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    Der Tiefpunkt

    William Viali und Pippo Inzaghi

    William Viali und Pippo Inzaghi

    Der FC Südtirol hat am Samstag das Auswärtsspiel gegen Venezia mit 0 zu 2 verloren. Trainer William Viali wird beurlaubt.

    Die offizielle Mitteilung steht noch aus.

    Wie die TAGESZEITUNG bereits am Samstag in ihrer Print-Ausgabe berichtet hat, wird der FC Südtirol sich von Trainer William Viali trennen.

    Die Weiß-Roten haben am Samstag das Auswärtsspiel gegen Venezia mit 0 zu 2 Toren verloren.

    Mit 11 Punkten aus 13 Spielen hat Coach Viali die Erwartungen der Vereinsführung nicht erfüllt. Nun will und muss der Verein die Reißleine ziehen. Ein Abstieg aus der Lega Pro wäre für Südtirols einzigem Profi-Club eine Katastrophe.

    Die Vereinsverantwortlichen haben bereits am Samstag Sondierungsgespräche mit Trainern aufgenommen.

    Der Club sucht jetzt einen charismatischen Fußballlehrer – einen „harten Hund“, wie es ein Mitglied des Vorstandes im Hintergrundgespräch mit der TAGESZEITUNG ziemlich deutlich formulierte.

    Der Spielbericht:

    Das Spiel in Venedig begann mit dem FCS der hohes Druckspiel ausübte, doch waren es die Hausherren die in der dritten Minute die erste Tormöglichkeit hatten.

    Tolles Zusammenspiel von Garofalo-Tortoli auf der linken Seite mit Letzterem der eine präzise Flanke in den Strafraum auf Moreo spielte.

    Der Stürmer der Hausherren forderte mit seinem Kopfball Keeper Marcone heraus, der mithilfe eines Glanzreflexes aber abwehrte.
    Venedig blieb weiter gefährlich und hatte gleich darauf in der 8. Minute eine weitere Chance.

    Flankenschuss des „Ex“ FCS Profis Pederzoli, mit Kopfball von Modolo der nur ganz knapp am Tor vorbeiging.

    Venezia war in dieser Anfangsphase konstant in der Feldhälfte der Weißroten, die sich immer mehr in die Verteidigung zurückziehen mussten.

    In der 14. Minute gab es den ersten Angriffsversuch des FC Südtirol. Ciurria erkämpfte sich zentral Freiraum und gab einen Linksschuss aus 25 Metern Distanz ab, der aber leichte Beute für den anderen „Ex“ FCS Profi Davide Facchin war.

    imageVenedig machte das Match, doch der FCS stand gut auf dem Platz und versuchte es den Gegnern so schwer wie möglich zu machen.
    In der 27. Minute brachten sich die Lagunenstädter in Führung. Garofalo setzte einen Eckball direkt auf Moreo ab, der mithilfe eines starken und präzisen Kopfballes das verdiente 1:0 schoss.

    Die Weißroten versuchten zu reagieren, schafften es aber nicht am Abwehrriegel der Gegner vorbeizukommen.

    Venedig war weiter vorne zu sehen und erzielte in der 38. Minute den Anschlusstreffer. Acquadro setzte einen Querpass über 40 Meter hinweg auf Geijo ab, der sich von den FCS Verteidigern freispielte und sicher zum 2:0 einnetzte.

    Nach 45 Minuten ging die erste Halbzeit mit dem 2:0 für Venedig zu Ende.

    Die zweite Hälfte begann ohne Auswechslungen auf beiden Seiten mit dem Hausherren auf Vorwärtsmarsch. Der FC Südtirol übte in dieser Anfangsphase weiter aggressives Pressing auf den Gegner aus.

    In der 13. Spielminute hatte Venezia die erste Möglichkeit. Tolle Flanke von Pederzoli auf Moreo, der den Ball mithilfe eines tollen Fallrückziehers jedoch weit am Tor von Marcone vorbeibeförderte.
    Nur zwei Minuten später gab es das erste Lebenszeichen der Südtiroler. Ciurria spielte Cia an, der sich den Ball zurecht rückte und mit seinem Schuss an Facchin scheiterte.

    Kurz darauf war der FC Südtirol wieder vorne zu sehen. Gutes Zusammenspiel zwischen dem erst eingewechselten Packer, Gliozzi und Fink. Der Kapitän kam im Strafraum zum Abschluss, kickte den Ball aber am Tor vorbei.

    Der FCS versuchte immer wieder gefährlich zu werden, Venedig aber kontrollierte das Spiel und versuchte das Resultat zu halten.
    Nach vier Minuten Nachspielzeit ging das Match mit dem 2:0 für Venedig zu Ende.

    VENEZIA – FC SÜDTIROL 2:0 (2:0)

    Venezia FC (4-3-3): Facchin; Baldanzeddu, Modolo, Domizzi, Garofalo; Acquadro,
    Pederzoli, Soligo (78. Bentivoglio); Moreo (82. Malomo), Geijo, Tortori (87.
    Marsura)
    Ersatzbank: Sambo, Vicario, Luciani, Galli, Ferrari, Pellicanò, Stulac,
    Edera, Cernuto, Vicario
    Trainer: Filippo Inzaghi

    FC Südtirol (4-3-3): Marcone; Brugger, Di Nunzio, Bassoli, Tait; Fink, Obodo,
    Cia; Ciurria (62. Packer), Tulli (74. Sparacello), Gliozzi
    Ersatzbank: Fortunato, Martinelli, Vasco, Furlan, Torregrossa, Spagnoli
    Trainer: William Viali

    Schiedsricher: Giampaolo Mantelli aus Brescia (Urselli-Selicato)
    Tore: 27. Moreo (1:0), 38. Geijo (2:0)
    Gelbe Karten: Cia (FCS), Geijo (V)

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    Kommentare (4)

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    • prof

      Sollte Viali wirklich beurlaubt werden,so wäre es wirklich der Tiefpunkt des FCS.
      Die Schuldigen sind ganz ANDERE! Aufruf an Präsident Baumgartner,gebt den Trainer noch für die nächsten 2 aufeinander folgenden Heimspiele gegen Santarcangelo und Lumezzane eine Chanche:
      Mit diesem Spieler-Kader kann auch ein neuer Super- Trainer keine Wunder vollbringen.
      Dann sofort handeln, mindestens 3 gute Spieler verpflichten, 1 Spielmacher einen Guten!!! Innenverteidiger und einen Außenstürmer:

    • tiroler

      Was braucht Südtirol eine Profimannschaft, wo doch nur alles auswärtige spielen. Geldvernichtung pur.
      Totaler Stumpfsinn

    • prof

      @tiroler
      Seit wann sind die Spieler,Fink,Cia,Brugger,Tait, auswärtige?

    • mairwalter

      @prof
      Erinnern Sie sich noch an dem, was ich schon seit Jahren immer zu dieser Zeit behaupte? Der Fisch stinkt vom Kopf her!!
      Solange man nicht „PIAZZI (sic) pulita“ macht, sprich: den technischer Leiter und noch einige „Obergscheide“ und Besserwisser (Baumgartner und Co) aus dem Verein entfernt, wird dieses Maleur NIE enden!! SIE sind es ,die durch persönliche Interessen den Verein zur Sau machen. Ein Versuch wäre es wohl wert, oder nicht? Schlechter kann es nicht mehr werden!
      Ps Wir hören uns das nächste Jahr, zur gleichen Zeit, am gleichen Ort wieder. 🙂 🙂

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