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„Trumpf im Ärmel“

Hofburggarten Brixen

Die Freiheitlichen unterstützen das Hofburg-Projekt von Andrè Heller. Es könne zu einem Mehrwert für Brixen werden.

Bereits vor zwei Jahren wurde vom österreichischen Künstler André Heller ein Exposé für die Gestaltung des Hofburggartens vorgestellt. Am Mittwoch wurde sein Büro von der Brixner Stadtverwaltung zur Gestaltung des Hofburggartens beauftragt. Die Brixner Freiheitlichen stehen dem Projekt betont positiv gegenüber – unter der Bedingung, dass bei seiner Realisierung weitestgehend heimische Betriebe zum Zug kommen.

Das Büro Heller erhält für die gesamte Planung, bestehend aus Grundidee, künstlerischem Konzept, gärtnerischer Gestaltung, Geländemodellierung, Beleuchtungskonzept und Entwürfe für die Gebäude des Gartens, 1,2 Millionen Euro. Für den gesamten Hofburggarten sind zehn Millionen Euro eingeplant worden. Die Gemeinde hat zusätzlich einen Vertrag mit der Diözese ausgearbeitet welcher 30 Jahre Laufzeit hat. Die Gemeinde muss der Diözese 1,3 Millionen Euro hierfür bezahlen. Der Fruchtgenuss, so Bürgermeister Peter Brunner, gilt ab Baubeginn.

Der Freiheitliche Gemeinderat Egon Gitzl zeigt sich erfreut über das grüne Licht vom Stadtrat: „Wir als Freiheitliche Ratsfraktion der Gemeinde Brixen haben das Hofburg-Projekt von André Heller im Gemeinderat bereits in Vergangenheit unterstützt und werden dies auch weiterhin tun. Die Neugestaltung des Hofburggartens durch Heller wird eine Aufwertung für Brixen und Umgebung und führt zu einem Mehrwert bei einem Besuch der Stadt“, so Gitzl.

Auch Oscar Fellin von den Brixner Freiheitlichen betont den Mehrwert, den das Projekt für die Stadt bringt:  „Gerade für den Aufschwung nach der Krise kann der von André Heller neugestaltete Hofburggarten der Trumpf im Ärmel Brixens sein. Durch hohe Besucherzahlen profitiert nicht nur der Tourismussektor, sondern die gesamte heimische Wirtschaft. Bürgermeister Brunner hat der Tageszeitung gegenüber berichtet, dass die Aufträge für die Arbeiten unter anderem an heimische Unternehmen und Künstler gehen. Besonders in der aktuellen Krise sind das sicherlich dringend benötigte Aufträge, die Arbeitsplätze sichern. Es ist deshalb wichtig, dass diese nicht nur „unter anderem“, sondern vor allem und weitestgehend heimische Betriebe mit den Arbeiten zur Neugestaltung des Hofburggartens beauftragt werden. Die Freiheitliche Ratsfraktion wird wachsam sein und die Arbeit der Stadtregierung diesbezüglich ganz genau beobachten“, so Fellin.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • george

    Diese „paar“ übriggebliebenen Brixner Freiheitlichen, sind auch nicht einsichtiger als die regierungsparteilichen SVP-ler und verbreiten den künstlich vorverdauten Einheitsbrei von Andrè Heller als Mehrwert für Brixen.
    Die über Jahrhunderte hindurch sich als Kultur- und Bildungstadt Brixen bewahrende und bewährte Tradition hätte in der Vielfalt des vorherigen Wettbewerbsprojektes weit mehr und auf weit breiterer Basis ein zwischen Tradition und neuem Formengeist sich entwickelndes Objekt für alle Liebhaber Brixens erstellen können und diese zudem auch noch weit günstiger als mit diesem pseudomaskierten Heller-Exposè.
    Leider haben dies auch diese „paar“ Freiheitlichen nicht erkannt und laufen einem propagandistischem, kopierten und jetzt schon alt aussehenden Gartenstil nach, der für alles eher brauchbar ist, als für die Brixner allgemeine „Seele“.

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