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„Ein Traum-Ressort“

Auf fünf Jahre blickte Landesrat Arnold Schuler am Montag bei der Veranstaltung #5Jahre5anni zum Ende der Legislatur zurück.

Fünf Jahre, um die Berglandwirtschaft zu stärken, die Schulden der Südtiroler Gemeinden spürbar zu senken, das Netz des Bevölkerungsschutzesauszubauen: Auf diese fünf Jahre von 2014 bis 2018 – die Dauer der Legislatur, die nun ausläuft – blickte Landesrat Arnold Schuler am Montag bei der Veranstaltung #5Jahre5anni zum Ende der Legislatur zurück.

Er zog dabei Bilanz über einige der Schlüsselbereiche für das Funktionieren des ganzen Landes, die Themen seines Ressorts für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Bevölkerungsschutz und Gemeinden.

Die Reorganisation der Verwaltungseinheiten der Gemeinden, der Laimburg und der Landesdomäne und in der Agentur für Bevölkerungsschutz nannte Landesrat Schuler als Einsatz dafür, um die Verwaltung möglichst effizient aufzustellen. „Die Entschuldungsmaßnahmen im Bereich der Örtlichen Körperschaften werden sich positiv auf die Kassen der Gemeinden und des Landes auswirken“, unterstrich er. Auch im strategisch wichtigen Bereich Wald-und Holzwirtschaft wurden neue Akzente gesetzt. Beim wichtigen Thema Jagd und Fischerei wurde mit dem Aufbau des Artenschutzzentrums ein neuer Weg in Richtung Ökologie eingeschlagen. Auch die Neuregelung der jagdbaren Wildarten und die Sicherung der Jagd in den Naturparken zählte Landesrat Schuler als erreichtes Ziel auf.

In der Landwirtschaft, „dem inhaltlich und flächenmäßig größten Bereich“ seines Ressorts, nannte er als zentrale Themen die Pflanzenschutzmittel und das Abkommen zwischen biologischem und integriertem Anbau sowie die Reform des Höfegesetzes. In der Forstwirtschaft zählten Großraubwild und Tierwohl und der Betriebstierarzt zu den großen Themen.

Neue Akzente wurden in der Forschung gesetzt, etwa im Aktionsplan Berglandwirtschaft mit dem versuchszentrum Laimburg und der Freien Universität Bozen. Die Plattform Pflanzengesundheit, unterstrich Landesrat Schuler, sei ein Meilenstein. Ein Expertenrat wurde eingesetzt, der sich Anfang August zum ersten Mal treffen wird. „Auch bei der Biodiversität“, wies Landesrat Schuler hin, „wurde Mut zu Neuem bewiesen.“

Welches die verstörendsten Momente in diesen fünf Jahren waren, und was ihm die größte Genugtuung brachte? Auf diese Frage, die Ressortdirektor Klaus Unterweger verlas und eine derjenigen war, die per Zufallsgenerator aus den via Facebook oder Twitter gestellten ausgewählt wurde, antwortete Landesrat Schuler sehr persönlich:

„Zu den Highlights zählt die Geburt meiner Enkelkinder, die doch sehr vieles relativierte.“

Es sei, beantwortete er eine weitere Frage, immer noch sein „Traum-Ressort, da ich mich für Dinge einsetze, von denen ich überzeugt bin“. Auch nach der Zusammenlegung einiger Dienste in den Gemeinden, erklärte er zu einer weiteren Frage, blieben die wichtigsten Dienstleistungen vor Ort erhalten. Für die Freiwilligen Feuerwehren, unterstrich er in Beantwortung noch einer Frage, werde nicht zuviel Geld ausgegeben, „da ich überzeugt bin, dass viele Schäden durch den schnellen Einsatz verhindert werden“.

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