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Die Hochzeits-Trick

Ein Albaner war aus Italien abgeschoben worden. In seiner Heimat heiratete er eine Italienerin, nahm deren Namen an – und reiste wieder nach Südtirol.

Die Polizei hat in Meran einen 39-jährigen Albaner verhaftet, der unter neuem Namen illegal nach Italien eingereist ist.

Der Mann war wegen sexueller Gewalt verurteilt und des Landes verwiesen worden, wobei der Quästor von Trient verfügte, dass der Albaner für die Dauer von mindestens 10 Jahren nicht nach Italien zurückkehren darf.

Nun stellte sich heraus, dass der Albaner in seiner Heimat eine italienische Staatsbürgerin geehelicht hatte – und deren Nachnamen annahm. Mit dem neuen Reisepass reiste der Mann nach Italien ein.

Mehr noch: Der Mann suchte als Familienangehöriger um eine Aufenthaltsgenehmigung an und hoffte, dass die Behörden seine alte Identität nicht herausfinden würden.

Doch die Beamten des Ausländeramtes der Quästur in Meran wurden stutzig, weil der Albaner einen italienischen Nachnamen trug, der noch dazu in der Passerstadt sehr verbreitet ist.

Nach eingehenderen Kontrollen konnten die Polizeibeamten in Meran die wahre Identität des Mannes feststellen. Der Mann muss nun eine Reststrafe im Gefängnis absitzen – und wird dann wieder des Landes verwiesen.

 

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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