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Steiners Angebot

Alexander Steiner und LH Kompatscher

Generaldirektor Alexander Steiner sagt: Es sei gesetzlich nicht möglich, den durch den Vertragsstop entstandenen Kaufkraftverlust der vergangenen Jahre vollständig wett zu machen.

 

Generaldirektor Alexander Steiner sagt: Es sei gesetzlich nicht möglich, den durch den Vertragsstop entstandenen Kaufkraftverlust der vergangenen Jahre vollständig wett zu machen.

Beim dritten Arbeitstreffen zur Verhandlung des neuen Bereichsübergreifenden Kollektivvertrags (BÜKV) am Dienstag hat die öffentliche Delegation insgesamt sechs Maßnahmen vorgestellt, mit denen man ein umfassendes Paket zum Wohle der eigenen Mitarbeiter schnüren möchte. Es gehe nun darum diese gemeinsam mit den Gewerkschaften zu diskutieren und weiter zu verhandeln. „Als Arbeitgeber sind wir daran interessiert, dass wir unseren Mitarbeitern etwas geben können und auch geben wollen“, hob der Leiter der öffentlichen Delegation, Generaldirektor Alexander Steiner im Anschluss an das Treffen hervor.

Leider sei es in der heutigen Sitzung zu keiner ernsthaften Diskussion gekommen, doch stehe man weiterhin für Gespräche und Verhandlungen zur Verfügung, so Steiner.

Die Gewerkschaften hatte die Verhandlungen abgebrochen.

Es sei gesetzlich nicht möglich, den durch den Vertragsstop entstandenen Kaufkraftverlust der vergangenen Jahre vollständig wett zu machen. Aus diesem Grund habe man aber ein konkretes Maßnahmenpaket erarbeitet, mit der Zielsetzung die Entlohnung der Mitarbeiter auch in Zukunft angemessen sicher zu stellen. „Von unserer Seite besteht die maximale Bereitschaft uns gemeinsam mit den Gewerkschaftsvertretern wieder an den Verhandlungstisch zu setzen, um die Zeit bis zur Behandlung des Nachtragshaushaltes im Landtag Ende Juli sinnvoll und vor allem konstruktiv nutzen zu können – dies im Interesse unserer Mitarbeiter“, betont Generaldirektor Steiner.

Das Paket, das die öffentliche Delegation am Dienstag im Detail vorgestellt hat, umfasst im Wesentlichen sechs Maßnahmen. So sollen künftig alle Mitarbeitenden der öffentlichen Verwaltung, unabhängig davon ob sie in Teilzeit oder Vollzeit arbeiten, Essensgutscheine erhalten.

Diese umfassen laut derzeitigem Vorschlag sieben Euro pro Tag für jeden Mitarbeiter, welche die Gutscheine auch kumulieren können. Um die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Dienstes zu steigern, sollen die Gehälter für Berufseinsteiger künftig attraktiver sein. Vor allem geht es darum, dass die Gehaltsverteilung innerhalb eines Arbeitslebens umverteilt werden soll. Zudem soll es in den kommenden drei Jahren auch eine Inflationsanpassung im Umfang von insgesamt 4,1 Prozent geben (1,4 Prozent für die Jahre 2019 und 2020 sowie 1,3 Prozent für das Jahr 2021).

Künftig wolle man noch stärker als bisher das Leistungsgehalt stärken. Ziel sei es die Leistungsprämie zu erhöhen, sodass diese den Umfang eines 14. Monatsgehalt habe.

Veränderungen seien auch bei den Koordinierungszulagen geplant, bei denen künftig die unterschiedlichen Berufsbilder oder Bereiche und die damit verbundene Verantwortung stärker ins Gewicht fallen. Ein weiteres Augenmerk wird auf die Sprachkompetenz gelegt. So sollen künftig jene Mitarbeiter, die eine höhere Sprachkenntnis nachweisen können, als für ihr Berufsbild/Funktionsebene erforderlich, die Zulage erhalten, die für den jeweils erbrachten Sprachnachweis vorgesehen ist.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (49)

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  • franzth007

    Koordinierungszulagen und Leistungsgehalt die meistens e nur bei denen ankommen welche schon genug verdienen und nicht bei den Pflegern, Sozialbetreuern Pflegehelfern usw, welche die wirklich wichtigen Arbeiten machen.

