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Mehr Nähe

Vertreter des lvh stattetendem Landesrat für italienische Bildung Giuliano Vettorato einen Besuch ab. Das Ziel: Eine noch engere Zusammenarbeit.

Es waren gleich mehrere Themen, die lvh-Präsident Martin Haller, lvh-Vizepräsident Hannes Mussak und lvh-Vizedirektor Walter Pöhl mit Landesrat Giuliano Vettorato besprechen wollten. Ein großes Anliegen ist dem lvh die Anpassung der Berufsprofile und der Bildungsrahmen. „Die italienische Berufsbildung soll die gleiche Qualität und denselben Wert wie die deutsche Berufsausbildung haben. Hierzu sind einige Schritte erforderlich, die wir gemeinsam mit dem italienischen Bildungsressort in diesem Jahr angehen möchten“, erklärte Haller im Rahmen des Treffens.

Einen noch intensiveren Kontakt wünscht sich der Verband mit den Berufsschulen. „Ziel soll es sein, dass sich die Unternehmen den Berufsschülern vorstellen und sie so einen konkreten Einblick in die Tätigkeit eines Betriebs erhalten“, unterstrich Mussak. Er wünscht sich auch eine stärkere Sensibilisierung für die Handwerksberufe allgemein.

Im Herbst 2020 findet in Bozen abermals die Landesmeisterschaft der Berufe statt. Hierfür möchte man vermehrt auch italienische Teilnehmer gewinnen. Die Sieger haben schlussendlich die Chance, zur Berufsweltmeisterschaft in Shanghai im Jahr 2021 zu fahren.

Landesrat Vettorato zeigte sich zuversichtlich und optimistisch, in allen Bereichen gemeinsame Schritte gehen zu können. Es wurde bereits ein neuer Termin zur Definition konkreter Maßnahmen definiert.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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