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Der mysteriöse Tod

notrufGegen einen Mitarbeiter der Landesnotrufzentrale in Bozen wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Hat ein Mitarbeiter der Landesnotrufzentrale die Situation falsch eingeschätzt?

Das ist die Kernfrage in einem Justizfall am Landesgericht in Bozen.

Auslöser der Ermittlung ist eine Eingabe der Angehörigen eines Mannes um die 50, der an einer inneren Blutung verstorben ist.

Der Mann hatte die Notrufzentrale alarmiert, der Mitarbeiter in der Zentrale soll den Code Gelb ausgegeben haben, so dass dem Rettungsteam kein Arzt angehörte (wie dies bei Code Rot der Fall ist), sondern nur ein Sanitäter.

Der freiwillige Helfer in der Notrufzentrale, so lautet nun der Vorwurf, habe die Situation völlig falsch eingeschätzt, denn am darauffolgenden Tag alarmiert der Mann abermals die Rettung. Kurz nach der Einlieferung ins Spital erlag er einer inneren Blutung.

Gegen den Mitarbeiter der Notrufzentrale, der vom Bozner Strafverteidiger Mauro De Pascalis betreut wird, wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Die Ermittlungen koordiniert Staatsanwältin Luisa Mosna.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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