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Erfolgreiches Jugendcamp

Die Sektion Zivilschutz des Weißen Kreuzes sorgte nicht nur während des Camps, sondern auch bei der Abschlussfeier für das leibliche Wohl

Das erste Jugendcamp des Zivilschutzes war ein voller Erfolg: Die 20 Teilnehmer wurden eine Woche lang für die breite Themenpalette des Zivilschutzes sensibilisiert.

Insgesamt 20 Jugendliche des Weißen Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr und aus dem Sarntal haben heuer am erstmals organisierten Jugendcamp des Zivilschutzes teilgenommen. Es ist eine Initiative des Weißen Kreuzes in Zusammenarbeit mit der Agentur für Bevölkerungsschutz, den Feuerwehren, den Behörden und dem nationalen Partner ANPAS.

An der Abschlussveranstaltung nahmen die Vertreter aller beteiligten Organisationen, allen voran die Agentur für Bevölkerungsschutz, die Sektion des Weißen Kreuzes Sarntal, die Feuerwehren und die Behörden teil. Agenturdirektor Rudolf Pollinger betonte bei der Überreichung der Diplome die Wichtigkeit, sich von Anbeginn im Zivilschutz zu engagieren und lobte das volle und lehrreiche Programm der Initiative. Anwesend waren auch Markus Leimegger, Dienstleiter des Zivilschutzes beim Weißen Kreuz, und Abteilungsleiter Lukas Innerhofer der Abteilung Ausbildung und Jugend.

Jugendliche, Betreuer, Zivilschutz und Ehrengäste bei der Abschlussfeier

In dieser Woche erarbeiten die Jugendlichen gemeinsam die vielen Themen des Zivilschutzes, so z.B. das brandaktuelle Thema der Waldbrandverhütung, der Gefahrenpläne, aber auch die Erste Hilfe, Meteorologie und die Orientierung im freien Gelände. Auch wurde für den Schutz des Menschen sowie der Fauna und Flora sensibilisiert, für die Schadensvermeidung durch Waldbrandprävention, die Funktion eines intakten Schutzwaldes und die allgemeine Vorbereitung.

Konkret wurden diese Ziele im Sarntal über gezielte Aktivitäten umgesetzt: zum Beispiel wurde ein kompakter Erste-Hilfe-Kurs angeboten, die Rettungsorganisationen stellten ihre Aufgabengebiete und Sitze vor ebenso wie die Gemeinde und der Gemeindezivilschutzplan wurde vorgestellt. Weiters gab es: eine Vermisstensuche mit der Hundestaffel des Bergrettungsdienstes, den Feuerwehren konnte beim Löschen geholfen werden und die Polizeiorgane stellten ihre Fahrzeuge und Tätigkeiten vor. Bei einem Kurzvortrag wurden das lokale und nationale Zivilschutzsystem sowie die Wetterkunde vertieft.

Aus den Händen von Rudolf Pollinger, Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz, nahmen die 20 Jugendlichen die Teilnahmebestätigungen entgegen.

Aber im Jugendcamp des Zivilschutzes ging es nicht nur um Wissensvermittlung, auch der Spaßanteil kam nicht zu kurz und am Ende wurden die Jugendlichen begeistert und voller Erfahrungen verabschiedete. Die Organisationen zeihen ein erstes und sehr positives Resümee. Die Investition in die Jugend ist ein sehr guter Weg zu mehr Bewusstsein für ein Thema, das jeden betrifft, unseren Zivilschutz.

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