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Schafe von Hunden gerissen

Anfang des Monats wurden oberhalb von Schlanders zahlreiche tote Schafe aufgefunden. Eine DNA-Analyse zeigt nun, dass nicht der Wolf sondern Hunde die Schafe gerissen haben. 

Auf Zerminig, einem aufgelassenen Hof am Eingang des Schlandrauntales oberhalb von Schlanders, wurden Anfang dieses Monats zahlreiche Schafkadaver aufgefunden. Dabei wiesen einige dieser Tiere Bisswunden im Halsbereich auf. Die Experten, die vor Ort die Erhebungen durchführten, vermuteten Hunde als mögliche Verursacher, da die gerissenen Tiere kaum „genutzt“, also angefressen waren.

Ein Großteil der Tiere kam durch einen Absturz zu Tode oder wurde zu Tode gehetzt, berichtet das Amt für Jagd und Fischerei.

Da man jedoch den Wolf nicht hundertprozentig ausschließen konnte, wurden einige DNA-Proben gesammelt und zur Untersuchung weitergeleitet, ein Kadaver wurde zur Untersuchung ins Institut für Tierseuchenbekämpfung nach Bozen gebracht. Zudem wurden im Gebiet einige Fotofallen montiert, deren Auswertung jedoch nichts ergab.

Nun liegen die Ergebnisse der Untersuchung vor: Die DNA-Proben bestätigen Hunde als Verursacher des Verendens der 25 Schafe.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (11)

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  • robby

    Und warum werden die DNA Proben nicht mit denen der Hunden der Höfe in der Umgebung verglichen? Weil das nicht gewollt ist?

  • franzbach

    Wann werden endlich die Regeln für Hundehalter gestrafft?
    Und vor allem: Warum wir bezüglich Leine und Maulkorb nur so lapidar kontrolliert?
    Wo sind den da die ach so superschlauen „Passo del Celo- Beamten“ und die Lokalcherifs???

  • huwe

    Wenn es um Kontrollen geht, ist niemand zuständig.
    Unser Land ist diesbezüglich fast gleich zu stellen, mit den Südlichen Provinzen.
    Keiner sieht nichts, hört nichts und weiß nichts, so wie in den Maffiastädten.
    Übrigen Arbeit ist lästig bringt Ärger, und mann verdient nicht mehr als sonst.

  • drago

    25 Schafe tot. Von Hunden verursacht. Ach ja, wieviele hatten doch noch die ganzen Wolfsrudel im Lande gerissen (abzüglich derer, die von Hunden gerissen wurden, aber von der Zeitung den Wölfen angehängt).
    Übrigens äußerst interessant, wie über den Wolfskongress in Bozen berichtet wurde. Dolomiten und Alto Adige stehen sich praktisch diametral gegenüber, obwohl sie über den gleichen Kongress berichten.
    Aber wenn man Journalisten so reden hört, berichten sie immer nur und machen keine Meinung. Wer’s glaubt, wird selig und wer’s nicht glaubt, kommt auch in den Himmel.

  • franz

    Wer’s glaubt, wird selig und wer’s nicht glaubt, kommt auch in den Himmel.
    Vielleicht war es doch der Wolf.
    typisch alles schönreden herunterspielen und Lügen.
    Leider gab es wohl ein paar Schafe ( Bauern ) die bei der letzten Landtagswahl trotz Wolf & Bär diesen SVP Genossen ihre Stimme gegeben haben.
    Schon einmal war es zuerst der Hund später aber doch der Wolf.
    Am frühen Morgen des 7. April – es war ein Freitag – wurden in Unsere Liebe Frau im Walde fünf Schafe des Moarhof-Bauern grausam zugerichtet aufgefunden
    Die DNA- Analyse ergab damals: der Schafsriss ging auf das Konto eines Hundes.
    Der ursprüngliche Verdacht, dass möglicherweise das am Deutschnonsberg umgehende Wolfspaar für die Schafsattacke verantwortlich sein könnte, wurde somit enthärtet.[..]
    “Doch nun stellt sich heraus: der zweite Angriff auf die fünf Moarhof-Schafe geht diesmal auf das Konto eines oder mehrerer Wölfe.“[…]
    https://www.tageszeitung.it/2017/04/29/es-war-der-wolf/
    “Dazu kommt die Frage, ob der Moarhof-Bauer nun überhaupt eine Entschädigung für die gerissenen Schafe erhält.“
    Recht auf Entschädigung gerissener Tiere hat nur jemand, der sein Vieh nachweislich ausreichend schützt.
    LR Schuler: “Es handelt sich dabei um öffentliche Gelder und laut EU -Grundsatz muss erst alles unternommen werden um Schäden zu vermeiden“ so LR-Schuler [..]
    ( “Dolomitenausgabe“ vom 26/27 08.2017 )
    “ Auch bei die von LR Schuler Landesrätin Stocker und LH Kompatscher untergebrachten Immigranten handelt es sich um öffentlichen Geldern.( ca. 20.000.000 € / Jahr )
    ( 90 % Clandestini laut Innenministerium 2018 ) Inklusive Kriminelle Delinquenten Dealer die in Bozen Bahnhofspark Drogen verkaufen Bürger ausrauben Polizeiund Carabinieri attackieren.
    Sowie Vergewaltiger und Mörder die in Gruppen junge Frauen mit Drogenfügig machen, vergewaltigen und anschließend umbringen. ( Macerata – Rom San Lorenzo oder Freiburg BRD. usw.

