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Der Gipfel

Die Staatspräsidenten Mattarella und Van der Bellen (Foto: Oskar Verant)

Der Festakt auf Schloss Tirol, das Gedenken an Franz Innerhofer und ein Besuch im Ex-Durchgangslager in Bozen – das sind die Schwerpunkte des Besuchsprogramms.

Hundert Jahre nach der Beendigung des Ersten Weltkriegs mit dem Vertrag von Saint-Germain und 50 Jahre nach der Schnürung des Südtirolpakets soll am Samstag), am Tag der Zustimmung zum Paket, die „friedliche Lösung des Südtirolproblems“ gefeiert werden. Landeshauptmann Arno Kompatscher hat dazu den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella und den österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen eingeladen.

Im Rittersaal von Schloss Tirol findet mit Beginn 11.30 Uhr der feierliche Gedenkakt mit geladenen Gästen statt. Dabei werden die Staatspräsidenten Mattarella und Van der Bellen und der Landeshauptmann eine Ansprache halten. Zweiter Schauplatz ist die Landesberufsschule „Savoy“ in Meran: Vor dem Mittagessen ist vor dem Schulhaus um etwa 12.30 Uhr ein Landesüblicher Empfang geplant.

Im Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Faschismus und Nationalsozialismus stehen die beiden weiteren Termine am frühen Nachmittag in Bozen:

Um 14 Uhrwird beim Ansitz Stillendorf im Kreuzungsbereich Rauschertor- und Wangergasse an den von den Faschisten ermordeten Marlinger Lehrer Franz Innerhofer gedacht, um 14.30 Uhr werden Mattarella und Van der Bellen ihren Südtirolbesuch an der neu gestalteten Mauer des ehemaligen Durchgangslagers in der Reschenstraße beenden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

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  • asterix

    Ja dann feiert mal schön. Ich denke aber dass das Südtirolproblem bis heute nicht friedlich gelöst ist. Man brauch ja nur ansatzweise vom Doppelpass zu reden und unsere Invasoren reagieren äußerst allergisch und beleidigt. Was sie ihren pseudo Italienern auf der halben Welt gewähren, ist für uns Südtiroler ganz ausgeschlossen. Das gefährdet die unita‘ d’Italia.

  • rolandlang

    Der Besuch im Ansitz Stillendorf wird sehr diplomatisch als private Initiative der Politiker bezeichnet.

    Typisch italienische Politik, in Südtirol verkauft man den Besuch bei einem der beiden ersten Opfer des Faschismus als versöhnliche Geste des italienischen Staatspräsidenten, in Italien rechtfertigt man die Kritik dann damit, dass es ein „privates Gedenken“ war.

    Das zweite Opfer beim Überfall der Faschisten war übrigens der 76 jährige Sagschneider Johann Baptist (Battista) Dapra`, der einige Monate später an den Verletzungen, die er erlitten hatte, verstarb. Er ist im Fleimstal begraben.

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