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„Schatten über Luttach“

Screenshot Rai Südtirol

Der Ahrntaler Bürgermeister Helmut Klammer hofft, dass die Tragödie von Luttach „keine Schatten auf die Talschaft wirft“. Das Protokoll der Pressekonferenz.

Am Sonntagvormittag hat in Luttach eine Pressekonferenz zum Unglück in der Nacht auf Sonntag stattgefunden.

An dieser PK nahm auch Landeshauptmann Arno Kompatscher teil.

Er sprach von einer „unfassbaren Tragödie“ und ersuchte die Medien um Zurückhaltung, aus Rücksicht auf die Opfer.

„Wir werden alles tun, um für eine bestmögliche Betreuung und Begleitung zu sorgen”, versicherte Kompatscher und dankte allen Einsatzkräften.

Auch Bürgermeister Helmut Klammer ersuchte um eine „faire Berichterstattung“.

Der Erste Bürger des Ahrntales befürchtet, dass die Tragödie Auswirkungen auf den Fremdenverkehr haben könnte.

Klammer sagte wörtlich:

„Ich war in der Nacht selbst vor Ort. Es ist ein unfassbares Unglück. Ich ersuche die Medien um Zurückhaltung, weil wir ja noch nicht alle Details kennen. Ich ersuche die Medien, unser Tal nicht schlechtzureden.

Ein Unfall, so tragisch er auch ist, kann passieren. Es ist eine ganz schlimme Situation für die ganze Talschaft. Ich hoffe, dass dieser Unfall keine großen Schatten für die Zukunft auf unsere Talschaft wirft.“

Der Bürgermeister stand bei der Pressekonferenz wohl noch unter Schock.

Notfallmediziner Marc Kaufmann nannte Zahlen zum Einsatz.
Demnach waren 17 Rettungswagen des Weißen Kreuzes mit acht Notärzten und 50 Sanitätern im Einsatz.
Der letzte Patient wurde um 03.30 Uhr abtransportiert.
Insgesamt wurden 17 Patienten betreut, davon sind sechs verstorben. Alle Verstorbenen stammen aus Deutschland.
Vier Personen wurden schwer- bzw. schwerstverletzt.
Zwei Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma wurden in die Uni-Klinik nach Innsbruck gebracht.
Die Jugendlichen hatten im Alpenpub Hexenkessl in Steinhaus gefeiert und waren dann mit einem Shuttelbus zu ihrer Unterkunft gefahren.
Als sie hinter dem Bus die Straße überquerten, geschah die Tragödie.

Foto: Bernhard Zimmerhofer

Ein Patient mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma wurde ins Spital nach Bozen gebracht.

Ein Schwerverletzter wird in Bruneck behandelt.
Von den fünf mittelschwer Verletzten wurden vier nach Brixen und einer nach Bruneck gebracht.
Zwei Leichtverletzte wurden in das Krankenhaus nach Bruneck gebracht.
Von den elf Verletzten stammen zwei aus Südtirol, alle anderen gehörten einer deutschen Jugendgruppe an.
Bei den Südtirolern handelt es sich um den Unfalllenker und um einen Einheimischen, der auf den Shuttlebus aufgefahren war und sich dabei leicht verletzte.
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (50)

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  • markp.

    Da sterben 6 Menschen, viele sind schwer verletzt und der Bürgermeister macht sich schon Gedanken über die Auswirkung auf den Fremdenverkehr und den Ruf des Tales….

  • andreas

    Wenn bei 6 Toten und einigen Schwerverletzten in der ersten Stellungnahme schon die Sorge um den Tourismus erwähnt wird, kann man sich nur noch schämen, Südtiroler zu sein.

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Herr Klammer“Ein Unfall kann passieren“. Dumme Worte, wenn der Fahrer besoffen und rasend unterwegs ist. Ein Unfall kann passieren…..aber in diesem Zustand des Lenkers wird das Auto zu einer Waffe……ein Geschoss in die Menschenmenge. All Ihre Worte….fehl am Platz. Hirni

  • vogelweider

    Ja, tatsächlich, solche Aussagen sind unsäglich!

