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Renaissance der Bahnhöfe

Bahnhof Spondinig (Foto: René Riller)

Alle reden von Nachhaltigkeit, aber jemand muss sie auch bauen. Das Kuratorium Technische Kulturgüter zeigt in einer Ausstellung die gelungenen Bahnhofsinstandsetzungen der vergangenen 15 Jahre.

 

Zu Fuß gehen, das Rad nehmen, die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen – das ist in drei Worten nachhaltige Fortbewegung, die auch noch lustvoll hedonistisch ist. Die öffentliche Hand hat dafür in den vergangenen 15 Jahren die notwendigen Infrastrukturen bereitgestellt und insgesamt 47 Bahnhöfe saniert.

Wie überaus gelungen diese Sanierungen und Neubauten sind, dokumentiert eine Ausstellung des Kuratoriums Technische Kulturgüter in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Landesverwaltung und der Südtiroler Transportstrukturen AG STA im Innenhof des Landhauses 2 gegenüber vom Bozner Bahnhof. Auf Baugittern montiert informieren große Fotos und kurze Texte über die schmucken neuen Bahnhöfe.

Die Ausstellunggestalter gehen davon aus, dass Zeugnisse der Technik und Architektur zu erhalten und im öffentlichen Kontext aufzuwerten sind, da sie für die Besonderheit einer Region und die Identifikation deren Bewohner mit ihrem Lebensraum immer wichtiger werden. Dies gilt auch für die Eisenbahninfrastruktur, zumal die Bahn im Mobilitätskonzept des Landes eine immer zentralere Rolle einnimmt. Bahnhöfe stellen in diesem Kontext sozusagen die Technikjuwelen aus der Stunde Null des Eisenbahnbaus dar. Diese technischen Kulturgüter bekannt zu machen und für deren Bedeutung Bewusstsein und Öffentlichkeit zu schaffen, ist das Hauptanliegen des Kuratoriums für technische Kulturgüter.

Das Kuratorium hat den Bestand 2003 umfassend dokumentiert. Die Landesabteilung Denkmalpflege leitete in der Folge die Unterschutzstellung der wertvollen Bahninfrstrauktur in die Wege: Die Landeserwaltung beschloss die Instandsetzung und Neunutzung der Bahnhöfe, die dann von der STAumgesetzt wurde. Die Schau „Renaissace für Südtirols Bahnhöfe“ zeigt die Bahnhofsbauten in ihrer Kontinuität und im Wandel.

Termin: Die Ausstellung im Innenhof des Landhauses 2 bleibt bis zum 30. November zugänglich.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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