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„Sudtirolo statt Alto Adige“

Kollmann

Beschmiertes Wahlplakat in Bozen

Die Süd-Tiroler Freiheit präsentiert neue Anti-Alto-Adige-Sticker – und muss sich im Bozner Wahlkampf mit lästigen Schmierfinken herumschlagen.

„Alto Adige“, sagt Cristian Kollmann, „ist die tolomeisch-faschistische Etikette der ersten Stunde, deren Ziel bis heute darin besteht, aus italienischer Sicht die Existenz Südtirols in Abrede zu stellen.“

Im Bozner Wahlkampf, das zeigt die jüngste Kampagne ihres BM-Kandidaten, setzt die Süd-Tiroler Freiheit voll auf Provokation. Was mit dem Satz „Bozen muss deutscher werden“ begann, endet nun in der Vorstellung eines Stickers, mit dem die Bewegung gegen den Begriff „Alto Adige“ vorgehen will.STF_Aufkleber_Alto_Adige

Für Cristian Kollmann steht der Begriff „Alto Adige“, der auf dem runden Aufkleber durchgestrichen erscheint, für ein Konzept, das den territorialen Anspruch Italiens auf das Gebiet des heutigen Südtirols begründen soll.

In Bozen macht sich die Partei, das zeigen regelmäßige Schmierereien auf Plakaten, mit derartigen Aktionen nicht nur Freunde. 

In der Nähe des Bahnhofs haben Unbekannte „Sieg Heil“ und „SS“ auf eine Abbildung des BM-Kandidaten gekritzelt, andere Plakate wurden teilweise oder vollständig abgerissen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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