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Herr Klammer. Noch am Unfallsort dachten Sie an die Presse…..Schàmen Sie sich. Halten Sie sich mit Ihrer Aussagen etwas zurùck. Es ist besser fùr die Opfer, fùr den Tàter, fùr Ihre Gemeinde, fùr uns allen Sùdtirolern.

  • keinpolitiker

    Ach was seid ihr denn für Idioten.

    Seid einfach nur froh, dass euch das nie passiert und dass ihr euch nie äußern müsst wenn so ein furchtbarer Unfall passiert.

    Diese Menschen, Retter, Freiwillige, Ärzte, Sanitätern, Feuerwehren, Bergrettung, Carabinieri, Finanzwache und alle die vor Ort waren und sind, stehen alle unter einem enormen Druck und dass dann nicht immer die richtigen Worte gefunden werden, muss man auch verstehen, es ist auch sehr schwierig, wenn die Medien dumme fragen stellen.

    Wirklich ALLEN meinen großen Respekt und den Opfern und Hinterbliebenen mein aufrichtiges Beileid.

    • markp.

      @keinpolitiker

      Ich habe nur den BM kritisiert. Ich habe nicht die leiseste Kritik an den Rettern geübt. Und auch sonst gab es von niemandem hier irgendeine Kritik an den Rettern.

      Und was der BM gesagt hat, hat er nicht unmittelbar nach dem Unfall, sondern bei einer vorbereiteten Pressekonferenz von sich gegeben. Es stimmt, dass man nach so etwas nicht immer die richtigen Worte findet, aber Gedanken über den Ruf oder Tourismus ist doch total fern von aller Realität. Und das darf man dann auch so kritisieren.

      Und wenn ich deswegen ein Idiot bin, bitte, kann mir recht sein.

  • manfred

    Es ist si schrecklich für diese jungen Menschen und ihre Angehörigen. Mag sein, dass auch der BM im Entsetzen Blödsinn geredet hat, begreifen kann ich es trotzdem nicht.
    Unfall mit Trunkenheit, sagte neulich ein ital. Politiker, ist kein Unfall sondern eine selbst getroffene Entscheidung. Gut dass die StVo kürzlich auch dahingehend abgeändert wurde.

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Pressekonferenz. Nach dieser Tragòdie…..es war ein Stammtich eines Tourismunsvereins. Besorgt auf einen Schatten Eures Tales. Mit Euren Worten .kein Schatten, die Finsternis. Ich schàme mich fùr Euch. Hirni

  • luttachurlauber

    Ich bin sehr bestürzt über den schweren Unfall.
    Als Münchner, der geren im Ahrntalurlaub macht steht es mir auch nicht zu hier über Verantwortung Dritter und ähnliches zu urteilen.
    Allerdings wundert es mich, dass in Luttach mit den schmalen Gehsteigen und den durch die Straßen rasenden Autos nicht noch mehr passiert.
    Eventuell sollte mal die Polizei vor Ort prüfen, wer sich nach dem abendlichen Besuch in der Stammkneipe alkoholisiert ins Auto setzt.
    In den Hotel in dem wir meistends sind, ist abends regelmäßig Treffpunkt der Ortsansässigen. Nüchtern fährt da nur die Minderheit heim.
    Harte Strafen nützen den Unbeteiligten wenig, wenn nicht präventiv gehandelt wird.

  • bohemian

    Bürgermeister Klammer ist zum Schämen! Wäre besser gewesen, er hätte den Hinterbliebenen und den Verletzten sein Beileid ausgedrückt und ansonsten geschwiegen!

  • zufall

    Oh Ihr Besserwisser. Man sollte Euch mit den Verantwortlichen tauschen, da würdet Ihr erst mal kasweiß werden.
    Meine Anteilnahme gilt aber allen die um ihre Angehörigen trauern und jene die um ihre Genesung bangen. Auch die Familie des Verursachers tut mir sehr leid.

  • anton76

    Mir tut auch die Familie des Unfallenkers leid, das ist ein hartes Los…

  • kira2000

    An alle Kritiker in diesem Forum: hört euch das Interview auf Stol.it des Bürgermeisters an und ihr werdet sehen, wie betroffen auch er über diesen Unfall ist!

