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„Kein Mehrbetrag“

Foto: OskarDaRiz

Die Volksbank widerspricht der Verbraucherzentrale Südtirol in Bezug auf die Verordnung des Landesgerichts Bozen.

Die Volksbank hat am Montag auf die Aussendung der Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) reagiert, in der es um das Urteil des Landesgerichts Bozen in Bezug auf Auszahlung des Aktienpreises ging.

In der Aussendung heißt es:

„Der Betrag, der in der Verordnung des Landesgerichts Bozen festgesetzt wurde, versteht sich keinesfalls als zusätzliche oder Differenz-Zahlung, sondern ist mit dem Preis von 12,10 Euro gleichzusetzen. Diese Position der Volksbank steht im Kontrast zur Darstellung der Verbraucherzentrale. Die Bank weist den Vorwurf eines ‚unrechtmäßigen Verhaltens‘ aufs Schärfste zurück.

Im Wesentlichen ordnet der Richter die Bank an, eine Zahlung zu leisten, sodass die Aktionäre für jene Aktien – für die sie den Preis angefochten haben und die nicht im Zuge des Bezugs- und Vorkaufsrechtes von anderen Aktionären zum Preis von 12,10 Euro erworben wurden – einen Preis von 12,10 Euro/Aktie erhalten. Dieser Preis entspricht dem Auszahlungspreis, der vom Verwaltungsrat der Bank festgesetzt wurde.

Es ist zu beachten, dass die Aktien der 88 Aktionäre, die nicht bereits im Zuge des Bezugs-und Vorkaufsangebotes gekauft wurden (zwei Drittel), von der Bank im Hinblick auf das anhängige Verfahren zur endgültigen Bestimmung ihres Anteilswertes nicht angekauft werden konnten.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass der Rückkauf eigener Aktien und damit die Reduzierung der Eigenmittel der vorherigen Genehmigung der Aufsichtsbehörde bedarf, wie auch vor Gericht bestätigt wird.

Die Bank weist darauf hin, dass der in der Verordnung festgelegte Betrag keineswegs die Zahlung eines ,Mehrbetrags‘ bedeutet, sondern im Wesentlichen einem Preis von 12,10 Euro/Aktie entspricht. Die Bank behält sich weitere (auch rechtliche) Schritte vor.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • nadine06

    Ich verstehe nicht , was die Richter entschieden haben und was rechtmäßig ist , aber :
    Fakt ist : Die Aktie wurde uns Kunden zuletzt um 19,50 Euro je Aktie verkauft . Wir hatten Vertrauen zu unserer Volksbank , wo wir seit vielen Jahren Kunden waren , daß diese Geldanlage sicher wäre , weil es eben Volksbank Aktien waren. Wurden aber eines Besseren belehrt . Die Aktie hat heute einen Wert von 11,90 Euro , ist praktisch nicht verkäuflich und wieviel % Verlust jeder Aktionär zur Zeit hat , kann jeder selbst ausrechnen .

  • kurt

    Ich würde sagen es lebe das Vertrauen das man den Banken gegenüber haben kann es sind nämlich alles die gleichen!!!.

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