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Die Hochwasserübung

Am Freitagabend testet die Agentur für Bevölkerungsschutz bei ihrer jährlichen Hochwasserübung den Ernstfall und überprüft dabei, ob alle Abläufe funktionieren.

Die Pegel von Etsch und Eisack erreichen die – simulierte – Vorwarnstufe:

Ab diesem Zeitpunkt (Freitag, 17. November, 17.00 Uhr) werden die Hochwasserzentrale in der Cesare-Battisti-Straße und das Lagezentrum der Berufsfeuerwehr Bozen in der Drususallee, die Bezirkseinsatzzentralen und die Pegelmessstellen besetzt: Sobald die Pegel die simulierte Warnstufe erreichen, unternehmen die Deichwachen einen Kontrollgang entlang der Etsch und des Eisacks, um die Begehbarkeit und die Schlösser an den Zufahrtswegen zu kontrollieren.

Während es sich in den Bezirken Meran, Unterland und Brixen um eine reine Kommunikationsübung handelt, probt der Bezirk Bozen den Ernstfall: In Folge eines Hochwassers in der Etsch wird sich der Margarethenbach in Siebeneich fiktiv rückstauen und die Bahnhofstraße überfluten. Geplant ist auch die Simulation einer Evakuierung eines von der Überflutung betroffenen Wohnhauses durch die Freiwillige Feuerwehr.

Rudolf Pollinger verfolgt bei einer früheren Hochwasserübung das fiktive Ansteigen des Pegelstandes der Flüsse (Foto: Lpa/Maja Clara)

„Wie jedes Jahr überprüfen wir auch heuer wieder, ob die Hochwasseralarmierung laut Alarm- und Einsatzplan des Landes und die Kommunikation zwischen allen Einsatzbeteiligten funktionieren“, erklärt der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Rudolf Pollinger. Beteiligt sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agentur mit den Bereichen Wildbachverbauung, Zivilschutz und Berufsfeuerwehr, das Regierungskommissariat, die Ordnungskräfte und die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren.

„Ziel der Hochwasserübung ist es vor allem, reibungslose Abläufe während eines Einsatzes zu garantieren, um so für den Ernstfall gerüstet zu sein“, unterstreicht der für Bevölkerungsschutz zuständige Landesrat Arnold Schuler.

Das Ende der Übung ist für etwa 22 Uhr vorgesehen.

 

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