  • leser

    Aber steiner gehaltsgespräche gingen prompt und fux

    • pingoballino1955

      Herr Steiner erklären sie doch mal den Mitarbeitern WARUM es nicht möglich ist den ganzen Inflationsausgleich zu berücksichtigen??????Transparenz bitte! Wie und warum kam ihre Lohnerhöhung zustande,wäre auch mal interessant zu wissen?????

      • asterix

        Stimmt, er soll auch gleich erklären warum sein Gehalt von 170.000 Euro auf 230.000 angehoben wurde. Und dann noch den Sager: Geld alleine ist nicht alles. Der Unterschied liegt darin ob man es hat oder nicht. Von wegen Benefits usw. Essensgutscheine, dass ich nicht lache. Jetzt fehlten nur noch Voucher für die Überstunden. Aber sie selbst haben 50.000 Euro Amtsentschädigung nach der Legislaturperiode bar auf die Kralle bekommen. Auch wenn sie 5 Jahre nur geschlafen haben. Saubande, vor den Wahlen wird herumgesabbert und nach den Wahlen werden wieder die üblichen „Amigos“ bedient. Nächstes Jahr sind Gemeinderatswahlen. Jeder Arbeitnehmer muss geistig umnachtet sein wenn er SVP wählt.

    • meinemeinung

      nicht Fußvolk mit Häuptlinge vergleichen – Gehaltstop wurde eingeführt weil alles Übertrieben zu hoch war für die meisten die in der Öffentliche Betrieben Arbeiten und jetzt wollt ihr wieder dort hin ohne Gegenleistung . Leider machen viele Arbeitnehmer den Laden Öffentliche Arbeit schlecht durch Ihre Inkompetenz und die sind die größten Schreier um mehr Lohn ,die schwarze Schafe müssen hinaus aus den Verhandlungen dann wird das was für die Anderen .

  • stanislaus

    Aber für rund 1000 Ärzte war es möglich 11Mio locker zu machen? Streik sofort

  • batman

    Generaldirektor Alexander Steiner sagt: Es sei gesetzlich nicht möglich, den durch den Vertragsstop entstandenen Kaufkraftverlust der vergangenen Jahre vollständig wett zu machen.

    Wenn das Geld in der eigene Tasche landet, dann ist “ gesetzlich“
    einiges möglich.

  • checker

    Essensgutscheine? Nennen wir sie doch „Lebensmittelmarken“ für Arme. Ich denke, dass immer mehr Südtiroler Arbeitnehmer in der Lage sein werden, durch fortschreitende IT Technologien für ausländische Arbeitgeber zu arbeiten. Dann hat sich die Diskussion erledigt. Arbeitsbörse einrichten und dann wird das Land „huofen“. Habe ich selber bereits oft gemacht. Südtirol ist doch nur ein Land wo reiche Touristen absteigen, man arbeitet doch nicht als Billiglöhner hier. Aber schon toll, wie mit diesen Mitteilungen bis immer nach den Wahlen abgewartet wird.

  • meintag

    „Leistungsgehalt“, Allein bei dem Wort muss ich unweigerlich daran denken welcher Koordinator das entscheidet. Da wird wiederum der gleiche Mitarbeiter beglückt und Andere die nicht in das Bild des „Gebenden“ passen aber ihre Arbeit gleich wenn nicht besser machen sollen weiterhin das Ende des Rattenschwanzes sein.

  • stanislaus

    Gebt den Angestellten ein ordentliches Gehalt und sie sorgen selbst für ihre Verpflegung. Mit Essensgutscheinenen will man doch nur indirekt die Gastwirte fördern. Es braucht endlich gerechte Löhne für jene öffentlichen Angestellten, die an der Basis die Leistungen erbringen…

  • unglaublich

    Diese VOLKSpartei hat schon lange das Ziel Vermögen von UNTEN nach OBEN zu verschieben. Kompatscher hat kein Problem damit den Führungspersonen unglaubliche Gehaltserhöhungen zu geben, er baut das Technologiezentrum weiter aus, und gründet neue Studierichtungen. Und das mit dem Geld der Arbiter und Angestellten.
    Nur komisch, dass Arbeiter/Angestellte trotzdem SVP wählen.

