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Grüne Agrarpolitik

Die Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau in Berlin hat Landesrat Schuler zu Gesprächen mit Spitzenvertretern aus Politik und Landwirtschaft aus ganz Europa genutzt.

Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler nimmt in diesen Tagen an der traditionellen Grünen Woche in Berlin teil, um sich mit Vertretern der europäischen Landwirtschaft auszutauschen. Südtirol ist in Berlin zudem durch den Südtiroler Bauernbund und IDM vertreten, nämlich durch Obmann Leo Tiefenthaler und Generaldirektor Erwin Hinteregger.

„Der Trend geht ganz klar in Richtung grüne Agrarpolitik„, betonte Landesrat Schuler. „Diesen Weg haben wir in der Südtiroler Landwirtschaft bereits seit Jahrzehnten eingeschlagen, mit der integrierten Produktion in der Obstwirtschaft sowie mit den Umweltprämien in der Berglandwirtschaft„, erklärte der Landesrat in Berlin. Auch in Zukunft müsse sich die Landwirtschaft nachhaltig entwickeln, forderte Schuler. Die aktuellen Trends in den anderen europäischen Ländern machten deutlich, dass Südtirol bereits in die richtige Richtung gehe.

Zukunftsthemen wie Klimaveränderung im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der programmatischen Reden zur Eröffnung der Messe stand heuer nicht so sehr die traditionelle landwirtschaftliche Produktion an sich, sondern Zukunftsthemen wie Ressourcenschonung und die Klimaveränderungen. Auch die Landwirtschaft nehme die Klimaveränderung wahr, wurde wiederholt betont. Nach den Worten von Landesrat Schuler will „die Landwirtschaft Teil der Lösung sein, denn gerade sie braucht ein stabiles Klima, gesunde Böden und eine große Artenvielfalt. Wandel ist nie einfach und darf die Bauern auch nicht zu sehr belasten, deswegen braucht es gemeinsame Lösungen. Viele Bäuerinnen und Bauern haben große Zukunftssorgen und stehen ökonomisch unter Druck. Hier müssen auch die Konsumenten und die Gesellschaft sensibilisiert werden und bereit sein, für Qualitätsprodukte mehr zu zahlen“, ist Landesrat Arnold Schuler überzeugt.

Im Rahmen der Messe sprach Landesrat Schuler unter anderem auch mit der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und mit der Landwirtschaftsministerin Österreichs, Elisabeth Köstinger, über die Schwerpunkte in der Landwirtschaftspolitik in den jeweiligen Ländern.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • george

    „Der Trend geht ganz klar in Richtung grüne Agrarpolitik„, betonte Landesrat Schuler.
    Dummes Gerede und allgemeines Bla, Bla. Die Landwirtschaft geht immer in Richtung „grün“, sonst könnten die Produkte gar nicht wachsen, schließlich ist schon das Chlorophyll meist grün, das di Photosynthes ermöglicht.
    Vielmehr muss sich die Landwirtschaft wiederum verstärkt auf Artenvielfalt besinnen und diese auch ausüben und fördern, anstat eintönige Apfelwiesen und Weinhänge zu betreiben. Eine Umkehr ist noch nicht in Sicht, solange die derzeitigen Produzenten ihre Quantität weiterhin auf Flächenraubbau, Ausbringung von Pestiziden, Chemie, reiner Veredelung für das Auge und auf dem Vertrieb einer Menge von Managern, Zwischenhandelsmännern u.a. m. betreiben und unterstützen und jene, welche eine Umkehr betreiben, nach wie vor bekämpfen, beschimpfen und sogar per Gerichte versuchen niederzumachen. Die Vogelwelt, die Bienenwelt und jene aller nützlichen Bestäuber nimmt weiterhin ab und ist gefährdet. Wo bleibt hier die „richtige“ Umkehr in der Tat und nicht nur im schönen Gerede?

  • george

    Korrektur einige Worte hier: …..meist grün, das die Photosynthese ermöglich.
    …..auf Artenvielfalt besinnen und diese auch ausüben und fördern, anstatt…….. auf dem Vertrieb über eine Menge von Managern, Zwischenhandelsmännern u. a. m. betreiben ……..

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