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Fälliges Projekt

Ende des Jahres läuft das SPRAR-Projekt im Unterland aus. Nun müssen die Gemeinden entscheiden, ob man um eine Verlängerung ansuchen oder das Projekt beenden will.

von Lisi Lang

Was wird aus dem SPRAR-Projekt? Im Jahr 2017 hat die Bezirksgemeinschaft im Auftrag der Gemeinden ein SPRAR-Projekt für Flüchtlinge und Asylsuchende eingereicht, welches vom Innenministerium genehmigt wurde. Ende des Jahres läuft dieses dreijährige Projekt für die 14 Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland aus. Die Bezirksgemeinschaft hat daher einen Brief an die betroffenen Gemeinden geschickt, um zu eruieren, wie diese nun weitermachen möchten.

In 11 Gemeinden, in Kurtatsch, Margreid, Tramin, Neumarkt, Terlan, Kurtinig, Truden, Montan, Andrian, Branzoll und Pfatten sind derzeit rund 40 Flüchtlinge untergebracht. „Wir hatten noch ein zweites Projekt eingereicht, aber dieses wurde nach dem Regierungswechsel in Rom nicht mehr genehmigt“, erläutert Edmund Lanziner, Präsident der Bezirksgemeinschaft. Aber auch die aktuellen Plätze sind nicht alle besetzt.

Wie im Rahmen der letzten Bezirksratssitzung ausgeführt wurde, läuft das Projekt in den verschiedenen Gemeinden recht erfolgreich. „Viele Ängste und Befürchtungen haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet“, so Edmund Lanziner. Es habe überhaupt keine Probleme gegeben, „die Rückmeldungen waren eigentlich nur positiv“, erläutert Lanziner.

Dennoch denkt man im Bezirk darüber nach, das Projekt nicht um weitere drei Jahre zu verlängern. Und das aus zwei Gründen.

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Kommentare (22)

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  • tiroler

    Es handelt sich nicht um Flüchtlinge, sondern um illegale Einwanderer, zum xten Mal!

  • watschi

    was richtig ist und was nicht, das weiss ich nicht. ich weiss nur, dass die verteilung an diesen gemeinden nicht schlecht war. es ist besser wenn nicht zu viele an einem platz untergebracht sind wie in bozen. das bringt nur reibereien untereinander und die integration scheitert eher. was ich noch weiss ist, dass wenn der Salvini noch an der macht wàre, sicher wieder ihn die schuld in die schuhe geschoben worden wàre und die sardinen wieder ausgerùckt wàren.. aber, wie man sieht, es braucht ihn eh nicht mehr. so wie in òsterreich arbeiten di linken in die gleiche richtung. gut oder schlecht? ich kann das nicht beurteilen. gegendemos der linken wird es aber sicher nicht geben,….und der rechten sowieso nicht. warum auch? man ist sich einig

    • ohnehirnlebtmanbesser

      Oh Watschele.Du weisst nicht was richtig ist und was nicht? Lass dich mal richtig aufklàren….Verschaff dir Sicherheit und einenes Gedankengut. Du wirst sehn , Salvini ist nicht der Retter dieses Landes, Greta rùttelt nur an unserem egoistischen Verhalten, die Sardinen nur ein Mahnmal gegen ordinaren Populismus, Eva und Sven nur Hetzer in einem freien schònem Land.u.s.w………….es kann sogar sein, wir werden Freunde. Hirni

      • yannis

        Es geht überhaupt nicht um Menschlichkeit. Salvini ist genau so menschlich wie Sie, die übrigen Italiener, Sie (als Leser hier) und ich.

        Wenn ein Gestrandeter irgendwo an einer Küste auf der Welt Herrn Salvini, Sie oder mich um Nothilfe bittet, erhält er diese.

        Jetzt kommen wir zum Punkt. Not-Hilfe bekommt er. Aber keinen Platz in einem Sozialsystem in EU.
        Leben gerettet, was zu essen, Dach über dem Kopf, Sicherheit, medizin. Notversorgung. Auf einer langweiligen Insel vor Tunesien z. B. Dann kommen nur noch 5? oder 10? %.
        Der Konflikt zwischen echter Not und dem Ausnutzen von Hilfsbereitschaft
        ist so alt wie die Menschheit. Wer das Ausnutzen von Hilfsbereitschaft fördert, auch unbeabsichtigt, wird eines Tages den Glauben an die Menschheit verlieren.

        Daß sich die italienischen Welcome-Rufer Gehör verschaffen, ist m. E. hinzunehmen wie der Regen von gestern.

        Salvini handelt nur teilweise richtig. Alle, die im Mittelmeer treiben müssen sofort gerettet werden! Aber dürfen niemals in das Heimatland des Retters gebracht werden (Gesetze sind zu ergänzen). Sondern in Gebiete einer Umgebung, die kulturell und wirtschaftlich dem Heimatland ähneln.
        Flüchtlingshilfe und Migration sind zu 100 % trennen!

      • watschi

        dank der von dir gewählten politiker ist es jetzt so. danke hirni

  • yannis

    >>>>„Wir hatten noch ein zweites Projekt eingereicht, aber dieses wurde nach dem Regierungswechsel in Rom nicht mehr genehmigt“

    Wie Salvini ist weg und jetzt nicht mehr genehmigt ?

    >>>nicht um weitere drei Jahre zu verlängern.

    Ist zumindest einer der zwei Gründe, die kommenden Gemeindewahlen ?

  • watschi

    hirni, “ich weiss es nicht”. das wird man wohl noch sagen dürfen, oder?

  • emma

    ganz afrika darf in die bananrepublik kommen und werden dort von hohlhirnen aufgenommen.

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