  • meraner

    Wie schäbig ist das den, hier passiert eine Tragödie bei der sechs Menschen sterben, und die Tageszeitung online, hat nichts besser zu tun als einen ganzen Artikel über einen Satz des Luttacher Bürgermeister zu schreiben. Dieser Satz, sollte er wirklich so gefallen sein, kommt von einem sichtlich geschockten Menschen (Video auf Stol.it), und in solchen Situationen sollte man auf ein Interview mit dem Betroffenen verzichten, oder mindestens nicht jedes Wort in die Waagschale legen, und vor allem sollte fairerweise der Satz nicht aus dem Text und dem Zusammenhang heraus gerissen werden. Bei solch einem populistischen Journalismus braucht bald jeder eine Pressesprecher. Schade um das Niveau einer einstmaligen guten Tageszeitung.

    • kurt

      @meraner
      Genau so wie das Wort Populismus nicht in Zusammenhang mit diesen Geschehnissen zu bringen ist ,schauen sie was sie schreiben und kritisieren sie nicht das Niveau anderer !!!!!.

      • meraner

        @Kurt
        sie haben Recht, ich habe das falsche und komplett unpassende Wort in diesem Zusammenhang gewählt und entschuldige mich dafür. Es sollte eigentlich Klatsch- bzw. Boulevardjournalismus heißen. Es ändert aber nichts an dem Niveau des Artikels.

  • kunigard

    Eine Tragödie ist geschehen, nichts ist mehr umkehrbar, was ist zu tun ?

    Die Straße muss sicher gemacht werden: durch bauliche Veränderungen.

    Neben Spurverschwenkungen vor allem Schikanen, die eine durchgehende Geradeausfahrt verhindern. Wer unangepasst fährt, womöglich ohne all seine Sinne und dann auch noch zu schnell – bleibt dann halt dort mal stehen, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

    Bushaltestellen solten durch Mittelinseln abgesichert sein, die es unmöglich machen, an einem stehenden Bus vorbeizufahren. Soviel Zeit muss sein.

    Bei der Beurteilung von Fremdenverkehrsorten sollte auch die Verkehrssicherheit bewertet werden … hier war sie wohl nicht gegeben.

    Meine Gedanken sind bei den Hinterbliebende und Verletzten.

    • kunigard

      Hab mir die Stelle mal auf Google-Maps angeschaut:
      https://goo.gl/maps/YniVAzeYXp2nJaPK9

      Die Straße ist wie eine Rennstrecke gebaut, geteert bis an die Häuser ohne Trennung von Bürgersteig und Straße, Bordsteine nicht überall vorhanden sprich: für’s Auto geplant.

      Wen wundert’s da, dass an solch einem Ort so ein Unfall passiert …

      Wo sind die Jugendlichen ausgestiegen ?

      Doch nicht nordlich des Abzweiges zu ihrer Unterkunft, da gibt’s noch nicht eimal einen Fußweg hin ! Sie mussten nicht über die Straße, sondern auf der Straße laufen.

      Vermutlich stand der Bus aber an der Haltestelle, südlich des Zebrastreifens (Fahrtrichtung Süden), der Busfahrer hatte den PKW-Fahrer ja kommen sehen und gewarnt. Dann fuhr er auf dem Zebrastreifen in die Gruppe der Jugendlichen, nahm nördlich des Abzweiges den Zaun mit und rammte danach die metallgefasste Mauer.

      Durch eine große Mittelinsel, die den Zebrastreifen mit einschliesst und richtige Bordsteine zur Begrenzung der Fahrbahn wäre dieser Unfall zu vermeiden gewesen. War aber nicht so … schade.

      Mit in der Verantwortung steht für mich ganz klar auch die Straßenverkehrsbehörde, weil sie Straßen nicht nach den Belangen der Bewohner baut, sondern deren Anliegen nach Sicherheit vernachlässigt.

      • algunder77

        Lieber Kunigard,

        ich finde Deinen Beitrag unangebracht. Laut Deiner Aussage ist die Straßenverkehrsbehörde für diese Tragödie mitverantwortlich; wie dreist ist denn diese Aussage bzw. Behauptung. Alkohol am Steuer ist total daneben… S.L. war stark alkoholisiert und er hätte einfach nicht fahren sollen; er hätte ein Taxi rufen können und all dies wäre nicht passiert. Aber nein, er musste sich alkoholisiert ans Steuer setzen und fahren. Jeder ist seines Schicksals Schmied und somit braucht man auch keinen Mitverantwortlichen zu suchen. Südtirol hat leider ein Alkoholproblem…es wird viel zu viel Alkohol konsumiert und dies sind die traurigen Folgen. Mein aufrichtiges Beileid geht an die Hinterbliebenen. Für den Lenken des Autos habe ich kein Mitleid…er hätte all dies vermeiden können.

