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„Es werden immer mehr“

Sven Knoll

Durch die Integration der Ausländer in die italienische Sprachgruppe würden die Städte in Südtirol italienisch, befürchtet die STF.

„Es werden immer mehr!“ Eine Anfrage der Süd-Tiroler Freiheit hat ergeben: In den letzten fünf Jahren hat es in Süd-Tirol 10.793 Staatsbürgerschaftsverleihungen an Ausländern gegeben.
Die Süd-Tiroler Freiheit betrachtet dies als „Bedrohung für die deutsch- und ladinischsprachige Volksgruppe in Südtirol, zumal sich die meisten Ausländer in die italienische Sprachgruppe eingliedern“.
Auch der Proporz – die wichtigste Säule der Autonomie – werde somit langsam, aber sicher ausgehöhlt.

Eine überwiegende Integration der Ausländer in die italienische Sprachgruppe werde langfristig den Proporz in Südtirol verändern, da – wenn es künftig so weiter geht – der prozentuale Anteil deutscher Südtiroler stetig abnimmt. Daher sei es unabdingbar dafür zu sorgen, dass Ausländer auch die deutsche Sprache erlernen, so Sven Knoll von der STF.

Außerdem ließen sich die meisten Ausländer in Städten wie Bozen oder Meran nieder. Sollte diese Entwicklung so weiter gehen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Städte, in denen Ausländer hauptsächlich leben, mehrheitlich italienisch werden.

Abschließend warnt die Süd-Tiroler Freiheit: „Die Ausländer von heute sind die Italiener von morgen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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