  • kurt

    Geld ist nicht alles sagt der Herr Steiner ,eines hat er aber vergessen ,nämlich den Unterschied ob man es hat oder nicht!!!!!!
    Auf seinem Niveau ist es sicherlich so das man über das Geld nicht redet,sondern man hat es !!
    Das der Herr Landeshauptmann nur mit Leuten auf einem gewissen Niveau kommuniziert weiß man mittlerweile auch ,vorzugsweise mit den Lobbys !!!!! ,insofern vor den Wahlen den Populismus anderer zu kritisieren obwohl man selber gleich den Populisten spielt wie alle anderen um dann nach den Wahlen nichts mehr wissen zu wollen ,deswegen wird er auch von der direkten Demokratie nichts mehr wissen wollen.
    Ich habe vor einiger Zeit den Herrn Steiner kennen und viel mehr schätzen gelernt und kann fast nicht glauben das man sich Kraft eines solchen Amtes so ändern kann !!!!.

    • meintag

      Herr Steiner ist genauso in die Verhandlung gegangen wie es seine Vorgänger machten. Er hatte Vorgaben der Politik und musste diese einhalten. Er hat bei der Verhandlung kleine Spielräume und Ausweichpraktiken im Gebäck. Was die Politik jeden Tag macht wird hier auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen. Eigentlich erbärmlicher Stil aber so funktioniert die Materie Geldvernichtung.

  • kira2000

    Essensgutscheine – dass ich nicht lache! Leistungsprämie – wer kriegt den größten Brocken davon? Richtig – immer dieselben! Und ja, Herr Steiner, mit voller Tasche hat man leicht reden – so weit ich mich erinnere, wurde Ihr Gehalt ganz schön aufgestockt – da wurde die Inflation hundertmal ausgeglichen – ohne Problem, Geld spielt keine Rolle….

    • pingoballino1955

      Man muss nur den LH als Freund haben,dann passt das mit dem Geld!!!! Und wie das passt!!!! Das FUSSVOLK ist uninteressant,das soll brav die Steuern für diese Schmarotzer zahlen und still sein! Und das nennt sich Südtiroler Volks???????Partei??????

  • postfackisch

    Wenn die Svp kohärente Arbeitnehmervertreter hätten, würden die nicht von Ihrem Amt zurücktreten, sondern mit Parteiaustritt drohen und für die Arbeitnehmer und ihre eigene Überzeugung eintreten.
    Und das Druckmittel wäre riesig, denn dann Goodbye Mehrheit im Landtag. Dann kann sich die Svp noch einen Koalitionspartner suchen.
    Aber bei unseren Arbeitnehmervertretern ist dies wohl nicht zu erwarten, die treten lieber vorher von Ihren Ämtern zurück und garantieren sich einen Listenplatz bei der nächsten Wahl.

    • pingoballino1955

      Die wissen warum sie zurückgetreten sind,sie sind vor der Verantwortung geflohen,weil sie wussten dass sie sonst aufs Dach bekommen,es beweist sich ja jetzt!!! Aber weiter abkassieren schon!!! Ich würde mich schämen!!!

      • postfackisch

        Also ich finde ein Abgeordneter sollte schon auch gut verdienen. Das immer nur als Abkassiererei abzustempeln ist meines Erachtens nicht korrekt.
        Aber ein Abgeordneter sollte auch für das, wofür er steht, einstehen. Und nicht sich so billig aus der Verantwortung stehlen, wie die Arbeitnehmervertreter der Svp.

        • meintag

          Da es in Südtirol zwar viel Arbeitnehmer gibt aber die Mehrheit aus dem bäuerlichen Umfeld kommen haben Sie es immer noch nicht geschnallt dass, wie es der Rentner Theiner erst kürzlich erwähnte, die SVP zu bauernlastig ist. Da wo un Ö eine SPÖ und in D eine SPD sich die Stimmen beim arbeitenden Volk sucht, heisst es hier Sammelpartei aber der Grossteil deren Wähler ist entweder strohdumm oder einfach tu stollerhoft um es zu kapieren.
          Es wäre höchste Zeit hier für Abhilfe zu sorgen und nicht nur aus Protest die Lega zu wählen wie vergangenes WE in vielen Dörfern passiert ist. Dann könnte auch ein Parteiobmann Achammer seine Lügen selber zum Frühstück essen.

  • bzb

    Ich bin dafür, dass Herr Steiner seine Gehalt auf 1.500,00 € reduziert.
    Wie er so schön sagte „Geld ist nicht alles“ und weiter „Wir sind alle im gleichen Boot“

  • silverdarkline

    Einfache Rechnung…woher soll das Land das Geld nehmen? Solange der größte Teil des Landeshaushaltes der Landwirtschaft hinten rein geschoben wird, gibt es für die anderen Bereiche kein Geld, ganz einfach. Keine Ärzte, kein Pflegepersonal, keine Kindergärtner/-innen, Abteilungen in KH werden geschlossen, für die öffentlichen Bediensteten bleibt natürlich auch nix übrig. Aufwachen Leute! Aber solange ihr weiterhin die Bauernpartei wählt…bitte, dies ist die Rechnung.

