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    Die Gsieser Sieger

    partenza_coloreDer Trentiner Mauro Brigadoi und die Deutsche Jessica Müller haben am Samstag die 34. Auflage des Gsieser Tallaufes gewonnen.

    Mauro Brigadoi gab gleich von Anfang an das Tempo vor und erreichte mit Vorsprung das Ziel.

    Brigadoi im Ziel

    Mauro Brigadoi im Ziel

    Ihm folgte mit Loris Frasnelli ein weiterer Trentiner, der sich im Zielsprint gegen den Schweden Robert Eriksson durchsetzte.

    Brigadoi: „Ich bin sehr froh hier gewonnen zu haben, das Rennen ist immer sehr schön, auch weil ich es im letzten Jahr nicht auf das Podium schaffte. Ein großes Kompliment an die Veranstalter, die eine super Piste präpariert haben. Es waren auch viele Menschen an der Strecke die einen angefeuert haben. Ich bin heuer sehr gut drauf und ab jetzt bereite ich mich für den Vasaloppet vor“.

    Bei den Damen war der Nachname Müller tonangebend, denn Jessica Müller (Deutschland) siegte über die 42-km-Distanz und die ebenfalls aus Deutschland stammende Franziska Müller über jene über 30 km.
    Jessica Müller dominierte auf der 30-km-Distanz nach belieben und siegte klar vor ihrer Landsfrau Renate Forstner und der starken Estin Helen Merilo.

    Jessica Müller:

    „Ich bin sehr glücklich gewonnen zu haben, denn nach rund drei Kilometern habe ich einen Stecken verloren und musste vier Kilometer mit nur einem absolvieren. Ich komme schon seit Jahren regelmäßig zu diesem Rennen hier her, die Sonne scheint immer und die Stimmung ist immer hervorragend“.

    Jessica Müller im Ziel

    Jessica Müller im Ziel

    Franziska Müller hingegen siegte vor der Österreicherin Petra Tanner und Gsieserin Barbara Felderer vom heimischen Langlaufverein.
    Bei den Herren über 30-km gab es mit Christian Völz ebenfalls einen deutschen Sieg. Dahinter klassifizierte sich sein Landsmann Felix Kappelsberger vor Bruno Carrara aus der Provinz Trient.

    Das von den herrlichen Bergen umrahmte Gsiesertal zeigte sich bei herrlichem Sonnenschein wieder von seiner besten Seite und bot allen Teilnehmern, trotz Schneemangel, hervorragende Rennbedingungen.

    Walter Felderer, Präsident des OK, bot mit seinem großen Team an Freiwilligen (mehr als 430 an der Zahl) nicht nur beste Rahmenbedingungen auf der Strecke, sondern auch abseits. Nach dem Wettkampf wurden die Athleten in einem Zelt von den besten Köchen der Zone verköstigt.

    Wenig später wurde auch der „Mini-Gsieser“ gestartet. In verschiedenen Kategorien eingeteilt, kämpfte auch die Jugend um den Sieg. Diese stellen die Zukunft des Gsieser-Tallaufes dar, der seit 1984 ununterbrochen veranstaltet wurde.

    brigadoiAm Sonntag werden die Rennen im freien Stil ausgetragen. Wiederum kann zwischen der 30-km und 42 km-Strecke gewählt werden und das auch noch während des Rennens. RAI Sport überträgt das gesamte Rennen – zwischen den beiden WM-Slalomläufen der Herren in St. Moritz – live.

    Deshalb wurde der Start von 10 Uhr auf 10.15 Uhr nach hinten verschoben.

    Für die 42-km-Strecke werden FIS-Punkte vergeben, das 30-km-Rennen der Frauen zählt zum Italienpokal.

    Am Sonntag wird bei den Damen auch die Trentinerin Antonella Confortola am Start sein. Spannung verspricht das Duell zwischen Giorgio Di Centa und Evgenij Dementev.

    Bei den olympischen Spielen 2006 in Turin entschied der Italiener die 50-km-Distanz um lächerliche 0,8 Sekunden für sich. Dement‘ev durfte sich aber über Gold über die 30 km freuen.

    Die Ergebnisse:

    30 km Herren klassische Technik:
    1. Christian Völz (GER) 1:19.16,0; 2. Felix Kappelsberger (GER) 1:19.49,4; 3 Bruno Carrara (ITA) 1:20.31,5; 4. Patrick Duci (AUT) 1:20.49,2; 5. Martin Doppelreiter (AUT) 1:20.56,5; 6. Reinhard Kargruber (ITA/Taisten) 1:22.23,4; 7. Simone Bosin (ITA) 1:22.36;8; 8. Christian Niederkofler (ITA/Sexten); Jürgen Treude (GER) 1:22.40,7; 10. Urban Lentsch (AUT) 1:22.41,7….14. Matthias Schwingshackl (ITA/St. Martin Gsies)

    30 km Frauen klassische Technik:
    1. Franziska Müller (GER) 1:31.26,6; 2 Petra Tanner (AUT) 1:34.04,4; 3. Barbara Felderer (ITA/St. Martin Gsies) 1:39.58;9; 4. Simeoni Federica (ITA) 1:42.49;4; 5. Ester Valle (ITA) 1:47.06,6; 6 Nicole Tröger (GER) 1:47.23,2; 7. Marianne Byfuglien (NOR) 1:47.44,5; 8. Marzia Monteleone (ITA) 1:50.36,6; Arianna Lorenzini (ITA) 1:54.35,8; 10. Rita Nones (ITA) 1:55.03,5

    42 km Herren klassische Technik:
    1. Brigadoi Mauro (ITA) 1:50.06,2; 2. Loris Frasnelli (ITA) 1:51.53,6. 3. Robert Eriksson (SWE) 1:51.53,8; 4. Thomas Steurer (AUT) 1:54.02,2; 5. Martin Mesotitsch (AUT) 1:55.07,5; 6. Riccardo Mich (ITA) 1:55.11,3; 7. Eric Thomas (GER) 1:56.26,2; 8., Sergej Iwanow (RUS) 1:59.16,3; 9 Luca Giovanelli (ITA) 2:00.41,5; 10. Sandro Dimai (ITA) 2:00.50,1

    42 km Frauen klassische Technik:
    1. Jessica Müller (GER) 2:16.05,3; Renate Forstner (GER) 2:25.14,8; Helen Merilo (EST) 2:31.53,6; 4. Annika Deckert (GER) 2:40.19,0; 5. Greta Hoppe (GER) 2:45.33,8; 6. Petra Winkler (ITA) 2:58.19,1; 7. Basilia Förster (GER) 3:04.32,7; 8. Chiara Ladini (ITA) 3:08.30,67; 9. Anna Tasin (ITA) 3:16.04,5; 10. Marion Strasser (AUT) 3.18.09,5

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