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Südtirol im Spiegel

Das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet über den Streit zwischen Italien und Österreich über den Doppelpass für Südtiroler.

Ein Südtirol-Thema ist am Wochenende der Aufmacher der Online-Ausgabe der Hamburger Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“.

Es in dem Artikel um den Streit zwischen Italien und Österreich über den Doppelpass für Südtiroler.

Im Bericht heißt es unter anderem:

„Das italienische Außenministerium hat verärgert auf Pläne der Regierung in Wien reagiert, Mitgliedern der deutschsprachigen Mehrheit in der italienischen Provinz Südtirol die österreichische Staatsbürgerschaft zuzuerkennen. Die Regierung in Rom habe von entsprechenden Plänen Österreichs erfahren, erklärte das römische Ministerium am Freitagabend. Demnach bereite eine Regierungskommission in Wien ein Gesetz für eine doppelte Staatsbürgerschaft der Südtiroler vor.

Der Streit ist bemerkenswert, da die konservativ-rechte Regierung Österreichs und die ebenfalls rechtspopulistische Regierung Italiens in vielen Fragen übereinstimmen – insbesondere beim Umgang mit Flüchtlingen. Der Staatsangehörigkeitsstreit über Südtirol hat jedoch das Potenzial, für erheblichen Ärger zwischen beiden Ländern zu sorgen.

Dabei ist das Vorhaben der Österreicher nicht einmal neu: Schon Ende vergangenen Jahres hatte die Regierung in Wien angekündigt, den deutsch- und ladinischsprachigen Südtirolern die österreichische Staatsangehörigkeit geben zu wollen. Bisher lässt das Land eine Doppel- oder Mehrfachstaatsbürgerschaft generell nicht zu.“

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (37)

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  • tiroler

    Zum Thema verweise ich auf die treffende #Sonntagsmeinung von Herrn Georg Lezuo in der Tageszeitung von gestern, Samstag22 September. Lesenswert vor allem für Möchtegerngutmenschen und Weltverbesserern vor allem aus dem grün linken Südtiroler #Lager
    Dem Artikel ist nichts hinzuzufügen.

  • herrbergsteiger

    der Artikel der Berliner „taz“ über den Doppelpass ist nicht besonders aufregend, aber die Leserkommentare im Anhang (die meisten wurden im Nachhinein gelöscht) umso mehr, wo die links-linke Leserschaft sich über den Doppelpass aufregt … obwohl die meisten von denen noch nie in Südtirol waren, oder ST nur von der Autobahn aus kennen.
    Aber das macht nichts, die „Völkischen“, „die Rechten“ (=Rechtsradikal=N…zi) sind auch in Südtirol im Vormarsch … so die linke Einheits-Meinung …
    http://www.taz.de/Italiens-Regierung-protestiert/!5534077/

    • tff

      Was wollen Siemi der TAZ, die hier kein Mesnch liest. Im obigen Artikel geht es um den Spiegel. Nicht bemerkt ? Dort sind auch über 90% der Kommentare gegen diesen Stumpfsinn. Die Rechten sind hier im Vormarsch. Ihre Hoffnung
      wird sterben wenn die Freiheitlichen mit fliegenden Fahnen untergehen. Sogar
      der Hofer hat den Braten gerochen und sich höflich, distanziert,und nichtssagend gezeigt. Ein Skandal nach dem Anderen, Streit jeder gegen Jeden,und da glauben Sie wirklch noch an „Vormarsch“.Köstlich.

  • exodus

    Kann mir bitte jemand erklären was einem Südtiroler, italienischer Staatsbürger, der
    Doppelpass für Vorteile bringen soll. Für mich persönlich, sind die Verpflichtungen einem Staat gegenüber, schon mit einer Staatsbürgerschaft belastend und kostspielig.

    • yannis

      Nicht der Pass ist ausschlaggebend für die Belastung durch den Staat, sondern der Ort des Staates wo der Bürger offiziell und legal lebt, egal welche und wieviele Pässe er hat.
      Für einen Südtiroler, also Italiener, der z.B. in DE lebt, hat mit allen Dingen es mit DE zu tun, außer seinen Pass bekommt er beim italienischen Konsulat seines Bezirkes und nicht bei der Stadtverwaltung seines Wohnortes, das ist der einzige Unterschied.

      • leser

        Und das ist schon überlebenswichtig oder?

        • tff

          Für die rechten Einfaltspinsel schon. Die zahlen sogar 600 € für dieses Kartonheft. Was soll das Beispiel Deutschland ? Auch den österreichischen Pass erhält er dort nicht bei der Stadt. Also guter Yannis?

