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Gerettete Höhlenforscher

Die Bergrettung St. Vigil in Enneberg hat acht internationale Höhlenforscher auf 2.900 Metern gerettet, die von den Schneemassen überrascht worden waren. Sie wurden sicher ins Tal gebracht. 

Spektakuläre Rettungsaktion im Gadertal:

Ein internationales Team von 8 Höhlenforschern (5 Italiener, 2 Saudis, 1 Australier) startete am Mittwoch, den 24. Oktober 2018, um einige Höhlen im Fanesgebiet Gadertal zu erkunden.

Das Basislager mit 6 Zelten wurde auf einer Höhe von ca. 2.900 Metern zwischen den Gipfeln Conturines und Lavarella errichtet.

Eingeschneite Höhlenforscher (Fotos: Bergrettung CNSAS Sankt Vigil in Enneberg)

Aufgrund der starken Schneefälle mussten das Team Sonntag Mittag Hilfe rufen.

Die Mannschaft der Bergrettung Sankt Vigil in Enneberg hielt es angesichts der ungünstigen Wetterbedingungen (starker Wind in der Höhe und ausgeprägte Lawinengefahr) zunächst nicht für angebracht, eine Mannschaft zum Camp zu schicken.

Erst um 04.00 Uhr in der Nacht auf Montag war es möglich, das Rettungsteam zu entsenden.

Im Basislager angekommen, stellten die Retter den Höhlenforschern die für den Abstieg geeignete Ausrüstung und Schneeschuhe zur Verfügung. Die Rettungsaktionen endeten am heutigen Montag um 11.00 Uhr mit der glücklicherweise unversehrten Rückkehr aller Teammitglieder.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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