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Stein drüber

Die Kassation beendet mit ihrer Urteilsbegründung zur Causa Stein an Stein II (mit dem rechtskräftigen Freispruch für alle vier Angeklagten) ein brisantes Kapitel der Südtiroler Rechtsgeschichte.

von Thomas Vikoler

Der Energieskandal, der Südtirol erschütterte, hat nun, zumindest in strafrechtlicher Hinsicht ein Ende gefunden. Es gab große Prozesse am Landesgericht (zum sogenannten SEL-Skandal über die manipulierte Vergabe von Strom-Konzessionen mit Haftstrafen für Ex-Landesrat Michl Laimer und den früheren SEL-Direktor Maximilian Rainer) und die zweigeteilte Affäre Stein an Stein. Die erste Tranche zum Nicht-Kauf des Kraftwerks Mittewald durch die SEL endete mit rechtskräftigen Schulsprüchen auf Bewährung für die damaligen SEL-Verwalter Klaus Stocker und Franz Pircher und einer Verjährung für Maximilian Rainer, der in Urteilen als okkulter Gesellschaft der Firma Stein an Stein Italia bezeichnet wurde.

Das Verfahren Stein an Stein II ging es um einen möglichen Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit der Verlängerung und Ausweitung der Kassation für das Kraftwerk Mittewald und eine Unterschutzstellung des oberen Eisacklaufs. Von den vier Angeklagten wurden in der ersten Instanz zwei verurteilt (Laimer und Rainer erhielten im Juli 2016 jeweils ein Jahr und acht Monate Haft), zwei freigesprochen (Stocker und Pircher).

Am 14. Juli vergangenes Jahr erklärte das Oberlandesgericht Bozen alle vier für unschuldig. Die Kassation hat die Freisprüche am 14. Juni dieses Jahres bestätigt.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • annamaria

    Super jetzt werden diese Herren, die unschuldig ??? sind, noch eine ordentliche Entschädigung bekommen, weil sie ihre Strafe mit etwas Arbeit abgeleistet haben. Vielleicht sieht man Laimer bei den nächsten Wahlen ja wieder!!

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