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Der Gummi-Witz

Foto: 123RF

Der Freiheitliche Walter Frick lacht über den Landesrat, der glaubt, den Wolf mit Gummigeschossen dauerhaft vertreiben zu können.

Walter Frick ist beunruhigt:

„Der Wolf rückt in Südtirol immer näher an den Menschen heran. Einzelne Tiere sind schon in Wohngebieten in Lana, Proveis oder vor Kurzem in Pemmern, aber auch auf Straßen, Skipisten und auf Almen gesichtet worden. Des Weiteren haben sowohl die Wölfe als auch Bären schon Haustiere und Nutztiere gerissen.“

Walter Frick

Der Bozner Bezirksobmann der Freiheitlichen glaubt aber nicht daran, dass sich der Wolf durch Gummigeschosse vergrämen oder gar dauerhaft vertreiben lasse.

„Das zu glauben, ist lächerlich“, so Frick.

Die Großraubtiere würden davon nicht abschrecken lassen; im Gegenteil, Aggressionen gegenüber den Menschen würden noch weiter zunehmen, glaubt der Freiheitliche.

Es müsse daran gedacht werden, „den Wolf ganz aus dem Verkehr zu ziehen“ – entweder durch Gefangennahme und Unterbringung (etwa in einem Zoo) oder durch Tötung des Tieres, so Frick.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • drago

    Abgesehen davon, dass auch Hunde bereits Nutztiere gerissen haben, ist ihre Kenntnis über den Umgang mit Raubtieren erschreckend gering, aber als Politiker ist Wissen nicht gefragt, sondern nur Reden, möglichst nach dem Mund.

  • roadrunner

    Wieso druckt die Tageszeitung eigentlich jeden Dreck ab?

  • silverdarkline

    Wer ist eigentlich dieser Herr? „Glaubt nicht daran..“ Sie wissen es also nicht, oder? Erschreckend was manche Leute so von sich geben…Zoo oder Abschuss, also ich würde gewisse Phänomene, die hier jedweden Dreck von sich geben in den Zoo sperren, dort ist es doch so schön, nicht wahr Herr….? Namen schon vergessen…Entschuldigung!

  • ahaa

    Die Unterbringung von einem Wildtier in einem Zoo sagt schon viel aus,ùber sein Ansichten bzw Wissen..
    Die freilaufenden Hunde ,Katzen,Vògel hat er noch nie gesehen?
    Beim Mororradfahren kònnen die tòtlich sein.
    Sein Vogel lebt noch,denn er hat ihn noch.

  • franz

    Walter Frick hat recht, wenn er über den Landesrat lacht,der glaubt, den Wolf mit Gummigeschossen dauerhaft vertreiben zu können.
    Ein totale Schwachsinn !
    Wolf und Bär gehören nicht in eindicht besiedeltes Gebet wie Südtirol. Solche Tieren gehören in ein Nationalpark wie Cape-Breton-Highlands-Nationalpark usw. oder nach Sibirien. dort gibt es reichlich Platz für diese Tiere. wenn eine Umsiedlung nicht möglich ist dann müssen als letztes Mittel die wilden Tiere abgeschossen werde
    WOLF und BÄR sind keine Streicheltiere.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/griechenland-woelfe-toeten-englische-touristin-a-1170323.html

  • franz

    Wie bereits zum Thema “Der Feuer Wolf“: Geschrieben
    Die sogenannten “selbsternannten Tierschützer“ und Verantwortlichen Politiker für das “Wiederansiedelungsprojekt – Life Ursus für die Schäden verantwortlich gemacht werden.
    http://www.tageszeitung.it/2017/09/16/der-feuer-wolf/
    ( Schuler, dass es bisher stets gerechte Entschädigungen gegeben habe und wies darauf hin, dass es aber keine Entschädigung für gerissene Schafe laut EU-Richtlinien geben könne, wenn nicht ausreichend Schutzmaßnahmen für die Tiere ergriffen werden. “ […]
    “Es handelt sich dabei um öffentliche Gelder und laut EU -Grundsatz muss erst alles unternommen werden um Schäden zu vermeiden“ so LR-Schuler [..
    “Dolomitenausgabe“ vom 26 /27 08.2017 )“Es handelt sich dabei um öffentliche Gelder und laut EU -Grundsatz muss erst alles unternommen werden um Schäden zu vermeiden“ so LR- Schuler [..]
    Auch bei die von LR Schuler Landesrätin Stocker und LH Kompatscher untergebrachten Immigranten( 96 % Clandestini ) handelt es sich um öffentlichen Geldern.( ca. 20-30 Millionen € / Jahr )

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