGEN!

    INCAPACI! SCHADENERSATZ FÜR ALLE FREIHEITSBERAUBUNG MIT ANKLAGE ALLER FREIHEITSBERAUBER, LEBENSVERKÜRZER UND SCHIKANIERER!

  • hubertt

    ich schlage vor 2 cm Abstand und Verzicht auf Handschuhe und Masken. Natürlich wird der Maskenballverein in Bozen damit nicht einverstanden sein, denn die wollten Fasching für das ganzen Jahr einführen.

  • heinz

    Die Infektionszahlen steigen, wir müssen schauen, eine zweite Welle zu vermeiden und was macht die Frau? Sie fordert kürzere Abstände?
    Das Problem in Südtirol ist, dass zu viele Menschen glauben, die Pandemie sei bereits vorbei!

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