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Das Risiko im Netz

Ein Beamter der Postpolizei bei der Arbeit

Weil die Straftaten im Netz während der Corona-Krise zugenommen haben, bietet die Post- und Kommuniaktionspolizei nun ein interaktives Online-Webinar an.

„In dieser besonderen Zeit des medizinischen Notfalls, haben die traditionellen Straftaten zwar abgenommen, die mit Hilfe von EDV und digitalen Kommunikationsgeräten begangenen Straftaten allerdings zugenommen: Insbesondere bei Kindern im schulpflichtigen Alter hat das Risiko zugenommen“, erklärt Ivo Plotegher von der Post- und Kommunikationspolizei.

Die Post- und Kommunikationspolizei verzeichnet vermehrt Fälle von Verletzung der Datenschutzregeln, virtuelle Angriffe, die darauf abzielen, Menschen einzuschüchtern, zu belästigen oder einfach nur dazu zu bringen, sich unwohl zu fühlen (wie das sogenannte „Body-Shaming“ und „Rachepornos“), sowie echte Erpressungen, möglicherweise mit sexuellem Hintergrund (sog. „Sextortion“).

„In diesem Zusammenhang beabsichtigt die Post- und Kommunikationspolizei des Trentino-Südtirol daher, der Bildungsgemeinschaft ihre technischen und rechtlichen Fähigkeiten als Mittel zur Verfügung zu stellen, um Missbrauchsverhalten vorzubeugen und abzuwenden“, erläutert Plotegher.

Der anhaltende epidemiologische Notfall hat Lehrer und Schüler gezwungen, einen großen Teil der Unterrichtsaktivitäten auf eine neue Art und Weise durchzuführen. Nun bietet auch die Post- und Kommunikationspolizei ein interaktives Online-Webinar an, um diese Probleme zu vertiefen und die Kultur der korrekten und bewussten Nutzung des Internets zu verbreiten. „Die Initiative findet ihren idealen Platz im Rahmen der nationalen Initiative „Im Netzwerk mit den Jugendlichen. Ein Leitfaden für die digitale Bildung“, erklärt der stellvertretende Kommissar der Staatspolizei Ivo Plotegher.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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