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Geschützte Minderheiten

Die Regionalregierung unterstützt auch in diesem Jahr wieder Vereinigungen, die sich für den Schutz und die Förderung der zimbrischen, fersentalerischen und ladinischen Sprachminderheiten einsetzen.

Auf Vorschlag von Regionalassessor Manfred Vallazza hat die Regionalregierung in ihrer Video-Sitzung vom 29. April anhand von vier Beschlüssen die Finanzierung für Initiativen zum Schutz und zur Förderung der zimbrischen, fersentalerischen und ladinischen Sprachminderheiten gutgeheißen.

Damit soll das kulturelle und soziale Leben der historischen Sprachminderheiten der Ladiner, Zimbern und Fersentaler gefestigt und bereichert werden. So erhält beispielsweise die Wirtschaftsfachoberschule „Raetia“ in St. Ulrich einen Beitrag für die Realisierung einer Schülerzeitung. Auch die Freie Universität Bozen wird für die Vorbereitung der Dokumentationsgrundlage für das ladinische Wörterbuch „Vocabolar dl ladin leterar“ finanziell von der Region unterstützt.

Zudem wird eine Reihe an Initiativen in verschiedenen Bereichen gefördert: Von Veranstaltungen und Veröffentlichungen, über Studien, Recherchen und Bildungsmaßnahmen hin zu Maßnahmen zum Gebrauch der Minderheitensprache im öffentlichen und privaten Bereich und Kooperationsprojekten zwischen Universitäten und anderen Hochschuleinrichtungen.

Zu den geförderten Initiativen und Projektträgern zählen unter anderem das Festival Badiamusica, die AVS-Publikation „Alpingeschichte Bergsteigerdorf Lungairü“, eine Konzertreihe der Jugendorganisation aus St. Ulrich, das Museum Ghërdeina, ein Digitalisierungsprojekt, das Festival der Kinderchöre aus den fünf ladinischen Tälern oder das 100-jährige Jubiläum der ladinischen Fahne. Auch das Kulturinstitut Lusérn und das Bernstoler Kulturinstitut sowie weitere Vereinigungen werden wieder finanziell von der Region unterstützt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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