    • drago

      Es ist bewunderswert, wie der Herr Franz es schafft, jedes Thema auf die „clandestinti“ umzuleiten. Meine Hochachtung.

    • ahaa

      franz
      Ich habe Respekt vor deinem Wissen.Alles ist mir nicht bekannt was du schreibst, aber manche.Deine Kommentare zeigen oft die Realitàt.Leider muss ich dir sagen das diese nur wenige interessiert.Menschen werden bewusst desinteressiert gemacht.Schon lange.Bis sie nicht hungern denken sie nicht.

  • franz

    Apropos Schafe.
    Wie bereits zum Thema “ Südtirol hat gewählt – ltw18-ticker“ geschrieben.
    https://www.tageszeitung.it/2018/10/21/ltw18-ticker/#comment-388945
    Eine weiterer Beweis, dass es Immer noch Schafe gibt die SVP wählen.
    und einige Gemeinden von den SVP- Freunden übern Tisch ziehen lassen und fleißig Sel- Aktien kaufen, trotz drohenden Verlusten.

    “27 Gemeinden wollen keine neuen Alperia-Aktien “
    Das Land hat diese Woche acht Prozent der Alperia-Anteile an die Gemeindebeteiligungsgesellschaft Selfin verkauft. 27 Südtiroler Gemeinden wollen sich dennoch nicht stärker an der Landesenergiegesellschaft beteiligen.
    Immerhin ein Viertel der Südtiroler Gemeinden haben sich gegen den Ankauf weiterer Alperia-Aktien ausgesprochen. Laut Gemeindenverbandspräsident Andreas Schatzer lehnten 27 Gemeinden das Angebot ab, sich stärker an der Landesenergiegesellschaft zu beteiligen.
    Die Namen dieser Gemeinden, gab der Gemeindenverband nicht bekannt.
    Interesse bei übrigen Gemeinden dafür stärker
    Dass die Nachfrage nicht überall bestehe, sei zwar schade, sagte Gemeindenverbandspräsident Andreas Schatzer, „doch die Gemeinden müssen sorgsam mit ihrem Geld umgehen und Prioritäten setzen.“ Dafür griffen jedoch andere Gemeinden kräftiger zu. So kauften beispielsweise Vahrn, Franzensfeste, Ratschings und auch das Sarntal doppelt so viele Aktien, wie ihnen eigentlich zugestanden hätten.
    Die Selfin hält nun 11,6 Prozent an der Alperia. Gemeinsam mit den Anteilen der Gemeinden Bozen und Meran kommen die Gemeinden auf 53 Prozent. Schatzer erhofft sich deshalb künftig mehr Mitsprache für die Gemeinden innerhalb von Südtirols Landesenergiegesellschaft.
    Land wollte größeres Aktien-Paket abgeben
    https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2018/10/tag-Alperia-Strom-6ec79309-d0fa-4825-8a43-0da7693d272e.html
    “Die Namen dieser Gemeinden, gab der Gemeindenverband nicht bekannt.“ […]

    • franz

      “ 27 Gemeinden wollen keine neuen Alperia-Aktien “
      Eine dieser Gemeinden ist die Gemeinde Lana .
      Grundlage für die ablehnende Haltung der Mehrheit des Gemeinderates von Lana war ein Rechtsgutachten, das die Gemeinde Lana bei der Rechtsanwaltskanzlei Brugger & Partner aus Bozen in Auftrag gegeben hatte.
      https://www.salto.bz/de/article/02022018/gestoerter-stromfrieden
      Rechtsanwaltskanzlei Brugger & Partner kamen wohl zum Ergebnis, dass die Übernehme der Wasserkraftwerke aufgrund des Klimawandels bzw. der Trockenperioden kein gutes Geschäft war.
      Alperia beschließt das erste Halbjahr mit einem Verlust von rund 4 Millionen Euro – weil es in Südtirol zu wenig geregnet hat.
      https://www.tageszeitung.it/2017/09/27/der-alperia-verlust/
      Dass Alperia Verluste schreibt hat mehrere Gründe, abgesehen von zu vielen Direktoren – Generalverwalter die Alperia einen Haufen Geld kosten ( Enel -Großwasserkraftwerke -in Südtirol wurden von einen Direktor geleitet. )
      Wesentlich schlimmer ist natürlich der Klimawandel der Alperia vermutlich in nächster Zeit in den nächsten Jahren noch wesentlich zum Schwitzen bringen dürfte:
      Weniger Niederschläge fortschreitender Gletscherschwund, um das festzustellen dazu braucht es keinen Wissenschaftler. Noch vor kurzen reichten die Gletscher oberhalb der Stauseen Grünsee oder Arzer-Stausee bis zu den Stauseen heut ist davon nichts mehr zu sehen oder nicht mehr viel zu sehen.

  • ahaa

    Hatte ich nicht geschrieben das es Hunderisse sind!95 Porzent von allen!Ein Wolf reisst beim Hals!Ein Hund meistens hinten.Kein einzelner Wolf reisst mehrere Schafe!Das ist Spieltriebverhalten von Hunden.Oft auch die von Jàgern,wenn die Hunde durchgehen um zu treiben!Selbst erlebt!

  • ahaa

    Und Gestern wieder in Amaten.2 Jagdhunde sind durch und treiben das Vieh durch den Wald.Viele konnten es hòren.Bravo!

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