          • einereiner

            Lieber 600 für den österreichischen als 75 für den italienischen. Qualität hat seinen Preis. Warum stört es dich, wenn andere etwas bekommen sollen? Bist du neidisch?

          • tff

            Warum soll ich auf ein nutzloses Kartonheft neidisch sein ?
            Wenn Sie für ihre Familie mit Kindern 2400 Euro und mehr ausgeben wollen nur um die Hefte am Nachtkastl betrachten zu können, dann kann man Sie wohl zu den Eifaltspinseln rechnen.

    • drago

      Sollte der Doppelpass kommen, kann jeder seine Entscheidung treffen und damit glücklich werden. Mancher wird Vorteile sehen (vielleicht ideeller Art), mancher nicht. Niemandem wird etwas genommen, denen die ihn wollen, erhalten etwas.

      • leser

        Drago
        Mit solchen blödsinn gewinnen die heimis wahken, aber dass man dem burger taggtäglch geld wegnimmt zm beispiel in der saniitäseinheiit chaos, alte rentner mussen renten zurückgeben der deeg simd die hände gebunden aber die fraktiomsgelder werdem erhöht usw das stört offenbar niemand
        Aber wenn ihnen bei allem die hände gebunden sind wozu sollen wir sie wählen

  • george

    Es gäbe weit Wichtigeres voranzutreiben als diesen völligen Nebenplatz vulgo „Doppelpass“.

  • einereiner

    Super Artikel. Italien wird als ewiggestrige Staat vorgeführt, der in Europa nichts zu suchen hat.
    Bravo Spiegel!

    • mannik

      Aus Ihrem Kommentar ergeben sich zwei Thesen:
      1. Sie haben den Artikel im Spiegel nicht gelesen
      2. Sie haben den Artikel im Spiegel nicht verstanden
      Beide Fälle sprechen nicht für Sie.

    • leser

      Du musst jetzt aber nicht den spiegel lesen um zu wissen dass wir in einem trommlerstaat leben oder?
      Eigentlich müsstest du das jeden monat spüren ausser du bist gemeindeangestellter, carabiniere odet lehrer

      • tff

        Warum soll ich das spüren? Wir leben in einer der reichsten Regionen Europas, es herrscht Vollbeschäftigung, was will man mehr. Schon in Nordtirol beneiden sie uns um unseren Lebensstandard.Oder möchten Sie
        von den Wienern regiert werden,die uns jeden Euro vorrechnen würden, und wo von Wien aus alles dirigiert würde. Nix Selbstverwaltung und eigene Gesetze. Und nix 90% der Steuern die im Land bleiben. Geht alles nach Wien und vielleicht 40% kommen retour. Das ist ihr Paradies. Träumen Sie nur weiter. Die Klotz träumt schon seit 40 Jahren davon. Und hat niemals etwas bewegt. So wie Südtirol heute dasteht ist ein Verdienst der SVP und wir müssen schauen dass die rechten walschen und deutschen Fanatiker nicht alles zerstören.

        • leser

          Eben warum also österreicher werden
          Dass der italienische fiskus ums am lohnstreifen 60 bis 75% abnimmt und der staat trotzdem bankrott ist stört offenbar niemand

        • einereiner

          @tff
          1. es sind nicht mehr 90% sondern unter 80%
          2. Nordtirol beneidet uns nicht mehr
          3. 40% ist auch gelogen… die kriegen mehr zurück und müssen auch weniger finanzieren, da der Staat mehr Aufgaben hat
          4. es ist kein Verdienst der SVP sondern der fleissigen Bevölkerung – trotz der SVP
          5. zahlen in Italien Firmen 68% Steuern
          6. zahlt ein Akademiker in Deutschlan soviel weniger Steuern, dass er sich in seinem Leben ein ganzes Haus mehr leisten kann

          • tff

            Alles „Fake news“ eines halblinden Fanatikers.
            90% sind vertraglich festgeschrieben. Wieso wissen Sie denn dass sich ganz Nordtirol plötzlich nicht mehr ärgert ? Schauen
            Sie den Ösis beim Shoppen in Bozen zu, dann schreiben Sie nicht mehr solchen Käse. Tirol erhält 3000 Mrd gegenüber 5000
            von Südtirol bei 50% mehr Einwohner. Aber Sie möchten sicher keine Selbstverwaltung sondern sind ganz wild darauf dass alles in Wien entschieden und bezahlt wird.
            Fakten wären gefragt und nicht erträumte Lottonummern wie die 68%.

