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Makabrer Protest

Die gerissenen Schafe vor dem Landhaus (Foto: Ciabattoni/Fb)

Unbekannte haben am Montagmorgen die Kadaver zweier gerissener Schafe am Eingang zum Landesamt für Jagd und Fischerei deponiert.

Es war eine Putzfrau, die die makabre Entdeckung machte.

Vor dem Landhaus 6 in der Bozner Brennerstraße hatten Unbekannte am Montagmorgen die Kadaver von zwei gerissenen Schafen abgelegt.

Die Tiere könnten von einem Wolf gerissen worden sein. Die entsprechenden Ermittlungen laufen.

Obschon im Landhaus 6 Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler residiert, ist noch unklar, ob der makabre Protest ihm galt (zumal Schuler in Sachen Wolf und Bär einen sehr resoluten und klaren Kurs fährt).

Aus Ermittlerkreisen heißt es, den Unbekannten könnte es einfach nur darum gegangen sein, das Thema Wolf in den Schlagzeilen zu halten – was mit dieser Art von Protest auch gelungen sein dürfte.

Nun wird geprüft, ob die Schafe tatsächlich von einem Wolf gerissen worden sind.

Da die Tiere keine Ohrmarken hatten, dürfte es schwierig werden, den Tierhalter zu identifizieren.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (66)

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  • vogelweider

    Endlich! Nun zeigen richtige und kernige und tapfere und katholische Tiroler bei Nacht und Nebel ihr wahres Gesicht! Wie lange mussten wir auf diese befreiende Aktion warten. War dies nicht am Herz-Jesu-Sonntag?

  • erich

    Kompliment an Bürgermeister Colli, Probleme sind zu lösen wenn sie da sind. Den meisten Politikern geht es heute darum, erst sich selbst abzusichern dann eine Volksbefragung zu machen und dann ist niemand schuld wenn das Problem nicht behoben wird.

  • prof

    Vielleicht wäre es besser einen toten Wolf vor einem Tierschützer-Büro abzulegen,denn dann gäbe es sicher einen Aufschrei.

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