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Puff in Bruneck

Foto: 123RF.com

Die Carabinieri haben in Bruneck ein als chinesischer Massagesalon getarntes Bordell ausgehoben und geschlossen.

Der Massagesalon war erst im April dieses Jahres in Bruneck eröffnet worden.

Recht bald sprach sich in der Rienzstadt herum, dass man(n) in diesem Wohlfühlsalon mehr bekam, als nur Geknete.

Die Carabinieri observierten den von einem 50-jährigen Chinesen geführten Massagesalon und stellten fest, dass die Zahl der Klienten sprunghaft anstieg. Die Carabinieri befragten die Kunden nach deren Besuch im Massagesalon, dabei bestätigte sich der Verdacht der Ermittler, dass es sich bei dem Etablissement nicht um einen Massagesalon, sondern um ein Bordell handelte.

Die Carabinieri erwirkten in der Folge bei der Staatsanwaltschaft in Bozen einen Durchsuchungsbefehl.

In dem Salon trafen die Ermittler neben dem Betreiber noch mehrere chinesische Frauen an. Sie wurden identifiziert, während der Betreiber des Etablissement wegen Zuhälterei angezeigt wurde.

Erst im Oktober vergangenen Jahres war in Brixen ein als Massagesalon getarnter Puff beschlagnahmt worden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (12)

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  • cliktrip

    Dass ich es aber immer als letzter erfahre, herrgottsaggra!! 😉

  • ollaweilleiselber

    Das Merlin-Gesetz (20.02.1958, Nr. 75) hat die so genannten „case chiuse“ verboten, die Begünstigung und Ausnützung der Prositution unter Strafe gestellt. Die Prostitution selbst ist weiterhin erlaubt, sofern freiwillig und ohne Ausnützung von volljährigen Personen betrieben.
    Ebenso straffrei agiert der Freier.
    Seither spielt sich das „älteste Gewerbe der Welt“ im Graubereich ab und die vorher zumindest theoretisch verpflichtend vorgesehenen Gesundheitskontrollen gibt es nicht mehr.
    Wenn der Vermieter einer Wohnung oder einer Ferienwohnung vom Gewerbe des Gastes Kenntnis hat macht er sich schon der Begünstigung schuldig und riskiert strafrechtliche Folgen, sofern der Staatsanwalt die „Kenntnis“ nachweisen kann.
    In der Realität jedoch ist die Ausnützung der Prostitution nicht (bei allen Damen) unterbunden und die vom Wohnungseigentümer kassierten Mieten tragen sicherlich der darin ausgeübten Tätigkeit Rechnung.
    Kommt hinzu, dass die Ordnungskräfte, bedingt durch laufende Personenkontrollen, zumindest die am Straßenrand operierenden Damen alle kennen. Auf der Basis der von den „Massagesalons“ kräftig gerührten Werbetrommel mit mehr als eindeutig angebotenen Dienstleistungen wäre es eigentlich ein leichtes, die Mehrheit dieser „Massagesalons“ zu schließen und die Zuhälter zu identifizieren.
    Also lügen wir uns eine schöne heile Welt vor und glauben alles sei in bester Ordnung.
    Ob die in den angrenzenden Ländern bestehende Liberalisierung eine bessere Lösung ist mag dahingestellt sein.
    Eines ist sicher: mit keiner Maßnahme wird sich das „älteste Gewerbe der Welt“ aus der Welt schaffen lassen; allerdings, je mehr dieses Gewerbe in die Unterwelt gedrängt wird, desto weniger kann es kontrolliert werden.

  • imago

    Das Merlin Gesetz gehört Abgeschafft und eine Reglementierung muss folgen.

    • ollaweilleiselber

      @ imago
      sag ich ja, aber was ist eine vernünftige Regelung, jene von Deutschland oder Österreich, oder nehmen wir die Schwedische?

      • franz

        Eine vernünftige Regelung, wäre wohl jene von Deutschland oder Österreich.
        Dagegen stellen sich ( scheinheilige Politiker ) die gegen die Errichtung von öffentlichen Einrichtungen wie in Innsbruck usw. ( das Casa Bianca usw. ) Werbung gibt es in der “SÜDTIROLERIN“
        Unter Ärztlicher Aufsicht ohne Nepp und Erpressung wie z. B in Wohnungen in Südtirol.
        In solchen Einrichtungen findet man dann auch Politiker aus Südtirol welche sich gegen di e Eröffnung solcher Einrichtungen in Südtirol einsetzen .

  • franz

    @ollaweilleiselber
    das „älteste Gewerbe der Welt“ speilt sich im Graubereich ab und die vorher zumindest theoretisch verpflichtend vorgesehenen Gesundheitskontrolle gibt es nicht mehr. ist.
    “Wenn der Vermieter einer Wohnung oder einer Ferienwohnung vom Gewerbe des Gastes Kenntnis hat macht er sich schon der Begünstigung schuldig und riskiert strafrechtliche Folgen“
    33160/2013 la Cassazione ha stabilito chiaramente che se si concede in affitto un appartamento a prezzo di mercato non si viola la stessa Legge 75/1958 ai numeri 1, 2, 3 ed 8 della stessa Legge 75/1958, poiché per casa di prostituzione si deve intendere un qualsiasi luogo chiuso dove più persone esercitano il meretricio e sia presente in tale posto anche un gestore della prostituzione delle relative persone. Non si ha nemmeno il reato di tolleranza abituale dell’altrui mercimonio, siccome la normativa in questione dichiara che questo fattore deve essere svolto con locali aperti al pubblico od utilizzati dal pubblico e non si può nemmeno prendere in causa il favoreggiamento e/o sfruttamento semplice in merito, poiché l’immobile in esame viene affittato ad un prezzo di mercato al solo scopo abitativo, senza alcun supplemento ulteriore, che possa far favorire concretamente il sesso a pagamento.
    [..]..
    Die Prostitution selbst ist weiterhin erlaubt, sofern freiwillig und ohne Ausnützung von volljährigen Personen betrieben.
    Ebens straffrei agiert der Freier.
    Dies vorausgeschickt , Strafbar ist die Begünstigung sowie di Ausbeutung (favoreggiamento e/o sfruttamento )
    Dies vorausgeschickt finde ich ist eines der Schlimmsten Art der Ausübung von Prostitution findet in Wohnungen statt- wo Frauen aller Länder unter anderem aus Afrika von Zuhältern in Wohnungen unter hygienisch bedenklichen Umständen zur Prostitution ( schwarz und ohne Aufenthaltsbewilligung ) gezwungen und ausgenutzt werden, bzw. Freier erpresst werden.
    Die Anwerbung dieser Frauen ( bzw. von deren Zuhältern) findet im Internet bzw. unter anderem in Zeitungen ( wie z. B der südtiroler Tageszeitung statt.)
    Was abgesehen vom Strafrechtlichen Aspekt ( was möglicherweise den Tatbestand der favoreggiamento e/o sfruttamento erfüllt ) aus moralisch Gesichtspunkt unterste Schublade ist.

  • heustadel

    schade ich währe auch noch gärne vorbei schauen gegangen aber in männer ist nicht mehr vegönt

  • holzmichl

    Heuschadel

    5 Fehler in diesen kurzen Satz, das ist wirklich chinesisch…..

  • heustadel

    sein sie a chinese holzmichl

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