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Ritten ist Italienmeister

Foto: David S. Wassagruba

Super-Ritten verteidigte den Italienmeistertitel im Eishockey: Der HC Pustertal wurde mit 6:1-Toren regelrecht zerlegt.

Das IHL-Elite-Finale, das am Sonntagabend im Odegar Stadion von Asiago stattgefunden hat, endete mit dem hochverdienten Sieg von Ritten. Im Finale schossen die Rittner „Buam“ im Südtiroler Derby den HC Pustertal mit 6:1-Toren vom Eis.

Mit diesem Sieg kürte sich Ritten zum dritten Mal in Folge zum Italienmeister. Insgesamt war es der vierte „Scudetto“ in der Vereinsgeschichte der „Buam“.

Ritten dominierte das Match nach Strich und Faden, Pustertal hatte nicht den Hauch einer Chance gegen den amtierenden Meister. Gerade einmal 27 Sekunden waren gespielt, dann ging Ritten bereits in Führung. Oscar Ahlström, der bereits im gestrigen Halbfinalspiel gegen Sterzing traf, netzte auf Zuspiel von Simon Kostner zum 1:0 ein.

Gleich danach probierte es auch Alexander Eisath, er blieb aber an Goalie Thomas Tragust hängen. Die „Buam“ durften nach genau acht Minuten erneut jubeln. Thomas Spinell bediente Alex Frei, der Tragust im Kasten der „Wölfe“ zum zweiten Mal das Nachsehen gab.

Der HCP fand überhaupt nicht ins Spiel, während bei den „Buam“ alles zusammenpasste. In der 13.47 Minute war es Markus Spinell, der beim Abpraller von Tragust am schnellsten reagierte und das Ergebnis auf 3:0 schraubte.

Damit aber nicht genug, denn drei Minuten vor der ersten Drittelsirene erhöhte Verteidiger Brad Cole in Überzahl mit einem platzierten Schuss sogar auf 4:0.

Foto: David S. Wassagruba

Im Mitteldrittel blieb Ritten weiter am Drücker und kam zu guten Torchancen, doch Julian Kostner und zwei Mal Tommaso Traversa bissen sich am Backup-Goalie Alexander Kinkelin, der nach Wiederanpfiff den Platz des heute enttäuschenden Tragust einnahm, immer wieder die Zähne aus. Die „Buam“ schraubten dann einen Gang zurück, nach 40 Minuten blieb es bei der komfortablen Führung des amtierenden Meisters.

Zu Beginn des Schlussdrittels probierte es Patrick Bona, aber er scheiterte am starken Patrick Killeen. Auf der anderen Seite machte es Ritten in der 45. Minute besser. Dan Tudins Schuss sprang von Kinkelins Beinschoner ins Tor.

Zwei Minuten vor der Schlusssirene erzielte schließlich Markus Spinell das 6:0.

Vier Minuten vor dem Schlusspfiff schoss Lukas Tauber den 1:6-Ehrentreffer. Dann war Schluss, Ritten bestätigt sich als die beste italienische Mannschaft, während der HC Pustertal weiterhin nur vor Titel träumen darf.

Rittner Buam – HC Pustertal 6:1 (4:0, 0:0, 2:1)

Rittner Buam: Patrick Killeen (Hannes Treibenreif); Christian Borgatello-Ivan Tauferer, Andreas Lutz-Brad Cole, Roland Hofer-Hanno Tauferer, Christoph Vigl; Oscar Ahlström-Victor Ahlström-Simon Kostner, Alexander Eisath-Dan Tudin-Thomas Spinell, Tommaso Traversa-Edoardo Caletti-Markus Spinell-Alex Frei-Julian Kostner-Kevin Fink
Coach: Riku-Petteri Lehtonen

HC Pustertal: Thomas Tragust (ab 20. Alexander Kinkelin); Armin Helfer-Nick Bruneteau, Maximilian Leitner-Armin Hofer, Ivan Althuber-Gianluca March, David Laner; Max Oberrauch-Jean-Francois Jacques-Patrick Bona, Simon Berger-Raphael Andergassen-Sean Ringrose, Thomas Erlacher-Nathan DiCasmirro-Lukas Tauber, Maximilian Lancsar-Elias Thum-Alex De Lorenzo Meo
Coach: Petri Mattila

Schiedsrichter: Andrea Benvegnù, Andrea Moschen (Matthias Cristeli, Federico Stefenelli)

Tore: 1:0 Oscar Ahlström (0.27), 2:0 Alex Frei (8.00), 3:0 Markus Spinell (13.47), 4:0 Brad Cole (17.11), 5:0 Dan Tudin (45.01), 6:0 Markus Spinell (57.36), 6:1 Lukas Tauber (59.56)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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