    • andreas

      Haushaltsplan 2018:
      Gesundheit 1.266 Millionen
      Personalkosten Land 1.135 Millionen
      Soziales 492 Millionen
      Landwirtschaft 64,3 Millionen Euro

      Na ja, aber ein Sinnbild unserer Zeit, jeder Depp behauptet mal etwas, auch wenn er nicht die leiseste Ahnung davon hat.

      https://www.suedtirolnews.it/politik/2018-suedtirol-verfuegt-ueber-fuenf-milliarden-euro

      • silverdarkline

        „Na ja, aber ein Sinnbild unserer Zeit, jeder Depp behauptet mal etwas, auch wenn er nicht die leiseste Ahnung davon hat“. Welch wahre Worte!

        • silverdarkline

          Da haben Sie wohl eine Kleinigkeit vergessen, mein Lieber. Vielleicht kommen Sie ja selber drauf oder haben wir auch einen landw. Betrieb zu Hause?

          • andreas

            Ich habe keinen landwirtschftlichen Betrieb und ich kann das Gejammere der Obstbauern nicht ausstehen, aber noch mehr nerven Leute, welche etwas behaupten, ohne auch nur die leiseste Ahnung davon zu haben.

        • andreas

          Hast du Schwierigkeiten Zahlen zu lesen?
          Bei Fielmann bekommst du günstig eine Brille, da du dir eine andere wohl nicht leisten kannst, da du ja offensichtlich nicht zu den Privilegierten gehörst.

          • meintag

            Die Schwierigkeiten anscheinend hast Du, wenn du glaubst dass für die Landwirtschaft nur knapp 65 Mill. vorgesehen sind. Die versteckten Zuwendungen vom Landeshaushalt sind erheblich Grösser. Übrigens auch der Landwirt geht mitsamt seiner Familie zu Lasten der Sanität.

          • silverdarkline

            Wir kennen uns nicht, also bitte kein „Du“. Wer sich einbildet, allwissend zu sein, müsste die normalen Umgangsregeln eigentlich kennen. Und nein, meine Augen funktionieren glücklicherweise sehr gut, habe auch Zahlen lesen gelernt in der Schule. Was Sie anscheinend nicht verstehen ist, dass eine gewisse Sparte sich mit Händen und Füßen wehrt, Steuern zu bezahlen, auch diese „Kleinigkeit“ sollte man berücksichtigen, wenn man hirnlos mit Zahlen um sich wirft. Also bitte, bitte, bitte, mit viel Sahne oben drauf: Machen Sie eine neue Rechnung, dann können wir weiter diskutieren, wer was wie viel wann und wo bekommt.

          • andreas

            @meintag
            Werd konkret statt hier irgendwelche Gerüchte in die Welt zu setzen.
            Mir wäre es z.B. auch komplett egal, wenn sie die Bergbauern mit zusätzlich 50 oder 100 Millionen unterstützen, da die sich größtenteils wirklich schwer tun bzw. hart arbeiten müssen.
            Und wenn neidisch bist, kaufst dir eine Kuh und eine Sau, mach dich selbständig und du kannst die Umsummen an Beiträgen ebenfalls kassieren…..

          • andreas

            @silverdarkline
            Es gibt ein Für und ein Wider zum niedrigen Steuersatz der Bauern.
            Dasselbe gilt bei der Lohnerhöhung der Angestellten des Landes.

            Welchen Sinn macht es also großartig daher zu schwadronieren und so zu tun als hätte man die Lösung, wenn man keine Ahnung vom Thema hat?
            Leute mit Hintergrundwissen, was du anscheinend vermitteln möchtest, dass du welches hast, äußern sich grundsätzlich nicht so pauschal wie du bzw. belegen sie ihre Aussagen.

      • meintag

        @Andreas
        Dir ist schon bewusst dass ich deine Zahlen hergenommen habe. Anscheinend hast du Brillen nötig da du deine eigenen Angaben nicht mehr weisst
        @ silversarkline
        Wie DU siehst hat sich mein Eintrag auf Andreas bezogen. Wenn DU dich mit dem DU Online schwer tust schreib einen Leserbrief dort kann man nach alter Schule auf ein Sie warten.

        Im Gesamten hat es den Anschein dass euch Beiden hier um Forum Zuviel Raum gegeben wird.