        • ricardo

          algunder77… ich sehe den Beitrag von Kunigard nicht unangebracht denn er/ sie hat Recht, man sollte nicht nur Tunnelblick mässig auf das Geschehene blicken sondern sich Gedanken machen warum dieser Unfall hat in dem Ausmaß, überhaupt passieren können. Man stellt sich schon die Frage, wie kann ein Pkw derart viele Menschen verletzten, also liegt der Verdacht schon nah, dass durch fehlende Bürgersteige dieser Unfall noch begünstigt wurde, da die Gruppe höchstwahrscheinlich halb auf der Straße lief. Es ist auf jeden Fall ein Puzzle von vielen was zu diesem Unfall geführt hat.

          • algunder77

            Lieber Ricardo,

            hätte er nicht getrunken, wäre dies nicht passiert…that’s it. NB ein derartiger Unfall ist an dieser Stelle noch nie passiert.

          • algunder77

            N.B. mit 1,97 Promille ist man nicht mehr fahrtauglich. Alles andere ist uninteressant und irrelevant. Auf dieser Strecke fahren tausende Autos und es ist noch nie ein solcher Unfall passiert. Der Straße und den Opfern trifft keine Schuld…nur der Lenker und sein Verhalten sind für das Gemetzel verantwortlich. Laut italienischen Zeitungen fuhr S.L. 100 km in einer Ortschaft und zudem war er betrunken. Er muss für sein Verhalten geradestehen. Eigenverantwortung ist nun gefragt.

    • algunder77

      Lieber Kunigard,

      ich finde Deinen Beitrag unangebracht. Laut Deiner Aussage ist die Straßenverkehrsbehörde für diese Tragödie mitverantwortlich; wie dreist ist denn diese Aussage bzw. Behauptung. Alkohol am Steuer ist total daneben… S.L. war stark alkoholisiert und er hätte einfach nicht fahren sollen; er hätte ein Taxi rufen können und all dies wäre nicht passiert. Aber nein, er musste sich alkoholisiert ans Steuer setzen und fahren. Jeder ist seines Schicksals Schmied und somit braucht man auch keinen Mitverantwortlichen zu suchen. Südtirol hat leider ein Alkoholproblem…es wird viel zu viel Alkohol konsumiert und dies sind die traurigen Folgen. Mein aufrichtiges Beileid geht an die Hinterbliebenen. Für den Lenken des Autos habe ich kein Mitleid…er hätte all dies vermeiden können.

  • goggile

    bild.de wird alles mitlesen. vielleicht fällt ihnen dann ein, dass ein bekanter südtiroler mit promillerätsel auch einen tödlichen unfall in dieser taalstrasse verursacht hat, nie eine sekunde im gefängnis war und mitlerweile im deutschsprachigen raum weiter fleissig vorträge hält!

  • prof

    Es wäre viel besser nachzudenken bevor man nach einer solchen Tragödie dumme Kommentare schreibt.

  • flixoflex

    Da passiert in unserem kleinen Land wieder ein schrecklicher, unfassbarer Unfall und einem Politiker fällt nichts besseres ein, als sich Sorgen um das touristische Image zu machen. Was ist uns eigentlich noch wichtig in diesem angeblichen Vorzeigeland? Ich bin von diesem Unglück genauso geschockt, wie von derartigen Aussagen. Wann wird man in Südtirol begreifen, dass wir größere Probleme haben, als 2 Wölfe auf einer Schipiste.

  • perikles

    Ich denke in dieser Situation kann jeder, auch ein Bürgermeister überfordert sein. Wenn aber, wie die Bildzeitung schreibt, dieses Strassenstück als Raserstrecke bekannt ist, bleibt die Frage, warum er nichts gegen die Raserei unternommen hat.

