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FCS empfängt Rimini

Der FC Südtirol empfängt am Sonntag im Drususstadion die Mannschaft aus Rimini. Drei Punkte sind fest eingeplant.

An diesem Sonntag, 19. Januar steigt der dritte Rückrundenspieltag der Serie C – Gruppe B. Für den FC Südtirol handelt es sich gleichzeitig um das erste Heimspiel im neuen Jahr. Die Weißroten empfangen im Bozner Drusus-Stadion den Rimini FC, der sich am letzten Spieltag mit 2 zu 1 gegen Feralpisalò durchsetzen konnte. Der Anpfiff erfolgt um 15 Uhr.

Der FC Südtirol ist mit einem verdienten Ausgleich in Carpi ins Jahr 2020 gestartet und liegt zurzeit mit 36 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz. Gegner Rimini gelang am letzten Wochenende der Befreiungsschlag ist nun nur mehr drei Punkte von Platz 15, welcher am Ende der Saison den direkten Klassenerhalt bedeuten würde, entfernt.

AUF DEM FELD

Kapitän Hannes Fink und Marco Crocchianti müssen auch an diesem Wochenende passen. Für beide rückt das Comeback jedoch immer näher.

Die Liste der einberufenen Spieler wird am Samstagnachmittag auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht.

DER GEGNER

Der Rimini FC entstand 2016 aus dem Zusammenschluss der beiden Vereine ‘Rimini Calcio Football Club‘ und ‘Associazione Calcio Rimini 1912‘. Die Weißroten aus der Emilia Romagna können insgesamt neun Serie B-Meisterschaften vorweisen, wobei ein 5. Platz die beste Platzierung der Vereinsgeschichte darstellt.

Die letzte Teilnahme an der zweithöchsten italienischen Spielklasse geht auf die Saison 2008/09 zurück. Zu Beginn jener Saison zählte Rimini zu den großen Favoriten für den Aufstieg in die Serie A, letztendlich beendete man die Meisterschaft aber auf dem 18. Tabellenplatz und verpasste in den darauffolgenden Playouts (Ancona) den Klassenerhalt.

Als wichtigster Titel des Clubs gilt der im Jahr 2005 geholte Serie C-Supercup. Der prominenteste Trainer der Vereinsgeschichte ist der ehemalige Milan- und Nationalcoach Arrigo Sacchi, der in den Saisonen 1982/83 und 1984/85 auf der Trainerbank von Rimini Platz nahm.

Was die jüngste Vergangenheit anbelangt, kehrten die Weißroten letzten Sommer – nach dem Serie D-Meistertitel der Vorsaison – ins Profigeschäft zurück. Rimini beendete die letztjährige Saison auf dem 18. Tabellenplatz und rettete sich gegen Virtus Verona in den Playouts.

In der bisherigen Meisterschaft gab es aus der Sicht von Rimini drei Siege, sechs Unentschieden und elf Niederlagen. Alle drei Erfolge – gegen Imolese, Vis Pesaro und Feralpisalò – wurden im heimischen Romeo Neri-Stadion eingefahren.

In der aktuellen Transferphase hat Rimini bereits vier Mal zugeschlagen. Neben den beiden Angreifern Ettore Mendicino (mit Crotone, Ascoli und Gubbio 57 Einsätze und sieben Treffer in der Serie B) und Antonio Letizia (Bisceglie), sind auch die Mittelfeldspieler Francesco Agnello (Albinoleffe) und Lorenzo Remedi (Giana Erminio), sowie die Verteidiger Lorenzo Paramatti (Poli Timisoara) und Cesare Ambrosini (Sondrio), neu im Kader.

Den Club verlassen haben hingegen Stürmer Luca Zamparo (über Parma zu Reggiana), der in der Hinrunde vier Treffer erzielte, und Valerio Nava (Vis Pesaro). Mit Torhüter Francesco Scotti, den Mittelfeldspielern Stephen Danso, Guido Variola, Kenneth Van Ransbeeck und Mattia Cozzari, und den Angreifern Vincenzo Bellante und Tomi Petrovic wurde hingegen der Vertrag einvernehmlich aufgelöst.

DIE „EX“ DES SPIELS

Was die Spieler anbelangt, gibt es keine „Ex“ in dieser Begegnung. Wer jedoch eine reiche Vergangenheit bei Rimini hat, ist FCS-Sportchef Paolo Bravo. Der ehemalige Linksverteidiger war von 2001 bis 2009 für die Weißroten aus der Emilia Romagna im Einsatz und brachte es dort auf insgesamt 130 Einsätze und zwei Treffer.

DIE BILANZ

Am Sonntag steigt das sechste offizielle Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams. Aus der Sicht des FC Südtirol gab es in der Vergangenheit einen Sieg, drei Unentschieden und eine Niederlage. Die letztjährige Begegnung im Drusus-Stadion endete mit einem 1:0-Erfolg für die Südtiroler. Den entscheidenden Treffer erzielte Stürmer Niccolò Romero in der 62. Spielminute.

DAS HINSPIEL

Das Match im „Romeo Neri“ (8. September 2019) endete mit einem 1:1-Unentschieden. Gerardi brachte die Hausherren bereits nach vier Minuten in Führung, Morosini glich das Spiel jedoch in der 26. Minute der zweiten Halbzeit per Elfmeter aus.

 

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