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Geisterfahrer stirbt auf MeBo

Foto: FF Terlan

Auf der Schnellstraße MeBo hat sich am Donnerstagvormittag ein schwerer Unfall ereignet. Ein 83- jähriger Südtiroler verstarb noch an der Unfallstelle. 

Am Donnerstagvormittag hat sich auf der Schnellstraße MeBo ein tödlicher Unfall ereignet.

Auf Höhe der Raststätte Meborast, zwischen der Ausfahrt von Terlan und Eppan, sind drei Pkw zusammengeprallt.

Wie die Berufsfeuerwehr bestätigt, wurde der Unfall von einem Geisterfahrer verursacht.

„Zwei Pkw sind frontal ineinander geprallt. Ein drittes Fahrzeug war ebenfalls am Unfallbeteiligt“, so die Auskunft der Berufsfeuerwehr.

Insgesamt drei Personen mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Der Lenker des Wagens, der als Geisterfahrer unterwegs war, verstarb noch an der Unfallstelle. Es handelt sich um einen 83-jährigen Mann aus Tiers.

Der Fahrer des BMW zo fisch mittelschwere Verletzungen zu. Die Fahrerin eines dritten beteiligten PKW’s wurde ebenfalls verletzt.

Sie wurden ins Bozner Krankenhaus eingeliefert.

Foto: Berufsfeuerwehr

Wie der Geisterfahrer auf die MeBo gekommen ist, wird derzeit noch ermittelt. Ein Augenzeuge berichtet, dass der Mann seinen Wagen auf der MeBo gewendet hat.

Da die Fahrbahn in Richtung Norden bis ca. 12:00 Uhr komplett gesperrt werden musste, bildeten sich ausgedehnte Staus.

Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr Bozen, die FF Terlan, der Pelikan 1, das Weiße Kreuz, das Rote Kreuz und die Straßenpolizei.

Die Carabinieri haben Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (6)

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  • goggile

    in einem weiter südtiroler medium wurde soeben ein Video geladen von der Unfallstelle und man sah auch den sarg im totenauto.

    ich denke so wie es verboten sein sollte und irdendwie ist, dass keiner mit Handy unfallorte stören filmen fotografiern usw, so sollte auch fuer die medien dieses Prinzip gelten. Videos oftamals auch Fotos woman genau die Autos oft noch mit Blutspuren erblicken muss sollten verboten werden. wo bleibt der Respekt den vielen angehörigen gegenueber?

    ueberall gibt es Gesetze, oftmals zu viele, aber macht endlich eines, das den totaln Foto und Filmbericht von Unfallstellen unterbietet!

    • iridoid

      Goggile,

      hast ja recht. So ein Effekt-hascherisches Video bringt eigentlich niemanden etwas. A paar Fotos von der Unfallstelle aus a gewissen Entfernung reichen a aus. Eigentlich eh so wies die Tageszeitung hier in dem Artikel gemacht hat.

      Lei eine Sache, da bringst lieber deine Kritik unter dem Video von dem anderem Südtiroler Medium an. Da bringt wahrscheinlich viel mehr.

      • goggile

        iridoid, leider sind dort kritiken meistens innerhalb kurzer zeit gelöscht. sehr oft gesehen. trotzdem ein Kompliment der Tageszeitung die solche Themen eher diskret angeht und an die tageszeitunsforenschreiber die meist solch schwere unfälle unkommentiert lassen und nicht so wiederlich kommentieren wie oftmals in anderen medien gelesen.

  • goggile

    ich erinnere daran dass vor einigen Wochen vom einbrecher der vor einigen Wochen in Bozner Altstadt in die tiefe stürzte, einige tage darauf das Video gezeigt wurde genauestens minutenlang wie das blut mit einem wasserkompressor weggespült wurde. das Video wenn richtig in Erinnerung ist auf YouTube und von der feuerweht oder einem anderen einsatzkomando ins netz gestellt worden!
    was pietätloseres habe ich selten gesehen!

  • andersgesehen

    Habe mich extra angemeldet weil mich dieser Stuss den hier manche schreiben auf die Palme bringt, ich habe das Video gesehen und habe Keinen Leichenwagen und auch keinen Sarg gesehen, auch keine Blutspuren usw… Also was ist daran so schlimm???
    Und wenn schreckliche Bilder gezeigt würden, würden die nicht etwaige Raser zum nachdenken anregen??

    • yannis

      Zum nachdenken anregen…..

      sicher aber nur kurzzeitig, es gibt. viele Beispiele wo nachdenken nicht stattfand, z.B. ein junges Mädel wird als Tramperin Opfer eines Sexualmörders. Nach dessen Beerdigung „reisen“ ihre Schulkameradinnen wie selbstverständlich vom Friedhof umgehend wieder als Tramperinnen ab.
      Motorradfahrer diie gerade einen Kollegen beerdigt haben brettern genauso rabiat mit ihren Maschinen wieder nach Hause wie das dem Kollegen das Leben kostete.

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