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    Out für Verena

    Verena Hofer

    Verena Hofer ist beim 15.000 Dollar „Raiffeisen ITF Val Gardena Südtirol“ in St. Ulrich im Halbfinale ausgeschieden.

    Die Lokalmatadorin musste sich Freitagnachmittag der Italienerin Federica Di Sarra (WTA 656) nach hartem Kampf in zwei Sätzen mit 5:7, 2:6 geschlagen geben und verpasste somit den erstmaligen Einzug in ein ITF-Endspiel.

    Die 20-Jährige aus St. UIrich, die in der Weltrangliste aktuell an 793. Stelle liegt, ging als Außenseiterin in das Match. Im gestrigen Viertelfinale sie sich gegen die Tschechin Katerina Vankova problemlos mit 6:2, 6:3 durchgesetzt, während Di Sarra, die in der ersten Runde schon eine weitere Grödnerin, Laura Mair, ausschalten konnte, gegen Vendula Zovincova mit 6:4, 6:4 die Oberhand behielt.

    Die heutige Partie war von Beginn an sehr ausgeglichen. Bis zum 5:5 nahmen sich sowohl Hofer als auch Di Sarra jeweils einmal den Service ab. Dann gelang der Italienerin jedoch das entscheidende Break zur 6:5-Führung. Auf eigenem Aufschlag ließ Di Sarra nichts mehr anbrennen und gewann knapp mit 7:5.

    Im zweiten Satz nahm Di Sarra das Spielgeschehen immer mehr in ihre Hand. Ab dem ersten Game diktierte sie das Geschehen und zog dank drei Breaks auf 4:1 davon. Nach exakt 1:12 Stunden Spielzeit nutzte sie ihren ersten Matchball zum 6:2-Endstand.

    Trotz der Halbfinalniederlage war das Heimturnier für Verena Hofer ein voller Erfolg. Erst zum vierten Mal im Laufe ihrer Karriere schaffte die Grödnerin nämlich den Sprung in die Vorschlussrunde eines ITF-Turniers. Zuvor stand sie 2014 und 2016 in Santa Margherita di Pula sowie vor fünf Monaten in Hammamet in der Runde der letzten Vier.

    Morgen Di Sarra gegen Silich

    Am morgigen Samstag stehen sich somit im Endspiel um 14 Uhr Di Sarra und Alina Silich, die Nummer 5 des Turniers, gegenüber. Die Russin setzte sich heute im zweiten Halbfinale gegen die als Nummer 7 gesetzte Belgierin Helene Scholsen in drei Sätzen mit 6:1, 1:6, 6:3 durch. Silich und Scholsen werden heute noch um 18 Uhr gemeinsam das Doppel-Finale gegen die russischen Topfavoritinnen, Alena Fomina/Ekaterina Kazionova bestreiten.

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