    • tff

      Irre. Der Einereiner kann nicht einmal lesen. Oder er sieht schon Traumbilder.
      Italien als ewiggestriger Staat ? Kein Wort davon im Spiegel.

      • einereiner

        @tff
        man kann auch zwischen den Zeilen lesen…..du anscheinend nicht.

        • mannik

          Nicht einmal zwischen den Zeilen und nicht einmal bei größtem Interpretationsspielraum liest man so etwas.
          Übrigens ein Zitat eines Mitglieds des Heimatbundes vor etlichen Jahren: Lieber schlecht in Österreich leben als gut in Italien.
          Nur damit die Marschroute klar ist.

          • einereiner

            @mannik
            wenn der Horizont eng ist….aber wir wissen ja, die GrünInnen sind die intolleranteste Partei. Gegen alles, sogar gegen alles wofür die Grünen in anderen Staaten sind.
            Wie stark hassen sich die GrünInnen wohl selbst, dass sie so intollerant nach außen sind?

          • tff

            Wer redet hier von Grünen ? Wir reden von der SVP. Nicht gemerkt ?

  • drago

    Wer gegen den Doppelpass ist, zitiert komischerweise nie, dass Italien diese Praxis seit Jahr und Tag ausgeübt hat. Jeder Staatsbürger eines anderen Landes erhält die italienische Staatsbürgerschaft, wenn er nur einen Urgroßvater aufweisen kann, der sie hatte. Ich sage nur „oriundi“; Italien wurde Fußballweltmeister mit einem Argentinier, der immer offen gesagt hatte, dass seine Heimat Argentinien ist (und nur für Italien gespielt hat, weil seinerzeit der argentinische Nationalcoach ihn nicht einberufen hat, der italienische schon) und nebenbei nie die italienische Nationalhymne gesungen hat (Südtiroler Sportler wurden lächerlich gemacht, wenn sie nicht den Text der Hymne kannten). Aber wie schon der Lateiner gesagt hat: Quod licet Iovi, non licet bovi. (mit anderen Worten: wenn zwei das Gleiche tun, so ist es noch lange nicht das Gleiche).

  • herrbergsteiger

    Leseempfehlung für alle, die den Südtirolern den Doppelpass verwehren wollen, aber auch für jene, die den Doppelpass für sinnlos erachten.

    Lieber Reinhold M. Und Leidensgenossen, ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels von der italienische Tageszeitung „Libero“!!

    ▀ Große italienische Tageszeitung fordert Doppelpass für Südtiroler

    ►►►►►►► https://www.suedtirolnews.it/politik/grosse-italienische-tageszeitung-fordert-doppelpass-fuer-suedtiroler

    Liebe Grüße, und einen schönen Abend noch!

    • imago

      Der Libero hat es um den Doppelpass auf den Punkt gebracht.

    • tff

      Libero. Keine grosse ital.Tageszyetung wie sie versuchen den Dummelen unterzuschummeln.Sie ist rechtskonservativ und der Chef Vittorio Feltri ist bekannt als rechter Populist, mit Geheimdienstverbindungen die er schon als
      Redakteur des rechten Berlusconi Blattes „Il Giornale“ gepflegt hat, sodass einem Redakteur des Libero sogar Berufsverbot erteilt wurde.
      Die „grosse Tageszeitung“ Libero druckt mickrige 60.000 Exemplare gerade soviel wie die Dolomiten am Freitag.
      Aber wenn man, wie Sie, nicht in Italien lebt, und eben vom hiesigen Leben keine Ahnung hat, gaubt man begeistert sogar dem armseligen „Südtriolnews“.
      Wie oft wollen Sie noch als rechtsextremer Troll auf dem Bauch landen ?

  • herrbergsteiger

    Die Italiener wollen als Gegenleistung für den Doppelpass auch noch Osttirol (der kleine Rest von Südtirol der bei Österreich verblieb) annektieren.
    Der ORF hat schon mal eine neue Grafik erstellt, wie Österreich dann aussehen wird …
    ►►► https://www.kleinezeitung.at/kaernten/osttirol/aktuelles_osttirol/5500948/Fauxpas_OesterreichKarte-ohne-Osttirol-in-der-ZiB-2

    LG

  • george

    Wie beschränkt muss man doch sein um dauernd nur um den Doppelpass herum zu kreisen, wo doch viel andere Probleme anstehen und zu lösen wären.

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