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Foppa darf nicht reden

Eklat im Regionalrat: Warum Präsident Roberto Paccher (Lega) der Grünen Brigitte Foppa kurzerhand das Wort entzogen hat.

Der Regionalrat hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf der Grünen behandelt, der eine verpflichtende Präsenz von Frauen in den Gemeindekommissionen vorsieht.

Die Debatte dauerte über sieben Stunden.

Vor der Abstimmung kam es zum Eklat: Nachdem sich die SVP-Frauen für den Entwurf ausgesprochen hatten, beantragte Lega-Regionalratspräsident Roberto Paccher kurzerhand, das Votum zu vertagen – was mehrheitlich dann auch so beschlossen wurde.

Ersteinbringerin Brigitte Foppa spricht von einer „unsäglichen Vorgehensweise“, da sie weder vorher gefragt wurde noch vom Präsidenten die Erlaubnis erhielt, sich zum eigenen Gesetz zu Wort zu melden.

Es handle sich um einen nie dagewesen Bruch der Geschäftsordnung. Paccher habe verhindern wollen, dass die Mehrheit auseinanderfällt, so die Grüne.

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