  • ostern

    Für ihm war eine SUPER-ERHÖHUNG seines Gehaltes möglich als
    er diesen Posten übernahm. Ein BRAVO unseren Politiker!!!

  • wisoiundnetderfranz

    Achtung! Provokation!
    Essensgutscheine sind eine einfache Möglichkeit, den Lohn aufzubessern!

    Warum sollten überhaupt Essensgutscheine ausgeteilt werden?
    Essen ist ein Grundbedürfnis, unabhängig davon, ob jemand zuhause bleibt, in einem privaten Betrieb oder bei Land/Gemeinde/… arbeitet!

    • andreas

      Ich gehe mal davon aus, dass sich damit Abgaben und Steuern sparen lassen und sie deshalb angewendet werden.
      Auch habe ich schon öfters Leute mit denen beim Interspar zahlen gesehen.

      Die, welche sich hier aufregen, sind halt die üblichen Genies.
      7 Euro am Tag sind immerhin 140 Euro im Monat.

      • asterix

        Ich gehe eher davon aus dass damit die Südtiroler Gastronomie und der Handel bevorzugt werden sollen. Und die üblichen Genies hier sind der Meinung dass ihre Arbeit in gültiger Währung zu entgelten ist. Die Damen und Herren Politiker wollen als Aufwandsentschädigung ja auch nicht einen Sack Kartoffel oder eine Kiste Äpfel bekommen.

        • andreas

          Es ist ein geldwerter Vorteil für den Arbeitnehmer, welcher den Arbeitgeber weniger kostet und wenn damit auch noch die Südtiroler Wirtschaft gefördert wird, um so besser.

          Essen oder einkaufen muss jeder und würde das Land dies Netto den Angestellten auszahlen, würde es den Steuerzahler, also auch dich, wohl ca. das Doppelte kosten.

          Und wenn ein Südtiroler etwas dagegen hat, wenn das Land Südtirol mit einer Maßnahme Geld spart und gleichzeitig die Südtiroler Wirtschaft fördert, mit kaum einem Nachteil für den Leistungsempfänger, ist das etwas eigenartig.
          So weit geht meine Solidarität jedenfalls nicht, als dass mich die Rentenansprüche der Landesangestellten großartig interessieren würden.

          • asterix

            Wir wollen keine Gutscheine. Wir wollen in gültiger Währung bezahlt werden. Diese Lohnerhöhungen müssen in den Grundgehalt einfließen. Sonst sind sie nicht pensionierbar uns man schaut am Ende eines Arbeitslebens blöd aus der Wäsche. Ganz einfach, oder sonst soll mit ALLEN gleich verfahren werden. Auch mit den Politikern. Gutscheine oder Kartoffelsäcke für alle.

  • nursingup

    Nursing Up hat den Verhandlungstisch nicht wie die restlichen Organisationen verlassen. Auch Nursing Up fordert mehr Lohn, doch war der Abgang mit uns nicht abgesprochen.
    Wir haben die etwas mehr als halbe Stunde Zeit erfolgreich genützt, um auf die Notwendigkeit eines eigenen Vertrages für Krankenpfleger und die restlichen 22 Sanitären Berufe wie Hebammen, Physio- Ergotherapeuten, Röntgentechniker, Logopäden usw. hinzuweisen, für die Angebote wie Heimarbeit oder flexibler Diensteintritt nicht umsetzbar sind.
    Kommentar am Rande: mit Essensgutscheinen wird einem vorgeschrieben, wo man was zu essen hat. Freiheit und Flexibilität sehen anders aus!!!

  • silverdarkline

    @Andreas
    Nein, es gibt KEINE Rechtfertigung für einen niedrigen, um nicht zu sagen lächerlichen Steuersatz der Bauern. Wenn ich mich ungeniert aus dem Steuertopf bediene, habe ich gefälligst auch meinen eigenen Beitrag dazu zu leisten. Punkt!
    „Daher schwadronieren“ ist Ihr Gebiet. Denn „Sie“ lesen nicht oder wollen es nicht verstehen, oder Sie sind einfach zu einfältig es zu verstehen, was ich schreibe. Irgendwann kommt halt jeder mal an seine geistigen Grenzen, nicht wahr? Schon interessant wie sich die strammen Parteisoldaten echauffieren, wenn sich das gemeine Volk erdreistet auf die Straße zu gehen, da doch Einiges im Argen liegt in unserem Land. Werden Sie sich auch dermaßen ins Zeug legen wenn nächste Woche unsere Landwirte gegen Meister Isegrim protestieren und ihre lächerlichen, geistig total umnachteten Forderungen zum x-ten Male von sich geben?

