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Neue Streckenführung

Einen Monat vor dem Startschuss zum Feuerstein Skiraid am Sonntag, 18. März warten die Veranstalter mit einer Neuerung auf. Der selektive Wettkampf im Skibergsteigen beginnt am Langlaufzentrum Erl in Pflersch.

Die exzellente Schneesituation in diesem Winter macht es möglich: Nicht wie laut Original-Streckenplan beim Elektrizitätswerk Feuerbach, sondern bereits beim Langlaufzentrum Erl brechen die mehr als 100 erwarteten Skibergsteiger aus Südtirol, den umliegenden italienischen Provinzen und dem benachbarten Ausland am Sonntag, 18. März zur 2. Ausgabe des Feuerstein Skiraids auf. „Das macht die Strecke ein wenig länger und, mit etwa 200 Höhenmetern mehr, noch anspruchsvoller. Damit wird die Königsklasse bei den Herren Senior und Master an der 2000-Höhenmeter-Marke kratzen“, erklärt OK-Chefin Stefanie De Simone von der Sektion Skialp des ASV Gossensass und fügt hinzu: „Das riesige Start- und Zielgelände in der Erl liegt inmitten der wunderschönen Pflerer Bergwelt und ist für die Zuschauer leicht erreichbar.“

Die Verlegung des Starts und die Tatsache, dass die Athleten heuer auf der Originalstrecke unterwegs sein werden, freut auch die beiden Titelverteidiger David Thöni und Dimitra Theocharis, die erst vor kurzem ihre neuerliche Teilnahme bestätigt haben. „Nach meinem glücklichen Erfolg im vergangenen Jahr freue ich mich schon sehr auf das Feuerstein Skiraid 2018 und hoffe, dass das Rennen diesmal auf der Originalstrecke stattfinden kann. Dann kann man die wunderschöne Bergwelt im Pflersch-Tal noch besser bestaunen. Ich lege diesen Wettkampf allen begeisterten Rennläufern wirklich ans Herz“, sagte David Thöni.

Dimitra Theocharis hingegen meinte, dass das Feuerstein Skiraid voll und ganz den Kriterien eines richtigen Skitouren-Rennens entspräche, bei dem die körperliche Anstrengung und die technische Schwierigkeit durch flüssige Abfahrten und ein spektakuläres Panorama im Amphitheater rund um den Feuerstein belohnt würden. „Im Vorjahr habe ich einen unvergesslichen Tag in Südtirol erlebt, denn auch die Organisation war top, genauso wie das Feiern nach dem Rennen“, ergänzte Theocharis. Mit dem Ahrntaler Manfred Reichegger wird ein ehemaliger Weltmeister im Skibergsteigen genauso dabei sein, wie Martin Weisskopf, Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft.

Feuerstein Skiraid ist das Finale des Südtirol Cups

Eine Neuigkeit gibt es auch, was die verschiedenen Wertungen des Feuerstein Skiraids angeht. Zum einen zählt der Skitouren-Wettkampf im Pflersch-Tal als nationales FISI-Rennen und zugleich auch als Südtiroler Landesmeisterschaft. Zudem wird das Feuerstein Skiraid als Finale des nur mehr drei Etappen umfassenden Südtirol Cups gewertet.

Die Teilnahme am Feuerstein Skiraid ist ausschließlich jenen Athleten vorbehalten, die bei nationalen Wintersportverbänden lizenziert sind. Es werden fünf Altersklassen gewertet, davon drei Jugend- und zwei Erwachsenenkategorien. Die Einschreibungen erfolgen direkt über die Webseite des italienischen Wintersportverbandes. Teilnehmer aus dem Ausland können sich hingegen auf der Webseite des Veranstalters www.feuersteinskiraid.com registrieren.

 

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