  • goggile

    ALKOHOL IST EINE DROGE: EUROPAWEITES VERBOT MUSS HER. SCHON GENUG; WENNMAN IN TV IN DER MORGENDLICHEN PRESSESCHAU VON ALKWERBUNG BOMBARDIERT WIRD UND IN ALLEN MÖGLICHEN WEITEREN MEDIEN!! SCHAFFT INNOVATION;; SPRICH ALKOHOLFREI MIT 0,000%!!!! und nicht 0,7…

  • flixoflex

    Da kann ich @perikles nur zustimmen. Nicht nur dieses Straßenstück ist als Raserstrecke bekannt. Überall in ganz Südtirol gibt es solche Strecken, wo Menschen tagtäglich ihr Leben riskieren, nur weil rücksichtslose Raser unterwegs sind. In den Dörfern werden dann einige Speedcheck-Boxen aufgestellt, die jedoch kaum in Betrieb gesetzt werden, da sich die Bürgermeister keine Probleme aufhalsen wollen. Immer wieder gehen besorgte Bürger auf die Barrikaden, weil die zuständigen Behörden, Bürgermeister, Verkehrsreferenten usw. kaum Interesse an den Sorgen der Anrainer dieser gefährlichen Straßenabschnitte haben. Es gibt sogar im Vinschgau eine Gemeinde an einer sehr bekannten Pass-Straße, wo die Bürger eine Temporeduzierung von 50 auf 40 Km/h gefordert haben. Diese wurde jedoch von den Landesbehörden abgelehnt. Man sieht keinen Handlungsbedarf und will wahrscheinlich abwarten, bis schlimme Unfälle passieren. Einfach traurig wie man mit diesem Problem in Südtirol umgeht. Auch Politiker und Behörden haben eine Verantwortung gegenüber den Bürgern in Sachen Verkehrssicherheit. Man weiß ganz genau, wo gerast wird und trotzdem unternimmt man nicht viel. Tut endlich vorher etwas und nicht erst nachdem solche schrecklichen Unfälle passieren.

  • kurt

    Es gibt in Bruneck und Umgebung 6bis 8 Raser mit nicht zu Übersehenden Fahrzeuge mit Bundesdeutschen Kennzeichen (importautos) die jede Menge Krach und Gefahr verbreiten ,die scheinbar nicht belangbar sind da wartet man scheinbar auch bis etwas passiert !!.
    Die diversen Focus RS,AUDIS Golf und einige mehr die nicht zu übersehen wären !!!!!!.

  • rudi

    Alles scheisse gelaufen
    Alk, zu schnell nicht zu verharmlosen.
    Aber bei dem ganzen Pech wäre auch nüchtern und mit 50 kmh min ein Toter gewesen!!
    Beleuteter Zebrastreifen ist vor dem Bus und keine Fussgänger zu sehen,
    Hinter dem Buss finster und Leute mitten auf der Str. Und dazu noch linkskurve!!!
    Würde nicht nur dem Lenker die Schuld geben, das Verhalten der Fussgänger wird immer gleichgültiger….

    • kunigard

      Der Bus hatte den Zebrastreifen bereits überfahren und stand an der Haltestelle, als die Jugendlichen hinter ihm darüber gingen. Sie waren für den PKW-Fahrer erstmal gar nicht zu sehen, der Busfahrer gab aber Lichtzeichen.

      Trotzdem verminderte er seine Geschwindigkeit nicht, obwohl abzusehen war, dass dort Fußgänger erscheinen werden. Als sie dann vor ihm waren, konnte er nicht mehr zum Stillstand kommen, trotzdem dass er dazu verpflichtet war.

      Er hatte sich durch Rasen in eine Situation gebracht, aus der durch eigenes Tun kein Rauskommen mehr möglich war.

      Den PKW-Fahrer trifft die alleinige Schuld, ER hat gegen Regeln verstossen.

      Auch 50 kmh wär’n da zu schnell gewesen ! um vor (plötzlich auftauchenden) Fußgängern noch zum Stehen zu kommen, was oberste Pflicht ist.

      • elmex

        so wie es Rudi erklärt hat, war der Zebrastreifen vor dem Bus und die Jugendlichen haben die Straße hinter dem Bus im Dunkeln, also nicht auf dem Zebrastreifen überquert … was nun???
        Es geht mir nicht darum den Fahrer zu entschuldigen, sondern endlich ein klares Bild über den Hergang zu erfahren. Trotz stundenlanger Übertragungen im Fernseher und seitenweise Meldungen in den Medien, gibt es nirgends eine klare Schilderung des Unfallherganges.