    • andreas

      Dass eine höhere Steuerbelastung der Bauern sich auf die Endpreise von Lebensmittel auswirkt, leuchtet dir ein?
      Dass der Südtiroler Obstbauer mit 300.000 Euro versteuerbarem Einkommen unverhältnismäßig von dieser Regelung profitiert, ist klar, grundsätzlich ist es aber richtig, den Preis von Lebensmittel niedrig zu halten.

      Jedes Land sollte autark bei der Produktion von Grundnahrungsmittel sein und wenn die Weltmarktpreise nur mit niedrigen Steuern, Subventionen und Schutzzöllen erzielt werden können, dann ist es richtig, gut, nicht immer, so zu agieren.
      Dass manche überdurchschnittlich davon profitieren, ist zwar nicht ganz fair, aber Steuern rauf, um den Schreiner Recht zu geben, ist auch keine Lösung.

      • silverdarkline

        Blödsinn! Der Einfluss unserer Bauern auf den Lebensmittelmarkt ist mehr als nur zu vernachlässigen. Ohne die „Lebensmittel“ unserer Bauern wird niemand verhungern. Oder soll ich den ganzen Tag Milch saufen, deren jetzt schon überteuerten Käse und die vergifteten Äpfel fressen?? Etwas anderes zu produzieren sind sie doch nicht mehr imstande. Aber fleißig absahnen und sich von den Steuergeldern bedienen. Gegenvorschlag: Ich bekommen den Bauern-Steuersatz, den Bauern überlasse ich gerne meinen.

      • ostern

        @andreas
        und was machen da die restlichen Bauern in Italien und im Ausland?
        Siehst wohl ueber deinen eigenen Tellerrand nicht hinaus.
        Wieso kann Gemüse und Obst von denen billiger sein als unseres?
        Auch diese müssen sich an die europäischen Normen halten wie
        unsere lieben Bauern in Südtirol. Das nenne ich „Innzucht-denken“
        und meinen dass nur wir das Beste vom Besten produzieren können.
        Frag mal die ital. Bauern oder österreichischen Bauern wie es mit
        den finanziellen Unterstützungen aussieht. Da wirst du staunen wie
        gut es den südtiroler Bauern geht. Kaum Steuern zahlen und viel an
        Beiträgen kassieren. Bitte überlegen bevor man etwas schreibt!

        • andreas

          Dass ein kleinstrukturierter Betrieb mit den Großen bei den Preisen nicht mithalten kann, sollte eigentlich einleuchten.
          Warum um alles in der Welt bist du nicht still, wenn schon keine Ahnung von Betriebswirtschaft hast.

          Werden in der Innzucht eigentlich Forellen gezüchtet? 🙂

          • meintag

            Dass unsere landwirtschaftlichen Produkte nur bei uns teuer im Regal stehen ist aber schon bekannt. Im Ausland müssen Sie sich den anderen Preisen anpassen um dass Sie überhaupt gekauft werden.

  • ralf

    (ein Gemeinde Angestellter)

    Ist diese Diskussion, wer mehr oder weniger arbeitet, Privatwirtschaft oder öffent. Sektor nicht langsam etwas müßig ?
    Ich habe 25 Jahre lang in der Privatschaft gearbeitet und nun ein paar Jahre im öffentlichen Sektor. Es gab auf beiden Seiten Leute, die mehr und auch weniger leisteten.

    Aber ich bin immer wieder beeindruckt vom Fleiß und Einsatz der Beamten. Auch ich war früher immer der Meinung: „ja diese Beamten, alles nur Sesselwärmer“
    Aber wie gesagt Respekt für den Einsatz, die Geduld mit dem Bürger und Vorgesetzen, den Weiterbildungswillen und vieles mehr.
    Ich bin der Meinung, wenn Arbeitgeber das wissen würden, würden sie viele vom öffentlichen Sektor abwerben und sich glücklich schätzen solche tolle Mitarbeiter zu finden.

    Und sollte es nicht eigentlich normal sein, dass man von einem Vollzeitjob halbwegs leben kann. ??!! Egal in welchem Sektor….

  • ralf

    Die Aussage, dass den Verhandlungstisch verlassen keine Art und Weise sei von diesen zwei Herrschaften zu hören ist schon fast ein Kompliment…..

    Vielleicht einfach mal in sich gehen und über die eigene Art und Weise nachdenken, danke !

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