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Seppi verliert in Rom

Andreas Seppi

Andreas Seppi ist beim Masters-1000-Turnier „Internazionali d’Italia“ von Rom in der ersten Runde ausgeschieden.

Der 34-jährige Kalterer, der dank einer Wild-Card im Hauptfeld aufschlagen durfte, musste sich dem Franzosen Lucas Pouille (ATP 16) in drei Sätzen, nach 2:04 Stunden Spielzeit, knapp mit 2:6, 6:3, 6:7(3) geschlagen geben.

Für Seppi, Nummer 49 der Welt, begann die Partie im „Centrale“ nicht nach Wunsch. Gleich im ersten Game musste der „Azzurro“ seinen Aufschlag an Pouille abgeben. Beim Stande von 1:3 verlor Seppi dann erneut seinen Service. Nach gerade einmal 28 Minuten verwandelte der Franzose seinen ersten Satzball zum 6:2. Eine starke Vorstellung von Pouille, der 91% seiner Punkte mit dem ersten Aufschlag gewann und Seppi keine einzige Breakchance ließ.

Im zweiten Spielabschnitt war das Match wesentlich ausgeglichener. Seppi brachte seinen Service sehr souverän durch, allerdings musste er beim 3:3 zwei Breakbälle abwehren. Im Gegenzug machte es der Kalterer besser, nahm Pouille den Aufschlag zur 5:3-Führung ab und verwertete kurz darauf seinen zweiten Satzball zum 6:3.

Im dritten, entscheidenden Satz wirkte Seppi spritzigere als der Franzose. Im fünften Game nahm der „Azzurro“ ihm dann auch den Service zum 3:2 ab. Pouille steckte aber nicht auf und schnappte sich im darauffolgenden Aufschlagspiel von Seppi das Rebreak zum 3:3. Nachdem beide Spieler ihre Service bis zum 6:6 durchbrachten, musste diese hochspannende Partie im Tiebreak entschieden werden. Seppi lag gleich 1:4 hinten, dann kontrollierte Pouille diesen Vorsprung geschickt und setzte sich mit 7:3 durch.

„Es ist eine ganz bittere Niederlage. Im Tiebreak habe ich schlecht serviert, doch mehr ärgert mich, dass ich im dritten Satz beim 3:2 und 40:15 nicht auf 4:2 erhöhen konnte. Am Ende entscheiden immer zwei, drei Punkte. Schade, hier wäre mehr drin gewesen“, analysiert ein enttäuschter Seppi.

Nächster Halt Genf

Seppi konzentriert sich jetzt auf das nächste Turnier. Der Kalterer wird ab der kommenden Woche beim mit 561.345€ dotierten ATP-250-Turnier von Genf teilnehmen. Dies ist gleichzeitig auch die letzte Generalprobe für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres, den French Open in Paris.

 

 

 

 

 

 

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