        • kunigard

          Die Jugendlichen hatte die Straße bereits überquert und liefen nordwärts Richtung Unterkunft. Da kam von hinten der PKW angerauscht und fuhr in die Gruppe hinein.

          Jetzt kommt natürlich umso mehr zum Tragen, dass Bürgersteig und Fahrbahn nur durch eine blasse und auch teilweise gar nicht mehr vorhandene Markierung getrennt waren.

          • elmex

            Danke für die Erklärung!

          • ricardo

            @Kunigard mal abgesehen davon, dass der Fahrer betrunken war aber wenn ich als Fremder die Strecke nüchtern fahren würde, mit den angegeben 50 und vor mir auf der Strasse 20 Leute laufen, vor einer Linkskurve ( da ja kein Bürgersteig vorhanden ist) dann hätte selbst mir das als Autofahrer passieren können. Es ist schon traurig, dass in einem Touristenort keine Bürgersteige vorhanden sind und wenn dann was passiert ist wird, laut geschrien. Vielleicht sollte die italienische Regierung mal Kohle in die Hand nehmen und die Strecken vernünftig ausbauen, dann wäre das zu verhindern gewesen.

    • ricardo

      Rudi da stehe ich bei dir. Auch für Fußgänger gilt , gegenseitige Rücksichtsnahme, hier besteht auch eine Mitschuld, denn wenn ich davon ausgehe, dass die Jungs und Mädels auch alkoholisiert waren, nach einem Diskothekenbesuch dann kann ich auch nicht hinterm Bus vorspringen auf die Straße und hoffen das alles gut geht und mich keiner erwischt. Das Problem ist hier einzig und allein, dass der Fahrer des PKW zu schnell fuhr und dazu noch alkoholisiert war.Aber man sollte trotz des ganzen schrecklichen Ereignisses fair bleiben.

      • algunder77

        Lieber Ricardo,

        Du bist Arzt und ich bin Rechtsanwalt 😉 sieh dir bitte mal den Art. 141 „codice della strada“ bzgl „velocità pericolosa“ an. Da findest Du viele Antworten. Wir Rechtsanwälte sagen folgendes „la legge non ammette ignoranza“.

        • ricardo

          Sorry algunder77 für meine Unwissenheit, ich bin kein Italiener :)) Die gefahrene Geschwindigkeit von Herrn Lechner ist denke ich mal noch nicht ganz erwiesen aber ich halte die angegebenen 50 an der Stelle schon zu viel.

  • ricardo

    Ich gehe mal davon aus, dass der Unfallverursacher, wenn er nur ein bisschen Mitgefühl und Grips im Hirn hat , für sein Leben gestraft ist. Schuld hin oder her, jeder macht im Laufe seines Lebens gravierende Fehler, zu 80 % bleiben sie für viele ohne Folgen und diesen Kerl hat es abgestraft fürs ganze Leben. Ich möchte die ganze Situation nicht beschönigen, denn meine persönliche Meinung ist, wer säuft und sich hinters Lenkrad setzt hat kein Mitleid verdient und macht sich vorsätzlich schuldig.. Ich bin selber Arzt, habe einige Zeit als Notarzt gejobbt und wenn ich was zu sagen hätte, wäre die 0% Promille Grenze heute Gesetz .Aber es wird immer Menschen geben die mit ihrer Selbstgefälligkeit und Ignoranz andere in Gefahr bringen, deshalb sollte Jeder der hier anfängt zu verurteilen die Fehler bei sich suchen, denn man kann immer nur von Glück reden , wenn einem dieses Elend erspart bleibt, egal ob als Opfer oder Täter. Mein Mitgefühl und meine Gedanken sind bei den Opfern und Angehörigen. Ich wünsche ihnen viel Kraft die schwere Zeit zu überstehen.

  • george

    Ich schweige, bete für die Opfer und ersuche jene Gemeinde- und Landesverantwortlichen, die solche Straßensituationen vor sich haben, so im Vorhinein zu agieren, dass derartige Unfälle möglichst vermieden werden können. Aber auch gegen die Betrunkenheit muss mehr getan werden.

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